Postdemokratie und die Verleugnung des Politischen
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Zeitgenössische Diskurse des Politischen, Band 11
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Mit dem Begriff der Postdemokratie verbinden Colin Crouch und Jacques Rancière den Verdacht, dass Anspruch und Wirklichkeit unserer heutigen Demokratien auseinanderfallen. Westliche Gesellschaften definieren sich zwar nach wie vor als demokratisch, folgen demokratischen Verfassungen und halten an demokratischen Verfahren fest, de facto regiert in ihnen aber nicht länger das Volk, sondern es regieren wirtschaftliche Eliten. Der Sammelband stellt diese Diagnose zur Diskussion: Wie weit trägt sie, was übergeht sie? Handelt es sich um einen neuen Verfallsdiskurs oder kann die Diagnose weiter ausdifferenziert werden? Wie lässt sie sich auf Alltag und Mikropolitik beziehen? Und falls die Diagnose trägt: Mit welchen Formen sozialer Exklusion geht die Postdemokratie einher? Wie ist ihr Verhältnis zur Biopolitik zu denken? Welche Auswirkungen hat die Postdemokratie auf Subjekte und ihre Affekte? Wie verhält sich die Postdemokratie zu einer neuen Politik des Ressentiments und des Rechtspopulismus?
Mit Beiträgen von:Gerhard Unterthurner, Andreas Hetzel, Marc Rölli, Lea Klasen, Liza Mattutat, Oliver Marchart, Andreas Ober-prantacher, Alice Pechriggl, Hakan Gürses, Cornelia Bruell, Felix Trautmann
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-2130-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6230-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Zeitgenössische Diskurse des Politischen
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 210
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 22 Andreas Hetzel, Gerhard Unterthurner
- Krise der Demokratie. Kritik der Postdemokratie Kein Zugriff Seiten 23 - 40 Marc Rölli
- Demokratie und Postdemokratie. Die »Herrschaft des Volkes« bei Jacques Rancière Kein Zugriff Seiten 41 - 56 Lea Klasen, Liza Mattutat
- Die leere Nacht des Sozialismus. Postdemokratie und aktivistische politische Theorie Kein Zugriff Seiten 57 - 76 Oliver Marchart
- Demos ohne Polis. Aufbegehren in Zonen postdemokratischer Indifferenz Kein Zugriff Seiten 77 - 94 Andreas Oberprantacher
- Demokratie und R/evolution/en Kein Zugriff Seiten 95 - 110 Alice Pechriggl
- Möglichkeitsbewusstsein gegen Endgültigkeitsbeharren. Das Politische in der politischen Bildung Kein Zugriff Seiten 111 - 126 Hakan Gürses
- Auf(Bruch): Freundschaft statt Begehren Kein Zugriff Seiten 127 - 154 Cornelia Bruell
- Das Verschwinden des Erscheinens. Die ›unsichtbare Ideologie‹ der Postdemokratie Kein Zugriff Seiten 155 - 186 Felix Trautmann
- Das demokratische Begehren. Politische Leidenschaften in der Postdemokratie Kein Zugriff Seiten 187 - 208 Andreas Hetzel
- Verzeichnis der Beitragenden Kein Zugriff Seiten 209 - 210





