Schellings Zeittheorie
Das verborgene System hinter der Weltalterphilosophie- Autor:innen:
- Reihe:
- Schellingiana, Band 35
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Schellings unvollendetes Lebensprojekt, eine dreibändige Reihe über »Die Weltalter« zu schreiben, stellt die Forschung bis heute vor die Herausforderung, seine oft verschleiernd ausgedrückten Gedanken zu durchleuchten und sie systematisch und im Einklang mit seinen sonstigen Äußerungen zu rekonstruieren. In diesem Band zeigt Alexander Schmidt, dass Schelling seiner Philosophie ein an der Bibel orientiertes 7-Phasen-Modell zugrunde legt, in dem sein lebenslanges Streben nach einem System der Freiheit seine Verwirklichung findet. Schmidt rekonstruiert Schellings metaphysisches System der Zeiten erstmals vollumfänglich, entschlüsselt das Weltalterprojekt in einem einzigen Ergebnissatz und belegt, dass Zeit für Schelling Geschichte ist, die als christliche Heilsgeschichte identifiziert werden muss.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-7728-2969-7
- ISBN-Online
- 978-3-7728-3524-7
- Verlag
- frommann-holzboog, Stuttgart
- Reihe
- Schellingiana
- Band
- 35
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 349
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten i - XVI
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 9
- 2.1 Kurzbiographie Schellings Kein Zugriff
- 2.2 Im Schatten von Fichte und Hegel Kein Zugriff
- 2.3 Der philosophische Weg von der Freiheitsschrift zu den Weltaltern Kein Zugriff
- 3.1 Entstehungsgeschichte Kein Zugriff
- 3.2 Schellings Weltalternachlass Kein Zugriff
- 3.3 Veröffentlichungen Kein Zugriff
- 3.4.1 Die Anfangssätze Kein Zugriff
- 3.4.2 Die Einleitung Kein Zugriff
- 3.4.3.1 Der I. Druck Kein Zugriff
- 3.4.3.2 Der II. Druck Kein Zugriff
- 3.4.3.3 Der III. Druck Kein Zugriff
- 3.4.3.4 Zugangsweisen und Favorisierung Kein Zugriff
- 4. Schellings Metaphysik: die Prinzipien- oder Potenzenlehre Kein Zugriff Seiten 53 - 79
- 5.1 Die fehlenden Veröffentlichungen in den Sämmtlichen Werken von 1809–1850 Kein Zugriff
- 5.2 Die Fortsetzung des Weltalterprojektes in der Spätphilosophie Kein Zugriff
- 5.3 Periodisierung der Schelling’schen werkgeschichtlichen Entwicklung Kein Zugriff
- 6.1 Der Grundtext: System und Freiheit Kein Zugriff
- 6.2 Die VII. Beilage: der ungereimte Begriff der ewigen Zeit Kein Zugriff
- 6.3 Die freie Weltschöpfung als Aufgabe der positiven Philosophie Kein Zugriff
- 7.1.1 Absolute Vergangenheit Kein Zugriff
- 7.1.2 Zeit und Freiheit Kein Zugriff
- 7.1.3 Allgemeine Subjektivität der Zeit Kein Zugriff
- 7.1.4 Zeit und Organismus Kein Zugriff
- 7.1.5 Zeit und Einheit Kein Zugriff
- 7.2.1.1 Annäherung an den absoluten Anfang mithilfe der Methode der Anthropomorphisierung Kein Zugriff
- 7.2.1.2 Schellings Kritik an Hegels Konzeption des Anfangs Kein Zugriff
- 7.2.1.3 Der unvordenkliche Anfang als ewige Freiheit im Ungrund Kein Zugriff
