Die Zeitschrift für Flüchtlingsforschung (ZFlucht) ist ein neues peer-reviewed journal, das sich explizit als trans- und interdisziplinäres Organ versteht und danach strebt, als „Informationsknoten“ der wissenschaftlichen Community die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung in der Flüchtlingsforschung sichtbar zu machen und diese langfristig voranzutreiben.Die ZFlucht zielt darauf, herausragende wissenschaftliche Beiträge zu den Themen Flucht, Vertreibung und anderen Formen der Gewaltmigration sowie zum Flüchtlingsschutz und zur (Re-)Integration von Flüchtlingen zu veröffentlichen. Inhaltlich relevante Beiträge können sich auf globale, regionale, nationale und lokale Entwicklungen sowie auf theoretische Auseinandersetzungen beziehen.Die Zeitschrift ist an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis angesiedelt. Sie richtet sich explizit an Sozial-, Kultur-, Rechts- und GeisteswissenschaftlerInnen und zudem an BerufspraktikerInnen und EntscheidungsträgerInnen in Politik, Verwaltung, Verbänden und (internationalen) Nichtregierungsorganisationen sowie an Ehrenamtliche, Freiwillige und Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit.Die in der ZFlucht veröffentlichten Manuskripte werden einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren (double-blind peer review) unterzogen: Eine anonymisierte Fassung des Aufsatzmanuskripts wird von mindestens zwei externen GutachterInnen geprüft. Das Periodikum möchte zur Etablierung sowie zur nachhaltigen Verankerung der Forschung über Zwangs- und Gewaltmigration im weitesten Sinne im deutschsprachigen Raum beitragen. Einzelne Beiträge erscheinen in englischer Sprache.Die ZFlucht veröffentlicht Beiträge in den drei Rubriken „Aufsätze“, „Forum“ und „Literaturbericht“.Die Rubrik „wissenschaftliche Aufsätze“ bietet die Möglichkeit zur Veröffentlichung der Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung. Die Rubrik „Forum" beinhaltet unterschiedliche Beiträge wie Praxis- und Forschungsberichte, Kommentare, Debattenbeiträge und Tagungsberichte. Im „Literaturbericht“ werden Rezensionen zu thematisch passenden Werken veröffentlicht.
Der vorliegende Artikel untersucht englischsprachige wissenschaftliche Zeitschriftenbeiträge zu geflüchteten Kindern und Jugendlichen, die im Zeitraum von 1987 bis 2016 erschienen sind. Das Literaturreview fokussiert auf Design und Umsetzung...
Der Artikel präsentiert Ergebnisse einer international vergleichenden Analyse zur wohlfahrtsstaatlichen Hervorbringung ›Unbegleiteter Minderjähriger Flüchtlinge‹. Anschließend an den aktuellen Forschungsstand, den theoretischen Hintergrund...
Die Studie nimmt in den Blick, wie Lehrende über geflüchtete, traumatisierte Schüler*innen berichten. Die Befragten verorten die Entstehung eines Traumas meist in einem isolierten auslösenden Ereignis im Herkunftsland der Schüler*innen oder auf...
Viele Geflüchtete streben einen Hochschulabschluss an, sind dafür aber auf finanzielle Förderung angewiesen. Sie haben grundsätzlich Zugang zur Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Wenn sie aber schon studiert oder gar einen...
Neu angekommene Geflüchtete haben in Deutschland eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung. Viele medizinische Leistungen müssen individuell bei der jeweils zuständigen Behörde beantragt werden. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben werden...
Die europäischen Asylsysteme werden oft als ›Lotterie‹ kritisiert, weil Asylentscheidungen zwischen Ländern, Regionen und Gerichten extrem differieren und die Antragsteller Jahre auf endgültige Klärung warten. Um schnelle und gute...
Mit dem vermehrten Zuzug Geflüchteter 2015 haben sich bundesweit zahlreiche Flüchtlingshilfeinitiativen gegründet. Auch in Münster beteiligen sich seitdem viele Organisationen an der Betreuung und Integration Geflüchteter. Auf der Grundlage von...