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Jahrgang 67 (2026), Heft 2

Jahrbuch der Psychoanalyse
Autor:innen:
Zeitschrift:
Jahrbuch der Psychoanalyse
Verlag:
 2026

Über die Zeitschrift

Das ›Jahrbuch der Psychoanalyse‹ zählt seit seinem ersten Erscheinen 1960 zu den führenden deutschsprachigen Periodika in diesem Feld. Es sieht seinen Auftrag darin, psychoanalytisch-klinische Erfahrung und Beobachtung mit theoretischer Reflexion zu verbinden und in historische Perspektiven einzufügen. Ursprünglich als Diskussionsorgan der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung gegründet, um nach der nationalsozialistischen Zerstörung den Bezug zur internationalen Psychoanalyse wiederherzustellen, hat sich das ›Jahrbuch‹ im Laufe der Zeit zu einer für alle Fachgesellschaften offenen wissenschaftlichen Zeitschrift entwickelt. Innerhalb der Psychoanalyse ist das ›Jahrbuch‹ keiner einzelnen Schulrichtung verbunden, es will vielmehr den Austausch der Perspektiven und Traditionen fördern. Richtungsweisend ist die Idee der Optionalität jeder Deutung, die durch Methodentreue gleichwohl vor Beliebigkeit geschützt ist. Diese Idee gilt für alle Rubriken des ›Jahrbuches‹: die klinische Praxis, die klinische Theorie, die Metapsychologie sowie die angewandte Psychoanalyse. Die detaillierte Dokumentation und Diskussion klinischer Arbeiten, die das ›Jahrbuch‹ unter anderen psychoanalytischen Periodika auszeichnet, steht dabei im Zentrum. Darüber hinaus wird psychoanalytisches Denken in einen Dialog mit angrenzenden Diskursen in Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft eingebracht. Beiträge ausländischer Autoren sollen die Auseinandersetzung mit der psychoanalytischen Diskussion weltweit fördern.

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Bibliographische Angaben

ISSN-Print
0075-2363
ISSN-Online
0075-2363
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Sprache
Deutsch
Produkttyp
Ausgabe

Artikel

Cover der Ausgabe: Jahrbuch der Psychoanalyse Jahrgang 67 (2026), Heft 2
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Seite 1 - 6
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Seite 7 - 12
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Seite 13 - 36
Verschiedene Arten, Zeit zu erleben, werden anhand klinischer Fallbeispiele von Kindern mit Autismus veranschaulicht und mit ihrer charakteristischen Erfahrung von Dimensionalität und ihrer vorherrschenden Identifikationsweise in Verbindung...
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Seite 37 - 56
Dieser Beitrag untersucht die unterschiedliche Organisation von Zeit und Raum in den drei vom Vista Autism Center (VAC) beschriebenen klinischen Untergruppen von Autismus: angeborener sensorisch bedingter (tiefer) Autismus, autistisch-psychotisches...
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Seite 57 - 88
In der Debatte zwischen Psychoanalyse in Präsenz und in Distanz versucht dieser Beitrag den psychischen Raum durch seine zutiefst emotionalen Wurzeln zu bestimmen, die genetisch in den primären somato-psychischen Austauschprozessen zwischen Mutter...
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Seite 89 - 118
Es werden die intrauterine Entwicklung des Fetus und die Ausbildung seiner sensuellen Wahrnehmungsmöglichkeiten beschrieben. Im Zentrum des Interesses stehen die vom Fetus entwickelten endogenen Rhythmen und deren Interferenzen mit denen des...
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Seite 119 - 132
Es wird versucht, Zeitund Raumvorstellungen in ihrem Entstehungsprozess nachzuzeichnen. Frühestes Zeitund Raumerleben emergiert aus Arbeitsanforderungen, die an das psychische System gestellt werden. Im Aufschub der Befriedigung müssen Dauer und...
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Seite 133 - 162
Mit Bezug auf physikalische und neurobiologische Konzepte zum Phänomen der Zeit argumentiert der Autor, dass entlang des Zeitpfeils jeder menschlichen Entwicklung eine seelische Raumzeit entsteht. In ihr sind die individuell repräsentierten...
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Seite 163 - 192
Zahlreiche psychoanalytische Konzepte befassen sich mit dem Thema Zeit, basieren allerdings meist auf einem veralteten physikalischen Verständnis von Zeit. Ziel dieser Arbeit ist es, psychoanalytische Zeitkonzepte mit aktuellen physikalischen...
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Seite 193 - 212
Der Autor schlägt vor, die Konzepte des Unbewussten und der Zeit im analytischen Setting neu zu durchdenken, einschließlich der Existenz des Unbewussten selbst. Freud (1915e) stellte fest, dass der Erfolg der Rückschlüsse, die psychoanalytisches...
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Seite 213 - 240
Der behandlungstechnische Beitrag illustriert, sozusagen als »Begehung des ödipalen Geschehens«, das gewinnbringende Arbeiten mit Judith Le Soldat’s Theorie. Der in der Phantasie begangene Raubmord wird hier als eine regelmäßige Übertragung...
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Seite 241 - 270
Wie arbeitet man klinisch mit Judith Le Soldats Theorie der ödipalen Konflikte? Diese Frage wird uns in Vorträgen und Workshops immer wieder gestellt. Le Soldat selbst hat in ihren Publikationen wenig Wert auf behandlungstechnische Fragen gelegt....
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Seite 271 - 276
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