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Monographie Kein Zugriff

„Nicht das Ende der Welt“

Islandexil und Widerstand im Spätwerk Albert Daudistels
Autor:innen:
Reihe:
Nordica, Band 32
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

„Das ist nicht das Ende der Welt, bei Weitem nicht […]. Ísafjördur in Nordwest-Island ist nicht das Ende […].“ Diese Worte legte der Vagabunden- und Arbeiterdichter Albert Daudistel (1890–1955) einer Figur seines Spätwerks in den Mund und deutete damit eigene Schwierigkeiten an, seinem Aufenthalt auf Island, das nicht das Exilland seiner Wahl war, Sinn zu verleihen. Dieses Buch bietet den ersten wissenschaftlich fundierten Lebensabriss zu Daudistel und enthält Analysen aller von ihm auf Island über Island verfassten Texte. Es zeigt auf, wie er versuchte, Brücken zwischen Schreib- und Denkweisen der Berliner Boheme und des deutschen Exils sowie Anforderungen der literarischen Tradition und der aktuellen Debattenlage auf Island zu schlagen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-98858-161-7
ISBN-Online
978-3-98858-162-4
Verlag
Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
Reihe
Nordica
Band
32
Sprache
Deutsch
Seiten
557
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Kurzfassung Kein Zugriff
    2. Ágrip Kein Zugriff
    3. Abstract Kein Zugriff
    4. Danksagung Kein Zugriff
    1. 1.1. Neues Interesse an Flüchtlingen auf Island und am Exilautor Albert Daudistel Kein Zugriff
    2. 1.2. Textkorpus und Analyseinteresse Kein Zugriff
    3. 1.3. Forschungsstand zu Flucht und Migration nach Island im 20. Jahrhundert und zur Islandexilzeit Albert Daudistels Kein Zugriff
    4. 1.4. Topos ‚Exil‘: Besonderheit des Schriftstellerexils 1933–45 Kein Zugriff
      1. 1.5.1. Islandexil und Wildnis: Outlaw-Figur und liminale Landschaften Kein Zugriff
      2. 1.5.2. Terra Incognita des deutschen Exils und dennoch Zentrum politischer Auseinandersetzung Kein Zugriff
      3. 1.5.3. Aspekte des Widerstandsbegriffs und Figuren von Inselwiderstand Kein Zugriff
    5. 1.6. Vorgehen, Forschungsfragen und Aufbau Kein Zugriff
    1. 2.1. Methodisch-theoretische Vorbemerkungen Kein Zugriff
    2. 2.2. Kindheit und Vagabondage – Individualismus und (proletarisch-revolutionäre) Literatur Kein Zugriff
    3. 2.3. Revolte und Revolution – Daudistel als roter Matrose in Weltkrieg und Rätezeit Kein Zugriff
    4. 2.4. Schreiben in Festungshaft Kein Zugriff
    5. 2.5. Erfolge als literarischer Neuerer, Weltliterat und Berliner Bohemien Kein Zugriff
    6. 2.6. Schriftsteller in Weltwirtschaftskrise und im Prozess literarischer Gleichschaltung zu Beginn des ‚Dritten Reichs‘ Kein Zugriff
    7. 2.7. Schwierigkeiten der Flucht und Zwischenstationen in der CSR und Dänemark Kein Zugriff
    8. 2.8. Überlebenskampf und transnationaler Antifaschismus auf Island Kein Zugriff
    9. 2.9. Daudistels endgültiges Exil auf Island Kein Zugriff
    10. 2.10. Ansätze zur Reetablierung als Schriftsteller in (Ost-)Deutschland und versuchte Rückkehr als Privatmann Kein Zugriff
    1. 3.1. Albert Daudistels Ankunft in Reykjavík in und mit „Ísland í draumsýn og veruleika“ Kein Zugriff
    2. 3.2. „Germanenideologie“ und „Nordlandglaube“ am Textanfang Kein Zugriff
    3. 3.3. Gegenposition zu Das Unbekannte Island und Absage an den nazideutschen Islandmythos Kein Zugriff
    4. 3.4. Als Kosmopolit in Reykjavík Kein Zugriff
    5. 3.5. Literarisches Städtebild über Reykjavík im Dienste des ‚Anderen Deutschlands‘ auf Island Kein Zugriff
    6. 3.6. Daudistels Erzählung vor dem Hintergrund isländischer Musterstaat- und Hauptstadtdiskurse der 1920er und 1930er Jahre Kein Zugriff
