Literarische Gendertheorie
Eros und Gesellschaft bei Proust und Colette- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Dieser Band lässt sich auf das Paradox ein, von einer literarischen Gendertheorie zu sprechen. Proust wie auch die zwei Jahre jüngere Colette, die sich als seine literarische Zwillingsschwester sah und in Deutschland noch wiederzuentdecken ist, möchten die Literatur nicht mit dem »Preisetikett« der Theorie und Ideologie belasten. In Wirklichkeit aber wird dieses Theorieverbot von den literarischen Œuvres selbst unaufhörlich unterlaufen. Die Fülle der Detailwahrnehmung momentaner kinetischer, mimischer, gestischer, vokaler Eigenarten und ihrer Metamorphosen ist stets mit einem Reichtum an Reflexionen individuellen wie sozialen Verhaltens verknüpft. Der Band ist konsequent auf diesen originellen Thesaurus einer impliziten Theorie von Eros und Sexualität, Gesellschaft und Geschlecht fokussiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-557-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0557-4
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 14 Ursula Hennigfeld, Fernand Hörner, Ursula Link-Heer
- Colette, Beauvoir und Kristeva: Gender und Genie Kein Zugriff Seiten 17 - 32 Françoise Rétif
- Literatur und die Überwindung der Dichotomien. Zum Verhältnis von Lebenswelt, Men''s Studies, Gender Studies und savoir littéraire Kein Zugriff Seiten 33 - 56 Stefan Horlacher
- Proust, Colette/Treue, Freiheit/Weiblich, Männlich Kein Zugriff Seiten 59 - 74 Eva Erdmann
- Emanzipation der/durch Sprache: Subversion von Genderdiskursen bei Colette Kein Zugriff Seiten 75 - 94 Vera Elisabeth Gerling
- Verkehrung der Zeichen, Gerechtigkeit aus Licht Kein Zugriff Seiten 95 - 108 Henning Teschke
- Die Destabilisierung der Geschlechter bei Colette Kein Zugriff Seiten 109 - 126 Eva Erdmann, Urs Urban, Vittoria Borsò, Vera Elisabeth Gerling, Uta Felten, Volker Roloff, Gregor Schuhen, Walburga Hülk, Françoise Rétif, Stefan Horlacher, Henning Teschke, Elène Cliche, Torben Lohmüller, Raymonde Coudert
- Proust et le troisième sens. Die Visualität des »Dritten« zwischen Ornament und Bildwiderstand Kein Zugriff Seiten 127 - 148 Vittoria Borsò
- Die Figur des unsichtbaren Dritten im Rollenspiel der Geschlechter. Anmerkungen zu den Voyeurszenen der Recherche Kein Zugriff Seiten 149 - 164 Volker Roloff
- In der Kammer. Die Verortung der Homosexualität bei Proust Kein Zugriff Seiten 167 - 176 Urs Urban
- Der bewegte Mann. Proust und die Ästhetik des verschwindenden Körpers Kein Zugriff Seiten 177 - 198 Gregor Schuhen
- Was Sie schon immer über den Masochismus wissen wollten, Proust aber nie zu fragen wagten Kein Zugriff Seiten 199 - 214 Torben Lohmüller
- Ein verliebtes Frauenpaar ›Ancien Régime‹ - Colette und das Rätsel der Ladies of Llangollen Kein Zugriff Seiten 215 - 234 Ursula Link-Heer
- Codierungen des Eros: Zur Fraktalität der Gender- und Sehdispositive bei Marcel Proust Kein Zugriff Seiten 237 - 244 Uta Felten
- Unschärfe: Unbestimmtheit und Nuance bei Colette und Proust Kein Zugriff Seiten 245 - 260 Walburga Hülk
- Einige Objekte der Recherche, auf denen man die Markierung des Geschlechts hinterlassen hat Kein Zugriff Seiten 261 - 274 Raymonde Coudert
- Anhang Kein Zugriff Seiten 275 - 278 Fernand Hörner
- Die AutorInnen Kein Zugriff Seiten 279 - 285 Ursula Hennigfeld, Fernand Hörner, Ursula Link-Heer
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 286 - 288 Ursula Hennigfeld, Fernand Hörner, Ursula Link-Heer





