
Die römische Kaiserzeit
Die Legionen und das Imperium- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Die besondere Stellung des neuen Herrn im römischen Staat, den der Senat mit dem Ehrennamen Augustus ausgezeichnet hatte, beruhte auf Ausnahmegewalten. Sie waren ihm im Jahr 27 v. Chr. höchstpersönlich zuerkannt worden und hätten eigentlich nach zehn Jahren erlöschen sollen. Tatsächlich wurden diese Sondervollmachten immer wieder verlängert und blieben bis an sein Lebensende in Kraft. Augustus nutzte sie, um ein schlagkräftiges Berufsheer aufzubauen, das auf ihn als seinen Oberbefehlshaber eingeschworen war. Diese professionelle Armee, die Augustus als sein persönliches Machtinstrument konzipiert hatte, entwickelte nach dem Tod ihres Schöpfers politisches Eigengewicht und bestimmte fortan maßgeblich die Geschicke des Imperiums. In letzter Instanz bestimmten die Soldaten, wer über das Reich als Imperator herrschen sollte. Der römische Staat wurde zu einem vom Militär dominierten Kaiserreich.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-406-66012-2
- ISBN-Online
- 978-3-406-66013-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 305
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- I. Die Geburt einer neuen Staatsordnung Kein Zugriff Seiten 11 - 30
- II. Das Heer: Machtquelle des Kaisers und Kostenfaktor Kein Zugriff Seiten 31 - 53
- III. Eine neue Verfassung spielt sich unter Schmerzen ein: Von der Regierungszeit des Tiberius bis zur Katastrophedes «Besten» (14–117 n. Chr.) Kein Zugriff Seiten 54 - 125
- IV. Die Einlösung des imperialistischen Traums: Die friedlichsten Jahre des Imperiums (117–161 n. Chr.) Kein Zugriff Seiten 126 - 183
- V. Expansionspolitik, Seuche und Bürgerkrieg (161–197 n. Chr.) Kein Zugriff Seiten 184 - 214
- VI. Stabilisierung auf Kosten der Zukunft: Die Epoche der Severer (197–235 n. Chr.) Kein Zugriff Seiten 215 - 237
- VII. Fünfzig Jahre Krise (230er–280er Jahre) Kein Zugriff Seiten 238 - 282
- Anhang Kein Zugriff Seiten 283 - 304
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 305 - 305
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 305 - 305