    7. 3.7. „Ísland í draumsýn og veruleika“ – Daudistels Weg zu einem gesicherten Aufenthalt? Kein Zugriff
    1. 4.1. Zur Entstehungsgeschichte des Textes Kein Zugriff
    2. 4.2. Abenteuer in der „Zukunftsstadt“ Kein Zugriff
    3. 4.3. Schaufenster in Reykjavík und Reykjavík als Islands Schaufenster Kein Zugriff
    4. 4.4. Gegenbilder der Moderne und Spielräume der Großstadt auch in Reykjavík Kein Zugriff
    5. 4.5. Kontinuität des Aufbruchs – „Zukunftsstadt“ Reykjavík als Wunschvorstellung Daudistels Kein Zugriff
    6. 4.6. Weitere Islandtexte Daudistels bis Sommer 1938 Kein Zugriff
    1. 5.1. Probleme der Textdatierung und mögliche Gründe für Daudistels erste Eskifjörður-Reise Kein Zugriff
      1. 5.2.1. Ankunft im Reyðarfjörður als Allegorie für den Überlebenskampf Ende der 1930er Jahre Kein Zugriff
      2. 5.2.2. Ambivalentes Exil in Eskifjörður Kein Zugriff
      3. 5.2.3. Zufluchtsstätte und Portal: konkret-utopische Qualitäten Eskifjörðurs Kein Zugriff
      4. 5.2.4. Wegmetaphorik und Werk-Erfahrungen im erzählten Raum ‚isländisches Ostland‘ Kein Zugriff
      5. 5.2.5. Utopisches Exil-Erzählen und märchenhaftes Ostland Kein Zugriff
      1. 5.3.1. „Beim Distriktarzt auf Island“ als „Literarische Reportage“ Kein Zugriff
      2. 5.3.2. Bedeutung der Positionen von E. E. Kisch im Exil der 1930er Jahre für Albert Daudistel Kein Zugriff
      3. 5.3.3. Ungleichzeitiges Ostland und Märchen und Kolportage als ‚realistisch-antifaschistischer Gegenzauber‘ Kein Zugriff
      4. 5.3.4. „Beim Distriktarzt auf Island“ als surrealistische (nicht) normale Fahrt Kein Zugriff
    2. 5.4. Zwischenergebnis und Ausblick: Islandexilchronotopoi in „Ísland í draumsýn og veruleika“, „Litli ævintýramaðurinn“ und „Beim Distriktarzt auf Island“ Kein Zugriff
    1. 6.1. Äußere Form, Paratexte, Quellen Kein Zugriff
    2. 6.2. Handlungsaufbau und Erzählstruktur in groben Zügen Kein Zugriff
      1. 6.3.1. Ablehnung des Emigrantenblickwinkels im ersten Aufbau-Verlag-Lektoratsgutachten Kein Zugriff
      2. 6.3.2. ‚Flüchtling seiner Zeit‘ – Die Insel des fremden Königs als Teilautobiographie nach „historisch-dokumentarischem Schema“ Kein Zugriff
      3. 6.3.3. Fakt und Erfindung – Islandexil-Schreiben als Flucht(t)raum und zukunftsgerichtete Erinnerungsarbeit Kein Zugriff
      1. 6.4.1. Überfahrt als liminale Phase einer ersten Islandexilpassage Kein Zugriff
      2. 6.4.2. Schiffsreise nach Island als (nicht) normale Fahrt und kairotischer Moment Kein Zugriff
      3. 6.4.3. Zwei Wege und zwei Exile – Erzählte Islandüberfahrt im Kontext des exilliterarischen Topos einer illusorischen Verlängerung des ersten Exils Kein Zugriff
      4. 6.4.4. Nur noch „Zwischenstation“ – Reykjavík 1938 in Die Insel des fremden Königs im Gegensatz zu „Ísland í draumsýn og veruleika“ Kein Zugriff
      1. 6.5.1. Zweites Exil in Daudistels Roman: lange liminale Phase und „furchtbare und fruchtbare Zeit“ Kein Zugriff
      2. 6.5.2. ‚Insel der Friedlosigkeit‘: Outlaw-Gebiete und utopische Dimensionen Kein Zugriff
      3. 6.5.3. Island als universales Geschichtsbild und Lehrstück über Geschichtsschreibung Kein Zugriff
  1. 7. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 489 - 494
  2. 8. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 495 - 496
  3. 9. Verzeichnis der verwendeten Literatur Kein Zugriff Seiten 497 - 536
  4. 10. Personenregister Kein Zugriff Seiten 537 - 544
  5. Samantekt Kein Zugriff Seiten 545 - 550
  6. Summary Kein Zugriff Seiten 551 - 556

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