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Monographie Kein Zugriff

Schellings frühe Paulus-Deutung

Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Mit diesem Band liegt die erste systematische Untersuchung der frühen biblisch-exegetischen Schriften aus Schellings Schul- und Tübinger Studienzeit (1787–1795) vor. Diese Schriften stellt Arnold in den Horizont der komplexen Problemgeschichte der Spätaufklärung: Neben der generellen Herausforderung der Theologie durch die Rezeption Kants waren im Vorfeld Grundsatzdebatten zur Authentizität und zum göttlichen Autoritätsanspruch der Bibel aufgebrochen. Dabei zeigt Arnold, dass Schelling diese Kontroversen intensiv rezipiert und zu einer eigenen hermeneutischen Methodik ausgearbeitet hat. Schellings aus dieser Auseinandersetzung entwickelte Theorie der Schriftinterpretation, der christlichen Religion und des Glaubensbegriffs ist gerade auch für das Verständnis seines späteren geschichts- und moralphilosophischen Œuvres bedeutsam.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-7728-2857-7
ISBN-Online
978-3-7728-3229-1
Verlag
frommann-holzboog, Stuttgart
Reihe
Schellingiana
Sprache
Deutsch
Seiten
400
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - VIII
  2. 1. Einleitung: Quellenlage und forschungsgeschichtlicher Überblick Kein Zugriff Seiten 1 - 14
      1. 2.1 Vorbemerkungen Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Allgemeine Konzeption Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Media hermeneutica Kein Zugriff
        3. 2.2.3 Analysis (Logik) Kein Zugriff
        1. 2.3.1 Einleitung Kein Zugriff
          1. 2.3.2.1 Leibniz’ Zeichentheorie und Syllogistik. Sprache als Werkzeug der Logik Kein Zugriff
          2. 2.3.2.2 Besonderheit und Problematik der Zeichentheorie Kein Zugriff
        1. 2.4.1 Die Rationalität als Auslegungskriterium und Prüfstein der intentio auctoris – Grundlagen der Hermeneutik Wolffs Kein Zugriff
        2. 2.4.2 Die Wende zum Auslegungssubjekt und Entdeckung der Perspektivität – Die ars interpretandi Chladenius’ Kein Zugriff
            1. 2.4.3.1.1 Einfacher Schriftsinn im Spannungsfeld von Gesetz und Evangelium. Christus als die Einheit von obscuritas und claritas des Gottesworts Kein Zugriff
            2. 2.4.3.1.2 Gesetz und Evangelium – Der verborgene sensus mysticus als offenkundiges Implikat des sensus literalis Kein Zugriff
            1. 2.4.3.2.1 Die Erweichung des orthodoxen kirchlich-dogmatischen Lehrsystems – Affektive sola scriptura Hermeneutik der individuellen Frömmigkeit Kein Zugriff
            2. 2.4.3.2.2 Schale und Kern – Mehrfache Schriftauslegung in praktisch-frommer Anwendung derselben Kein Zugriff
    1. 3. Historische Einleitung: Studium und Lehre am Tübinger Stift um 1790 anhand der sozialen, religionsundbildungspolitischen Gegebenheiten Kein Zugriff
        1. 4.1.1 Methodische Prinzipien Kein Zugriff
        2. 4.1.2 Prinzipielle und historische Wahrheit der Schrift in problemgeschichtlichem Kontext Kein Zugriff
        3. 4.1.3 Die prinzipielle Wahrheit der Schrift Kein Zugriff
          1. 4.1.4.1 Exkurs: Intentio auctoris und historischer sensus literalis – die grammatisch-philologische Methode Ernestis Kein Zugriff
            1. 4.1.4.2.1 Die Ermittlung des sensus literalis Kein Zugriff
            2. 4.1.4.2.2 Kontext, Emphase, Akkommodation und Theopneustie – Der Weg vom sensus literalis zur intentio auctoris nach dem ususloquendi Kein Zugriff
        1. 4.2.1 Die vorangegangene Kant-Rezeption an der Tübinger Fakultät Kein Zugriff
          1. 4.2.2.1 Storrs Apologie der Bibel und der theoretischen Erkennbarkeit Gottes Kein Zugriff
          2. 4.2.2.2 Storrs Verteidigung des physikotheologischen Gottesbeweises Kein Zugriff
          3. 4.2.2.3 Storrs Kritik an Kants Ethikotheologie im Kontext seiner biblischen Morallehre Kein Zugriff
            1. 4.2.2.4.1 Biblische Theologie und kirchliche Lehre im Horizont der Vernunftreligion Kein Zugriff
            2. 4.2.2.4.2 Die Interpretationsregeln der Bibel – theologische Auslegungsautorität und Kritik der praktischen Vernunftreligion Kein Zugriff
