Von »Fall« zu »Fall«
Unterwegs in einer Sprachfamilie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Ein besonderes Beispiel unserer Weltzugehörigkeit ist unser Hineingehören in unsere Sprache. Sich als der Welt und ihren Dingen zugehörig zu wissen, eingelassen in das Spiel ihrer unendlichen Möglichkeiten und Wirklichkeiten, das bedeutet auch, sich ihrem Sprechen anzuvertrauen. Dem Hineingehören in die Sprache entsprechen wir durch ein Hören auf ihre Worte und deren Bezüge. Einzelne Wortzusammensetzungen (Sätze, Wendungen, Formulierungen) können wie ein Raum sein, in den wir eintreten, der uns umfängt, in dem wir uns zuhause und aufgehoben – oder je nachdem auch fremd – fühlen. Schon einzelne Worte können uns als mehr oder weniger heimisch erscheinen, indem sie nicht nur ein formales Zeichen für das von ihnen Bedeutete sind, sondern uns z.B. einen Wink geben in einen spezifischen Bedeutungs-, Wahrnehmungs- und Gefühlszusammenhang.
Dieses Buch versucht eine Einübung in ein solches Sich-einlassen, indem es eine bestimmte Wortfamilie aufsucht und auf das Sprechen einer Reihe besonders „auffälliger“ Familienmitglieder hört: die Wortfamilie um die Worte Fall und fallen. Einfall, Abfall, Zwischenfall, Zufall, Verfall, Vorfall – um nur einige zu nennen: Was heißt da eigentlich „fallen“? Und inwieweit entwickeln die Bestandteile eines zusammengesetzten Wortes eine eigene Bedeutung und verlieren dabei sozusagen ihren „Eigenwert“?
Aus dem Inhalt:
fallen * Einfall, einfallen * Abfall * Zwischenfall * gefallen (Partizip) * Zufall, zufällig * Verfall * fallen lassen * gefallen, „gefällt mir“ * Unfall * Beifall * fällig, hinfällig * Vorfall * zerfallen * auffallen, auffällig
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-495-49046-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-82048-3
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 207
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- fallen Kein Zugriff Seiten 15 - 34
- Vorfall Kein Zugriff Seiten 35 - 42
- fällig Kein Zugriff Seiten 43 - 46
- Einfall, einfallen Kein Zugriff Seiten 47 - 58
- verfallen (jemandem) Kein Zugriff Seiten 59 - 64
- Beifall Kein Zugriff Seiten 65 - 68
- Wasserfall Kein Zugriff Seiten 69 - 76
- Zufall Kein Zugriff Seiten 77 - 88
- gefallen (Partizip) Kein Zugriff Seiten 89 - 92
- fallen lassen Kein Zugriff Seiten 93 - 94
- Abfall Kein Zugriff Seiten 95 - 110
- zerfallen Kein Zugriff Seiten 111 - 114
- Kunst und Zufall Kein Zugriff Seiten 115 - 122
- Verfall Kein Zugriff Seiten 123 - 132
- gefallen (Verb) Kein Zugriff Seiten 133 - 140
- Abfall in der Kunst Kein Zugriff Seiten 141 - 150
- Zwischenfall Kein Zugriff Seiten 151 - 154
- Zufall – Koinzidenz und Schicksal Kein Zugriff Seiten 155 - 168
- auffallen, auffällig Kein Zugriff Seiten 169 - 178
- Unfall Kein Zugriff Seiten 179 - 184
- hinfällig Kein Zugriff Seiten 185 - 188
- Fall Kein Zugriff Seiten 189 - 196
- Fallen und seine Familienmitglieder Kein Zugriff Seiten 197 - 202
- Literatur Kein Zugriff Seiten 203 - 207





