Salutogenese durch Selbstverwirklichung
Eine integrative und ganzheitliche Perspektive für die Gesundheitspsychologie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Wie kann trotz widriger Umstände Gesundheit erhalten werden? Warum sterben einige Menschen an schweren Krankheiten, während sich andere davon erholen? Wie entsteht Heilung? Die Salutogenese fragt nach den Wurzeln von Gesundheit. Die Kernaussage dieses Buches lautet, dass jede Krankheit psychosomatisch ist und Salutogenese durch Selbstverwirklichung geschieht. Um dies zu verstehen, ist eine Besinnung auf den Anfang des Lebens notwendig: Wenn Kinder von ihren Eltern nicht vollständig angenommen werden, entwickeln sie eine angepasste Persönlichkeit, mit der sie sich Liebe zu erarbeiten versuchen. Sie bezahlen dafür mit dem Verlust des Kontakts zu ihrem wahren Selbst. Niemand würde später als Erwachsener mehr daran denken – doch Krankheiten psychischer und körperlicher Art weisen auf die fortgesetzte Selbstentfremdung hin. Dieser Zusammenhang wird seit langem von Praktikern der Medizin, Psychologie und der komplementären Heilkunde beobachtet. Wissenschaftlich beweisbar war er bislang nicht aufgrund der paradigmatischen Verhaftung der Gesundheitspsychologie im Leib-Seele-Dualismus. Dabei legt bereits die Quantenphysik die Einheit von Leib und Seele nahe. Dieses Buch ist ein Plädoyer für theoretisch-ganzheitliches Umdenken: Als gemeinsame, integrative Denkfigur verschiedener gesundheitspsychologischer Ansätze wird ein überarbeitetes und modernes Konzept von Selbstverwirklichung vorgeschlagen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8288-9780-9
- ISBN-Online
- 978-3-8288-5119-1
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 455
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Abstract Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- 1 Einführung Kein Zugriff Seiten 17 - 26
- 2.1.1 Theoretische Konzeption und Operationalisierung Kein Zugriff
- 2.1.2 Über die Idee der „heilsamen Stressoren“ Kein Zugriff
- 2.1.3 Über das rigide und nicht-authentische Kohärenzgefühl Kein Zugriff
- 2.2.1 Kognitive Öffnung für alle Phänomene von Heilung Kein Zugriff
- 2.2.2 Hinterfragen von Paradigmen am Beispiel der Resilienzforschung Kein Zugriff
- 2.2.3 Konzeptionelle Integration von Gesundheit, Krankheit und Sterben Kein Zugriff
- 2.3 Fazit Kein Zugriff
- 3.1.1.1 Phänomenologie von Gesundheit und Krankheit im Wandel der Zeit Kein Zugriff
- 3.1.1.2 Dimensionalität von Gesundheit und Krankheit Kein Zugriff
- 3.1.1.3 Kommunikation über verschiedene Gesundheits-Krankheits-Zustände Kein Zugriff
- 3.1.2.1 Die WHO und das ayurvedische Verständnis von Gesundheit Kein Zugriff
- 3.1.2.2 Die Norm „Wohlbefinden“ öffnet, die Norm „Funktionieren“ schränkt ein Kein Zugriff
- 3.1.2.3 Systematisierung und Redefinition von Gesundheit Kein Zugriff
- 3.1.3.1 Angebliche Normfreiheit salutogenetischer Forschung Kein Zugriff
- 3.1.3.2 Das berührte Tabu: Der Gesundheits-Krankheits-Zustand eines ganzen Volkes Kein Zugriff
- 3.1.3.3 Psychodynamische Wechselwirkung im Nationalsozialismus Kein Zugriff