            3. 4.2.2.4.3 Christologie Kein Zugriff
            4. 4.2.2.4.4 Versöhnungslehre Kein Zugriff
            5. 4.2.2.4.5 Eschatologie und Ekklesiologie Kein Zugriff
        1. 4.3.1 Schellings Professor für Exegese Christian Friedrich Schnurrer Kein Zugriff
          1. 4.3.2.1 Alter und Bezeugung – Die historische Durchleuchtung hebräischer Handschriften, Kodizes sowie der Masorah als Grundlage der Interpretation Kein Zugriff
            1. 4.3.2.3.1 Die Entstehung der altorientalischen Mythenforschung Kein Zugriff
            2. 4.3.2.3.2 Mythos und Sprache Kein Zugriff
            3. 4.3.2.3.3 Geschichte und biblische Umwelt Kein Zugriff
      1. 5.1 Schellings Bebenhäuser Jahre Kein Zugriff
        1. 5.2.1 Die frühe Fokussierung auf Philologie, Exegese und klassische antike Literatur Kein Zugriff
          1. 5.2.2.1 Heilsgeschichte Israels und universale Geistesgeschichte. Die Auflösung des biblischen Weissagungsbeweises und anderer dogmatischer Lesestrategien Kein Zugriff
          2. 5.2.2.2 Schellings Verabschiedung der bloß grammatischhistorischen Hermeneutik und Dominanz der intentio auctoris. Das Besserverstehen eines Autors als Programm Kein Zugriff
      1. 6.1 Einleitung Kein Zugriff
        1. 6.2.1 Die Voraussetzung: Text- und Literarkritik im Spannungsfeld von Urtext und lectio difficilior Kein Zugriff
          1. 6.2.2.1 Die Prämisse der hermeneutica auctoris Kein Zugriff
          2. 6.2.2.2 Usus loquendi Kein Zugriff
          3. 6.2.2.3 Historische Vorstellungsarten und intentio auctoris Kein Zugriff
          4. 6.2.2.4 Resümee Kein Zugriff
          5. 6.2.2.5 Exemplarische Darstellung von Schellings exegetischer Sinnermittlung am Beispiel der Auslegung von Gal. 2,4.5 Kein Zugriff
        1. 6.3.1 Paulus und die Geschichtlichkeit von Judentum und Christentum Kein Zugriff
          1. 6.3.2.1 Die zeitgenössische Krise des Apostelverständnisses Kein Zugriff
          2. 6.3.2.2 Schellings Bewältigungsstrategien der Krise. Die »Entzauberung« des apostolischen Amtes Kein Zugriff
          3. 6.3.2.3 Die herausragende Stellung des Paulus – der zweite »Erfinder« der christlichen Religion Kein Zugriff
        1. 6.4.1 Die allgemeine Bestimmung von Schellings Glaubensbegriff im Kontext der paulinischen Rede von πίστις und πνεῦμα Kein Zugriff
          1. 6.4.2.1 Wundererzählungen bei Paulus und im Neuen Testament überhaupt Kein Zugriff
          2. 6.4.2.2 Die Erbsünde Kein Zugriff
          3. 6.4.2.3 Christologie und Versöhnungslehre Kein Zugriff
          4. 6.4.2.4 Resümee Kein Zugriff
          1. 6.4.3.1 Die ›Wahrheit‹ des Christentums als autonomer Geistmoralischer Gesinnungen. Schelling auf den Spuren Kants Kein Zugriff
          2. 6.4.3.2 Die Neubestimmung zentraler dogmatischer Topoi: Christologie, Versöhnungslehre und Eschatologie Kein Zugriff
          3. 6.4.3.3 Resümee Kein Zugriff
            1. 6.4.4.1.1 Einleitung. Die Differenzierung vom Wissenschaftscharakter der Theologie, dem Theologiestudium und der christlichen Religion Kein Zugriff
            2. 6.4.4.1.2 Schrift und Wort Gottes Kein Zugriff
            3. 6.4.4.1.3 Der Kanon im Kanon Kein Zugriff
            4. 6.4.4.1.4 Die Privatreligion als Konstituierung des Wortes Gottes Kein Zugriff
          1. 6.4.4.2 Resümee Kein Zugriff
    1. 7. Skizze der werkinternen Wirkungsgeschichte der theologischen Jugendschriften Schellings Kein Zugriff
      1. 8.1 Kantische Postulatenlehre und göttliche Wahrheiten – Schellings Abhandlung Über Offenbarung und Volksunterricht Kein Zugriff
      2. 8.2 Kantische Moralphilosophie und theoretische(Un-)Erkennbarkeit Gottes – Schellings Philosophische Briefe in Opposition zu Storr Kein Zugriff
      3. 8.3 Die Vollendung des kantischen Systems – Die frühe Rezeption Fichtes (und Spinozas) Kein Zugriff
      4. 8.4 Resümee Kein Zugriff
  3. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 362 - 362
    1. Quellen Kein Zugriff
    2. Sekundärliteratur Kein Zugriff
  4. Namenregister Kein Zugriff Seiten 387 - 391
  5. Sachregister Kein Zugriff Seiten 392 - 400

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