
Beschleunigung
Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Das Buch unternimmt erstmals den Versuch, die sich potenzierende Dynamisierung gesellschaftlicher Verhältnisse, wie sie in der jüngsten politischen und digitalen Beschleunigungswelle etwa unter dem Stichwort ›Globalisierung‹ firmiert, systematisch zu erfassen und sie in ihren kulturellen und strukturellen Ursachen ebenso wie in ihren Auswirkungen auf die individuelle und kollektive Lebensführung zu analysieren. Entwickelt wird dabei die These, daß die zunächst befreiende und befähigende Wirkung der modernen sozialen Beschleunigung, die mit den technischen Geschwindigkeitssteigerungen des Transports, der Kommunikation oder der Produktion zusammenhängt, in der Spätmoderne in ihr Gegenteil umzuschlagen droht. Individuell wie kollektiv verändert sich die Erfahrung von Zeit und Geschichte: An die Stelle einer gerichteten Vorwärtsbewegung tritt die Wahrnehmung einer gleichsam bewegungslosen und in sich erstarrten Steigerungsspirale.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-518-29360-7
- ISBN-Online
- 978-3-518-74758-2
- Verlag
- Suhrkamp Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 537
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Anstelle eines Vorworts Kein Zugriff
- 1. Zeitstrukturen in der Gesellschaft Kein Zugriff
- 2. Zwei Zeit-Diagnosen der Gegenwart Kein Zugriff
- 3. Vorüberlegungen zu einer Theorie der sozialen Beschleunigung Kein Zugriff
- 1. Beschleunigung und die Kultur der Moderne Kein Zugriff
- 2. Modernisierung, Beschleunigung und Gesellschaftstheorie Kein Zugriff
- 1. Vorüberlegung: Beschleunigung und Steigerung Kein Zugriff
- 2. Drei Dimensionen sozialer Beschleunigung Kein Zugriff
- 3. Fünf Kategorien der Beharrung Kein Zugriff
- 4. Zum Verhältnis von Bewegung und Beharrung in der Moderne Kein Zugriff
- IV. Technische Beschleunigung und die Revolutionierung des Raum-Zeit-Regimes Kein Zugriff
- V. Rutschende Abhänge: Die Beschleunigung des sozialen Wandels und die Zunahme der Kontingenzen Kein Zugriff
- 1. Objektive Parameter: Die Steigerung der Handlungsgeschwindigkeit Kein Zugriff
- 2. Subjektive Parameter: Zeitdruck und die Erfahrung der rasenden Zeit Kein Zugriff
- 3. Temporalstrukturen und Selbstverhältnisse Kein Zugriff
- VII. Soziale Beschleunigung als selbstantreibender Prozess: Der Akzelerationszirkel Kein Zugriff
- 1. Zeit ist Geld: Der ökonomische Motor Kein Zugriff
- 2. Die Verheißung der Beschleunigung: Der kulturelle Motor Kein Zugriff
- 3. Die Temporalisierung von Komplexität: Der sozialstrukrurelle Motor Kein Zugriff
- IX. Macht, Krieg und Geschwindigkeit – Staat und Militär als institutionelle Schlüssel-Akzeleratoren Kein Zugriff
- X. Beschleunigung, Globalisierung, Postmoderne Kein Zugriff
- 1. Die Dynamisierung des Selbst in der Neuzeit Kein Zugriff
- 2. Von der substanziellen Identität a priori zur stabilen Identität a posteriori: Die Verzeitlichung des Lebens Kein Zugriff
- 3. Von der zeitstabilen zur situativen Identität: Die Verzeitlichung der Zeit Kein Zugriff
- 1. Zeit in der Politik – Politik in der Zeit Kein Zugriff
- 2. Die Verzeitlichung der Geschichte in der Moderne Kein Zugriff
- 3. Paradoxe Zeithorizonte: Die Entzeitlichung der Geschichte in der Spätmoderne Kein Zugriff
- XIII. Beschleunigung und Erstarrung: Versuch einer Neubestimmung der Moderne Kein Zugriff
- XIV. Schlusswort: Rasender Stillstand? Das Ende der Geschichte Kein Zugriff
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 491 - 491
- Literatur Kein Zugriff Seiten 492 - 525
- Sach- und Personenregister Kein Zugriff Seiten 526 - 537





