Liebe, Glück und menschliche Natur
Eine biokulturelle Analyse der spätmodernen Paargesellschaft- Autor:innen:
- Reihe:
- Forum Psychosozial
- Verlag:
- 01.09.2019
Zusammenfassung
Warum herrscht in der spätmodernen Gesellschaft mit ihren nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Lebensgestaltung nach wie vor die treue Paarbeziehung zwischen Mann und Frau vor? Dieses Rätsel untersucht Thomas Müller-Schneider, indem er den Sozialkonstruktivismus erweitert und biologische Grundlagen des menschlichen Liebeslebens in eine neuartige biokulturelle Sichtweise einbezieht.
Zahlreiche empirische Befunde zeigen, dass die spätmoderne Ordnung des Liebeslebens – anders als häufig vermutet – nicht durch gesellschaftliche Normen oder den Mythos romantischer Liebe bestimmt wird, sondern durch das biologisch begründete Streben nach einem möglichst schönen Liebesleben. Den meisten Menschen bietet die Paarbeziehung aufgrund biologisch angelegter Liebesgefühle ein optimales Liebesleben, was die heutige Vorherrschaft dieser Beziehungsform und eine neue Kultur der Liebe und Treue begründet, so die These.
Mit seiner inter- und transdisziplinären Untersuchung offeriert der Autor ein biokulturelles Rahmenkonzept mit breitem wissenschaftlichen Nutzen, das sich nicht nur für die Analyse des Liebeslebens einsetzen lässt, sondern in allen thematischen Bereichen, in denen sowohl biologische als auch sozial- und kulturwissenschaftliche Einflussfaktoren des Handelns relevant sind.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- Erscheinungsdatum
- 01.09.2019
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2868-6
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7482-9
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forum Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 409
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Horizont der Möglichkeiten Kein Zugriff
- Historisch nie dagewesene Handlungsspielräume Kein Zugriff
- Sex als »Beziehungsmonopol« Kein Zugriff
- Sexuelle Exklusivität Kein Zugriff
- Dauerhafte und exklusive Beziehung als Ideal Kein Zugriff
- Mehrheitlich gegengeschlechtliches Liebesleben Kein Zugriff
- Soziologische Irrungen und Wirrungen Kein Zugriff
- Fragliche Argumentation: Mono- und Heteronormativität Kein Zugriff
- Das Desiderat: Biokulturelle Integration Kein Zugriff
- 1.5 Mein Anliegen und der Aufbau dieses Buches Kein Zugriff
- 2.1 Was ist die menschliche Natur? Kein Zugriff
- Vereinbarkeit von Sozialkonstruktivismus und psychischen Prädispositionen Kein Zugriff
- Offener Sozialkonstruktivismus und die Kultivierung der menschlichen Natur Kein Zugriff
- 2.3 Affektoptimierung Kein Zugriff
- Biokulturelle Situationsanalyse Kein Zugriff
- Menschliche Natur und sozialer Wandel Kein Zugriff
- 3.1 Naturgeschichte der Paarbindung und Liebe Kein Zugriff
- Körperliche Merkmale und ethnografische Befunde Kein Zugriff
- Ursprüngliche Promiskuität – nicht die wahre Geschichte der Sexualität Kein Zugriff
- Ein offensichtlicher Irrtum Kein Zugriff
- Revision ethnografischer Studien Kein Zugriff
- Neuere Befunde zur Universalität Kein Zugriff
- 3.4 Liebe und Sex im natürlichen Experiment Kein Zugriff
- Liebe im Gehirn: Grundlagen und Mechanismen Kein Zugriff
- Neurobiologie des Bindungsprozesses Kein Zugriff
- Bewertung der Befunde und ein biosoziales Modell der Liebesbindung Kein Zugriff
- 3.6 Eifersucht Kein Zugriff
- 4.1 Eine neue Epoche des Liebeslebens Kein Zugriff
- 4.2 Kultureller Aufstieg des Glücksstrebens Kein Zugriff
- Liebesrevolution und »Kulturerfolg« romantischer Liebe Kein Zugriff
- Sexpositive Kultivierung der Lust Kein Zugriff
- Ein neuer Blick: Liebe und Sex als optimierbare Glücksressourcen Kein Zugriff
- 4.4 Das Liebesleben: Der wichtigste Glücksfaktor Kein Zugriff
- 4.5 Soziale Ordnung des optimalen Liebeslebens Kein Zugriff
- Liebesskala Kein Zugriff
- Skala romantischer Überzeugungen (romantisches Liebesideal) Kein Zugriff
- Herausragende Zufriedenheit mit dem Liebesleben Kein Zugriff
- Liebesgefühle und Verbindlichkeit Kein Zugriff
- Optimales Liebesleben zu zweit Kein Zugriff
- Private Treuenorm des Paares Kein Zugriff
- Treue utilitaristisch: Emotionaler Kooperationsgewinn Kein Zugriff
- Liebe – der ausschlaggebende Faktor Kein Zugriff
- Frühes Trennungsrisiko Kein Zugriff
- Langfristige Bindungskraft der Liebe Kein Zugriff
- Optimale Häufigkeit des Koitus, abnehmende Zufriedenheit mit dem Liebesleben Kein Zugriff
- Alternativlosigkeit im Hinblick auf den Liebespartner Kein Zugriff
- Soziosexuelle Orientierung Kein Zugriff
- Polyamouröse Orientierung Kein Zugriff
- Aufbesserung des Liebeslebens Kein Zugriff
- Das Persönlichkeitsmerkmal Soziosexualität zählt Kein Zugriff
- Moderierende Rolle der Soziosexualität Kein Zugriff
- Optimierungsidee im Spiegel der Zukunftswünsche Kein Zugriff
- Kultivierung des Unverbindlichen Kein Zugriff
- Persönlichkeitsunterschiede und Liebesmodelle Kein Zugriff
- Potenzial heimlichen Liebeslebens Kein Zugriff
- Beziehungsqualität und Liebesgefühle Kein Zugriff
- Glückspotenzial und spezifisches Gefühlsrisiko Kein Zugriff
- Begründung der Seltenheit Kein Zugriff
- Simulation verschiedener Welten innerer Bedingungen Kein Zugriff
- 7 Exkurs zur mehrheitlichen Heterosexualität Kein Zugriff Seiten 313 - 324
- 8.1 Vorwiegend Paarbeziehungen Kein Zugriff
- 8.2 Keine Neuordnung des Liebeslebens im digitalen Zeitalter Kein Zugriff
- 8.3 Globalisierung spätmodernen Liebeslebens Kein Zugriff
- 1 Befragte Personengruppen Kein Zugriff
- 2 Befragungsinhalte Kein Zugriff
- 3 Brauchbarkeit von Selbstauskünften zu Liebe und Sexualität Kein Zugriff
- 4 Auswertungsstrategie Kein Zugriff
- 5 Stichproben und Verallgemeinerung Kein Zugriff
- B Tabellarischer Anhang Kein Zugriff
- Kleines Glossar zentraler Begriffe Kein Zugriff Seiten 373 - 376
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 377 - 378
- Tabellen und Abbildungen Kein Zugriff Seiten 379 - 380
- Literatur Kein Zugriff Seiten 381 - 409





