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Sammelband Kein Zugriff

Resilienz

Beiträge zu einem Schlüsselbegriff postmoderner Gesellschaften
Herausgeber:innen:
Verlag:
 14.12.2023

Zusammenfassung

Bei der Diskussion über das Thema Resilienz geht es häufig darum, wie eine Gesellschaft oder ein politisches System resilient gemacht werden kann. Diese Perspektive des Resilienz-Managements wird hier nicht verfolgt. Vielmehr geht es um normative Orientierungen in der Vielfachkrise, um Vulnerabilität, um Resilienzstrategien, die Menschen angesichts von Angst und Unsicherheit praktizieren und um die Resilienz kulturell tief verwurzelter Verhaltensweisen. Der multidisziplinäre Zugriff auf das Resilienzthema ist das Kennzeichen dieses Buches: Patentrezepte werden hingegen nicht geliefert.Mit Beiträgen vonLuise Bublitz | Stefanie Graefe | Bernhard Kleeberg | Antje Linkenbach | Martin Repohl | Hartmut Rosa | Jörg Rüpke | Gunnar Folke Schuppert | Benno Zabel

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
14.12.2023
ISBN-Print
978-3-7560-1333-3
ISBN-Online
978-3-7489-1860-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
155
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Bernhard Kleeberg
    1. Zur Sozialpsychologie der Wahrheit Kein Zugriff
  3. Benno Zabel
        1. Prekäre Autonomie und Gesetz Kein Zugriff
        2. Das Beispiel des Strafens Kein Zugriff
        3. Resilienz und kollektive Erwartungssicherheit Kein Zugriff
        1. Das Rechtssubjekt im Zwiespalt Kein Zugriff
        2. Gesellschaften produzieren oder die Regierung der Freiheit Kein Zugriff
        1. Verletzlichkeit, konstitutiv Kein Zugriff
        2. Reflexives und responsives Recht Kein Zugriff
  4. Gunnar Folke Schuppert
      1. I. Zur psychologischen Dimension von Krisen und Katastrophenerfahrungen Kein Zugriff
        1. 1. Roms Umgang mit militärischen Niederlagen: zur Selektionsfunktion eines kollektiven Selbstbildes Kein Zugriff
        2. 2. Der Mensch des Mittelalters: Demut und Buße als die seinem Weltbild angemessene Resilienzstrategie Kein Zugriff
        3. 3. „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ – eine eher zeitlose Resilienzstrategie Kein Zugriff
        4. 4. Vergessen, Verdrängen und Beschweigen – die Deutschen „nach der Katastrophe“ Kein Zugriff
        5. 5. Der Wunsch nach „Normalität“ Kein Zugriff
          1. Die verschwörungstheoretische Versuchung oder die „ergoogelte Wirklichkeit“ Kein Zugriff
          2. Gefühlte Bedrohungen und Benachteiligungen als Nährboden von Verschwörungstheorien Kein Zugriff
          3. Zur Macht von Stimmungen Kein Zugriff
        1. 1. Wahrnehmen und Denken in Bildern Kein Zugriff
        2. 2. Wahrnehmen und Denken in Narrativen Kein Zugriff
  5. Stefanie Graefe
    1. Resilienz als gouvernementale Handlungsnorm Kein Zugriff
    2. Resiliente Demokratie? Kein Zugriff
    3. Die Normalisierung der Ausnahme Kein Zugriff
  6. Luise Bublitz
      1. I. Verfassungsresilienz Kein Zugriff
      2. II. Der Fall Jens Maier und der Rechtsextremismus im öffentlichen Dienst Kein Zugriff
      3. III. Verfassungstreue als Resilienzinstrument Kein Zugriff
        1. 1. Der Radikalenerlass 1972 Kein Zugriff
        2. 2. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1975 Kein Zugriff
        3. 3. Kritik in den 1970er Jahren Kein Zugriff
        4. 4. Prävention und Reaktion Kein Zugriff
          1. a) Einstellungsverfahren Kein Zugriff
          2. b) Disziplinarverfahren Kein Zugriff
      4. V. Fazit Kein Zugriff
  7. Jörg Rüpke
    1. 1. Warum Resilienz? Kein Zugriff
    2. 2. Was ist „Stadt“? Kein Zugriff
    3. 3. Interaktionen Kein Zugriff
    4. 4. Ein Beispiel: Das antike Rom Kein Zugriff
    5. 5. Zusammenfassung Kein Zugriff
  8. Antje Linkenbach
    1. 1. Resilienz und Vulnerabilität: komplementäre Konzepte Kein Zugriff
      1. 2.1 Hintergrund: Kaste als Ideologie und Praxis Kein Zugriff
      2. 2.2 Zwischen Stress und Resilienz: Kaste im postkolonialen Indien Kein Zugriff
      1. 3.1 Informelle Arbeit – die Produktion von Vulnerabilität Kein Zugriff
      2. 3.2 Plötzlicher Lockdown und der Exodus der Wanderarbeiter*innen Kein Zugriff
      1. 4.1 Indigene Gemeinschaften (Adivasi) und die Covid-19 Pandemie Kein Zugriff
      2. 4.2 Risikoprävention in Regionen des indischen Zentral-Himalaya bei naturbedingten Gefahren Kein Zugriff
    2. 5. Fazit Kein Zugriff
  9. Martin Repohl
      1. Einleitung: Krise als Dauerzustand? Kein Zugriff
      2. These 1: Ontologische Sicherheit bzw. Unsicherheit ist vorgefunden und konstruiert zugleich Kein Zugriff
      3. These 2: Resilienz ist ein prekärer Stabilisierungsmechanismus Kein Zugriff
      4. These 3: Krise ist etwas, das angeeignet wird Kein Zugriff
      5. These 4: Der Verlust ontologischer Sicherheit stabilisiert Lebenswelt, statt sie zu destabilisieren Kein Zugriff
      6. 5. Abschlussfrage: Ist die Verabschiedung des teleologischen Denkens in der Gesellschaftstheorie notwendig? Kein Zugriff

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