- 7.2.2 Phase II: das Rad der anfänglichen Geburt Kein Zugriff
- 7.2.3 Phase III: vorweltliche Vergangenheit Kein Zugriff
- 7.2.4.1 Schöpfung und Zeit Kein Zugriff
- 7.2.4.2 Schöpfung, Freiheit und Sündenfall Kein Zugriff
- 7.2.4.3 Die Schöpfung aus Nichts Kein Zugriff
- 7.2.5 Phase V: weltliche Gegenwart Kein Zugriff
- 7.2.6 Phase VI: Apokalypse Kein Zugriff
- 7.2.7 Phase VII: nachweltliche Zukunft Kein Zugriff
- 7.3.1 Schellings synthetisches Systemverständnis Kein Zugriff
- 7.3.2.1 Freiheit als Anfang (Phase I) Kein Zugriff
- 7.3.2.2 Freiheit als Mittelpunkt (Phase IV) Kein Zugriff
- 7.3.2.3 Freiheit als Ende (Phase VII) Kein Zugriff
- 7.3.3 Zyklisches oder lineares System- und Geschichtsmodell Kein Zugriff
- 7.3.4 Das System der Zeiten als allgemeiner Rahmen der Wissenschaft Kein Zugriff
- 8.1 Die Wiederentdeckung Schellings durch Heidegger (1936) Kein Zugriff
- 8.2 Schröters Veröffentlichung des I. und II. Weltalterdrucks (1946) Kein Zugriff
- 8.3 Fuhrmans’ christlich-theistische Weltalterdeutung (1954) Kein Zugriff
- 8.4 Habermas’ Diagnose der Unmöglichkeit des werdenden Gottes (1955) Kein Zugriff
- 8.5.1 Schulz’ idealistische Schelling-Deutung (1955) Kein Zugriff
- 8.5.2 Der Streit zwischen Schulz und Fuhrmans (1955–1972) Kein Zugriff
- 8.6 Wielands Analyse zu den Fundamentalerfahrungen der Zeitlichkeit (1956) Kein Zugriff
- 8.7 Holz’ Zurückweisung von Böhmes Einfluss und von Schellings Scheitern (1970) Kein Zugriff
- 8.8 Hogrebes Weltalterrekonstruktion mithilfe der Prädikationstheorie (1989) Kein Zugriff
- 8.9 Sandkaulens Analysen der Hintergründe von Schellings Zeittheorie (1990) Kein Zugriff
- 8.10 Lanfranconis Entschlüsselung der Krisis und des göttlichen Heilsplans (1992) Kein Zugriff
- 8.11 Hermannis Betonung der Theodizee und des Sündenfalls (1994) Kein Zugriff
- 8.12 Peetz’ Analyse von Jacobis und Schellings Rationalitätsverständnis (1995) Kein Zugriff
- 8.13 Hutters Ansatz bei Schellings Überlegungen zu Kants Vernunftantinomie (1996) Kein Zugriff
- 8.14 Trawnys Deutung der Zeit als Zu-kunft (Advent) (2004) Kein Zugriff
- 8.15 Xians rationalistische Zurückweisung des Theologischen (2005) Kein Zugriff
- 8.16 Friedrichs Schilderung der Vergangenheit und des Ungrundes (2009) Kein Zugriff
- 8.17 Neumanns Theorie geschichtlicher Zeiten (2019) Kein Zugriff
- 8.18 Tabellarische Übersicht über die Rezeptionsgeschichte Kein Zugriff
- 8.19 Quintessenz der Rezeptionsgeschichte der Weltalter Kein Zugriff
- 9.1 Das Verhältnis von Theologie und Philosophie bei Schelling Kein Zugriff
- 9.2 Christliche Philosophie Kein Zugriff
- 9.3 Belastbare Entschlüsselung des Weltalterprojektes Kein Zugriff
- 10. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 313 - 318
- 1. Siglen Kein Zugriff
- 2. Werke Schellings Kein Zugriff
- 3. Weitere Literatur Kein Zugriff
- Tabellen- und Schemataverzeichnis Kein Zugriff Seiten 340 - 340
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 341 - 349