- 3.2.1.1 Die Entseelung des Körpers Kein Zugriff
- 3.2.1.2 Der Versuch der Ausrottung von Krankheit Kein Zugriff
- 3.2.1.3 Psychosomatische Medizin als Sonderfall Kein Zugriff
- 3.2.2.1 Beliebigkeit gesundheitsrelevanter Persönlichkeitskonstrukte Kein Zugriff
- 3.2.2.2 Vergegenständlichte Unterscheidung von Ressourcen und Risikofaktoren Kein Zugriff
- 3.2.2.3 Pseudo-Unterscheidung von Prävention, Gesundheitsförderung und Kuration Kein Zugriff
- 3.2.3.1 Eine Auswahl wichtiger Experimente und Erkenntnisse Kein Zugriff
- 3.2.3.2 Explikation der materiellen Vorstellung von Ganzheit Kein Zugriff
- 3.2.3.3 Überlegungen zum gemeinsamen Ursprung von Geist und Materie Kein Zugriff
- 3.3 Fazit Kein Zugriff
- 4.1.1 Selbstverwirklichung als Selbstbestimmung in sozialer Verantwortung Kein Zugriff
- 4.1.2 Selbstverwirklichung als Spezialfall gelingender Autogenese Kein Zugriff
- 4.1.3 Selbstverwirklichung im Kontext von innerer und äußerer Freiheit Kein Zugriff
- 4.1.4 Zur Bedeutung des wahren Selbst Kein Zugriff
- 4.1.5 Die zusammenfassende Trias der Selbstverwirklichung Kein Zugriff
- 4.2.1 Bewahren dynamischer Balance im Lebensvollzug Kein Zugriff
- 4.2.2 Gesundheit und Krankheit als komplementäre Seins-Formen von Ganzheit Kein Zugriff
- 4.2.3 Der gemeinsame Ursprung von Erkrankung und Selbstheilung Kein Zugriff
- 4.2.4 Aufbruch ins Unbekannte: Krankheit als Ende der Selbsttäuschung Kein Zugriff
- 4.2.5 Das triadische Konzept in der Praxis der Gesundheitsförderung Kein Zugriff
- 4.3 Fazit Kein Zugriff
- 5.1 Zielsetzung und methodisches Vorgehen Kein Zugriff
- 5.2.1 Stichprobe der ersten Erhebung Kein Zugriff
- 5.2.2 Stichprobe der zweiten Erhebung Kein Zugriff
- 5.3.1 Entwicklung der Items Kein Zugriff
- 5.3.2 Faktorenfindung im Itempool Kein Zugriff
- 5.3.3 Skalenbildung und Optimierung des Itempools Kein Zugriff
- 5.3.4 Faktorenfindung nach der zweiten Erhebung Kein Zugriff
- 5.3.5 Skalenbildung Kein Zugriff
- 5.3.6 Fazit Kein Zugriff
- 5.4.1 Die SOC-Skala („sense of coherence“) Kein Zugriff
- 5.4.2 Fragebogen zur Allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung Kein Zugriff
- 5.4.3 Faktorielle Abgrenzung Kein Zugriff
- 5.4.4 Korrelations- und Regressionsanalysen Kein Zugriff
- 5.4.5 Fazit Kein Zugriff
- 5.5.1 Das Inventar Klinischer Persönlichkeitsakzentuierungen (IKP) Kein Zugriff
- 5.5.2 Korrelationen Kein Zugriff
- 5.5.3 Gruppenvergleiche Kein Zugriff
- 5.5.4 Einzelfallanalysen Kein Zugriff
- 5.5.5 Regressionsanalysen Kein Zugriff
- 5.5.6 Fazit Kein Zugriff
- 5.6 Weiterführende Hinweise zum Einsatz des Fragebogens Kein Zugriff
- 6.1 Erkenntnisse über Selbstverwirklichung im Zuge der Operationalisierung Kein Zugriff
- 6.2 Reflexion des Vorgehens und der damit verbundenen Engführung Kein Zugriff
- 7 Ausblick Kein Zugriff Seiten 383 - 386
- Literatur Kein Zugriff Seiten 387 - 418
- I Itempool für die erste Erhebung Kein Zugriff
- II Fragebogen der ersten Erhebung Kein Zugriff
- III Fragebogen der zweiten Erhebung Kein Zugriff
- IV Skalenübersicht – Inventar Klinischer Persönlichkeitsakzentuierungen (IKP) Kein Zugriff
- V Fragebogen zur Erfassung von Selbstverwirklichung Kein Zugriff




