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Ein Modell zum Prozess literarhistorischer Epochenbildung
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Wie kommt es zur Herausbildung literarhistorischer Epochenkonstruktionen und welche Funktion haben sie? Warum setzen sich einige Epochenbegriffe dauerhaft durch, während andere frühzeitig wieder aus dem Diskurs verschwinden? Das vorliegende Werk nimmt sich dieser von der Forschung in letzter Zeit nur noch peripher behandelten Fragen nach dem Prozesscharakter literaturgeschichtlicher Epochenbildung an. Mithilfe von performativitäts- und feldtheoretischen Annahmen sowie Theorien der unsichtbaren Hand untersucht es die komplexen Mechanismen, die bei der Entstehung und Konsolidierung zeitgenössischer, das heißt aus der Interpretation und Bewertung gegenwärtiger Kulturphänomene hervorgegangener Zäsursetzungen wirksam werden.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2021
Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-95650-829-5
ISBN-Online
978-3-95650-830-1
Verlag
Ergon, Baden-Baden
Reihe
Literatur - Kultur - Theorie
Band
31
Sprache
Deutsch
Seiten
373
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 22
    1. 2.1. Das Ideal literaturwissenschaftlicher Ex-post-Epochenbildung Kein Zugriff
    2. 2.2. Epochenbildung als Prozess I: Ein alternativer Ansatz in den 1980er Jahren Kein Zugriff
    3. 2.3. Epochenbildung als Prozess II: Zum aktuellen Stand der Debatte Kein Zugriff
      1. 3.1.1. Die drei Kernkonzepte des Performativen und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Literaturgeschichtsschreibung Kein Zugriff
      2. 3.1.2. Zur Performativität von Prozessen der Ex-nunc-Epochenbildung Kein Zugriff
      3. 3.1.3. Fallbeispiel: Zur Performativität der expressionistischen Epochenbildung Kein Zugriff
      1. 3.2.1. „Epoche machen“. Ex-nunc-Epochenbildung als Folge von Distinktionskämpfen im literarischen Feld Kein Zugriff
      2. 3.2.2. Merkmale von Akten der Ex-nunc-Epochenbildung Kein Zugriff
      3. 3.2.3. Fallbeispiel: Der Poetische Realismus als Ex-nunc-Epochenkonstruktion Kein Zugriff
      4. 3.2.4. Gelingensbedingungen von Akten der Häresie Kein Zugriff
      1. 3.3.1. Theorien der unsichtbaren Hand und ihre Anwendung im Bereich der Kanonforschung Kein Zugriff
      2. 3.3.2. Zur Konvergenz von Prozessen der Kanon- und Epochenbildung Kein Zugriff
      3. 3.3.3. Die unsichtbare Hand sichtbar machen: Indikatoren der Konsolidierung einer Epochenkonstruktion auf Makroebene Kein Zugriff
      4. 3.3.4. Fallbeispiel: Prozesse der romantischen Kanonisierung und Epochenbildung Kein Zugriff
    1. 4.1. Der besondere Status von Zeitgeist-Begriffen Kein Zugriff
      1. 4.2.1. Einführung: Postmoderne als Zeitgeist-Begriff Kein Zugriff
      2. 4.2.2. Die ‚Fiedler-Debatte‘ als Vorspiel Kein Zugriff
      3. 4.2.3. Die erste Phase postmoderner Epochenbildung (1978–1984) Kein Zugriff
      4. 4.2.4. Die Konsolidierung der Epochenkonstruktion ‚Postmoderne‘ (1985–1990) Kein Zugriff
      1. 4.3.1. Stagnation und beginnende Verabschiedung: Die Postmoderne-Debatte in den 1990er Jahren Kein Zugriff
      2. 4.3.2. Zur Rückkehr des Manifests in der literarischen Debatte Kein Zugriff
      3. 4.3.3. Epochenumbruchs-Szenarien in Richtung einer Ästhetik nach der Postmoderne als Folge eines neuerlichen Wandels dominanter literarischer Wertmaßstäbe Kein Zugriff
  3. 5. Resümee Kein Zugriff Seiten 325 - 334
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 335 - 372
  5. Danksagung Kein Zugriff Seiten 373 - 373

Literaturverzeichnis (575 Einträge)

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