erstaunlich und fremd
Erfahrungen und Reflexionen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Seit jeher ist es das Ziel von Wissenschaft und Technik, die Dinge und Geschehnisse unserer Welt in den Griff zu bekommen. Die Menschen haben sich das Staunen über das ihnen gegenüber Andere abgewöhnt und, wie Adorno sagt, 'mit steigender Vertrautheit ums Fremde sich betrogen'. Da, wo unabweisbar Fremdes auftritt, erscheint es als bedrohlich. Vor diesem Hintergrund geht es in diesem Buch um die Besinnung auf die erstaunliche Fremdheit, die uns gleichwohl überall da begegnen kann, wo wir Alltägliches aus seiner Selbstverständlichkeit herausheben, auf eine Besitzergreifung durch unser Begreifen und Tun verzichten und uns auf eine Erfahrung des Anderen als solchen einlassen. Am Beispiel der Begegnung mit Tieren einerseits (wobei es neben der Erfahrung der Blicke von Tieren um Themen wie Sprachlosigkeit, Todlosigkeit, Zeitlosigkeit geht) und mit Kunstwerken andererseits (u.a. von Picasso und Brecht) werden zuvor herausgestellte Grundzüge der Erfahrung von Erstaunlichem und Fremdem noch einmal verdeutlicht.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48555-2
- ISBN-Online
- 978-3-495-86067-0
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 112
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Fremdheit und Vertrautheit, Erstaunlichkeit und Selbstverständlichkeit Kein Zugriff
- Der gewöhnliche Sprachgebrauch von »fremd« Kein Zugriff
- Seitenblick auf die Fremde und den Fremden Kein Zugriff
- Zur Frage der Bedrohlichkeit des Fremden Kein Zugriff
- Zum Begriff des Erstaunlichen und des Erstaunens. Platon und Aristoteles Kein Zugriff
- Das Erstaunen vor dem unscheinbaren Fremden im nichthaften Raum Kein Zugriff
- Das Befremdliche als Thema der Philosophie. Adorno und Heidegger Kein Zugriff
- a Nähe und Differenz zwischen Mensch und Tier Kein Zugriff
- b Die Erfahrung der Fremdheit der Tiere als Erfahrung der Grenze menschlichen Seins Kein Zugriff
- c Sprachlosigkeit, Todlosigkeit, Zeitlosigkeit Kein Zugriff
- d Der Blick der Tiere. Ausgezeichnete (»mythologische«) Tiere Kein Zugriff
- a Der »andere Ort« des Kunstwerks: Geheimnis und Aura Kein Zugriff
- b Befremden bei Picasso Kein Zugriff
- c Brechts Verfremdung Kein Zugriff
- d Die ausgestellten verlorenen Dinge (Richard Schindler) Kein Zugriff
- e Vier Haiku Kein Zugriff
- Schlußbemerkung Kein Zugriff Seiten 109 - 109
- Zitierte Literatur Kein Zugriff Seiten 110 - 112





