
Die hohe Kunst des Alterns
Kleine Philosophie des guten Lebens- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Altern will gelernt sein, sagt der Tübinger Philosoph Otfried Höffe. Umfassend behandelt er auch die ökonomischen, medizinischen, juristischen und sozialen Aspekte des Themas und fragt sehr konkret nach den Voraussetzungen, um in Würde glücklich altern zu können. Das Buch richtet sich unmittelbar an die Betroffenen und behandelt auch die Themen Sterben und Tod.
«Was du als Kind nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem Älteren zu!» Mit dieser Goldenen Regel formuliert Otfried Höffe eine ebenso einfache wie überzeugende Sozialethik des Alters. Er wendet sich gegen die Übermacht der Ökonomie und die Dominanz negativer Altersbilder. Auf die Drohkulisse der «alternden Gesellschaft» antwortet er mit der Perspektive der «gewonnenen Jahre» und gibt auch praktische Ratschläge wie «die vier L»: Laufen, Lernen, Lieben und Lachen arbeiten der Altersschwäche entgegen und verhelfen nicht nur zu Wohlbefinden, sondern auch zu einem beträchtlichen körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Kapital. Denn was die Erfahrung lehrt, das hat die Forschung längst bestätigt: dass man die dem Alter entgegenwirkenden Kräfte zu einem erheblichen Teil bei sich und in sich selbst findet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-406-72747-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-72748-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 188
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Das Thema wiedergewinnen Kein Zugriff
- Gegen die Übermacht der Ökonomie Kein Zugriff
- Drei philosophische Altersdiskurse Kein Zugriff
- Arist-o-crates: Zur Kooperation von Philosophie und Medizin Kein Zugriff
- Der Ruf nach medizinischer Ethik Kein Zugriff
- Zur Gliederung Kein Zugriff
- Bilder statt Stereotype Kein Zugriff
- Zwei Pole: Alterslob und Altersschelte Kein Zugriff
- Frühgeschichte Kein Zugriff
- Griechische Medizin Kein Zugriff
- Von Francis Bacon zu Pablo Casals Kein Zugriff
- Ein Blick in die Fremde Kein Zugriff
- Zunehmende Lebenserwartung Kein Zugriff
- Kalendarische Altersgrenzen sind fragwürdig Kein Zugriff
- Bleibende Frische Kein Zugriff
- Altersfreundliche Diskurse Kein Zugriff
- Das sozialethische Leitgebot Kein Zugriff
- Die Berufswelt ändern Kein Zugriff
- Eine neue Bildungswelt Kein Zugriff
- Altersfreundliche Lebensräume Kein Zugriff
- Cicero: Eine frühe Altersstudie Kein Zugriff
- Zwischenspiel: Shakespeare, Goethe und Hegel Kein Zugriff
- Arthur Schopenhauer: Heiterkeit – in Grau Kein Zugriff
- Jacob Grimm: Vom Glück des Älterwerdens Kein Zugriff
- Ernst Bloch: Zeit der Ernte Kein Zugriff
- Authentisch: Auch im Alter «Ich selbst sein» Kein Zugriff
- Altern will gelernt sein Kein Zugriff
- Ratschläge der Lebensklugheit: «Die vier L» Kein Zugriff
- Sozialethische Gebote Kein Zugriff
- Die Goldene Regel der Altersethik Kein Zugriff
- Weitere gerontologische Gebote Kein Zugriff
- Muster eines Lernprozesses Kein Zugriff
- Selbstachtung, Selbstbestimmung und kreatives Altern Kein Zugriff
- Facettenreiche Hilfe Kein Zugriff
- Das Alter ist keine Krankheit, die Altersheilkunde eine Disziplin des Lebens Kein Zugriff
- Wirtschaftlichkeit kontra Ethik Kein Zugriff
- Ausbildung und Forschung Kein Zugriff
- Krankenversorgung Kein Zugriff
- Ein Nachwort zur Demenz Kein Zugriff
- Die Sterblichkeit nicht verdrängen Kein Zugriff
- Zum Beispiel Boëthius' Trost der Philosophie Kein Zugriff
- Systematische Überlegungen Kein Zugriff
- Sieben Strategien Kein Zugriff
- Der plötzliche Tod Kein Zugriff
- Der angekündigte Tod Kein Zugriff
- Der befürchtete und der zu erwartende Tod Kein Zugriff
- Zwei abschließende Bemerkungen Kein Zugriff
- Die soziale Aufgabe Kein Zugriff
- Vier Dimensionen Kein Zugriff
- Medizin und mehr Kein Zugriff
- Ein Blick auf die Religionen Kein Zugriff
- Alterssuizid: Dürfen, sollen Ärzte helfen? Kein Zugriff
- Sterben lassen Kein Zugriff
- 10. Demokratische Aspekte der Lebens- und Alterskunst Kein Zugriff Seiten 173 - 178
- Literatur Kein Zugriff Seiten 179 - 184
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 185 - 188




