Das Einvernehmen
Grundriss einer phänomenologischen Konsenstheorie- Autor:innen:
- Reihe:
- Alber-Reihe Philosophie
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Was ist die Grundlage für das Gelingen eines Gesprächs? Dieser Frage geht der Autor in seiner phänomenologischen Theorie des Konsenses nach. Den Ausgangspunkt für seine Antwort bildet eine Auffassung, der zufolge Subjektivität einen Mangelzustand darstellt, welchem durch Kommunikativität abgeholfen wird. Das Interesse des Autors gilt dabei dem kritischen Punkt, inwieweit es möglich ist, in einem solchen verständigungsorientierten Dialog die Äußerungen eines Anderen »treffen« zu können. Das heißt, die Idee des Konsenses stellt ein Einheitsprinzip zur dialogischen Verknüpfung von Äußerungen dar. Weil aber Übereinstimmung durch Verknüpfung dem individuellen Zugriff dauerhaft entzogen bleibt, entsteht Konsens als Einvernehmen aus einem Wechselspiel von Angebot und Ereignis, so lautet die zentrale These. Subjektivität bedarf deshalb einer Einstellung der Gelassenheit, welche neben die Einstellung der Gerichtetheit tritt und der Stimme des Anderen Raum gewährt. Eine solche Idee des Konsenses dient als universalistische Grenznorm von Verstehen und Verständigung, welche die eigene Sicht der Dinge durch die Einbeziehung anderer Sichtweisen zugleich entgrenzt und begrenzt.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-495-48664-1
- ISBN-Online
- 978-3-495-99859-5
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Alber-Reihe Philosophie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 304
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Das Unvernehmen Kein Zugriff
- Die Kraft der Bindung durch Sprache Kein Zugriff
- Das Ungenügen des Pragmatismus Kein Zugriff
- Anforderungen an eine Theorie der Kraft der Bindung Kein Zugriff
- Zur Geschichte der Individualität Kein Zugriff
- Selbstbewusstsein als Kern von Individualität Kein Zugriff
- Selbstbewusstsein und Kommunikativität Kein Zugriff
- Der Zugang der Phänomenologie Kein Zugriff
- Zum Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- Das Programm einer Dialektik Kein Zugriff
- Konsens als Zusammenstimmung Kein Zugriff
- Versöhnung des Idealen und des Realen Kein Zugriff
- Das Programm einer Phänomenologie Kein Zugriff
- Konsens als Einverständnis Kein Zugriff
- Die Grenzen von Idealität und Normalität Kein Zugriff
- Das Programm einer Hermeneutik Kein Zugriff
- Konsens als Einverständnis Kein Zugriff
- Reflexion und Tradition Kein Zugriff
- Das Programm einer Universalpragmatik Kein Zugriff
- Konsens als Einverständnis Kein Zugriff
- Recht und Grenze des Regelbegriffes Kein Zugriff
- Eine Charakteristik der Positionen Kein Zugriff
- Ein bilanzierender Vergleich Kein Zugriff
- Konsequenzen für den weiteren Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- Das Konzept einer kommunikativen Analytik Kein Zugriff
- Zur Kritik des Konzepts einer kommunikativen Analytik Kein Zugriff
- Das Konzept einer heteronomen Subjektivität Kein Zugriff
- Zur Kritik des Konzepts heteronomer Subjektivität Kein Zugriff
- Das Konzept der Responsivität Kein Zugriff
- Zur Kritik des Konzepts der Responsivität Kein Zugriff
- Utopische Subjektivität und Konsens Kein Zugriff
- Ricoeurs Modell der Subjektivität als Bezeugung Kein Zugriff
- Die Idee des Konsenses als ›Einheitsprinzip‹ eines Gesprächs Kein Zugriff
- Beobachtungen zum Dialog Kein Zugriff
- Der Ort des Konsenses Kein Zugriff
- Die These einer offerentiellen Konsenstheorie Kein Zugriff
- Die Anerkennung aller Anderen Kein Zugriff
- Die Anerkennung jedes beliebigen Anderen Kein Zugriff
- Die Anerkennung des Anderen als Achtung Kein Zugriff
- Motiv statt Regel Kein Zugriff
- Wechselseitigkeit in Verschränkung Kein Zugriff
- Das Moment der Gelassenheit Kein Zugriff
- Die Disposition der Aufmerksamkeit Kein Zugriff
- Ein affirmativer Horizont von Rationalität Kein Zugriff
- Der Status einer regulativen Idee Kein Zugriff
- Konsequenzen aus dem Status der regulativen Idee Kein Zugriff
- Geschuldete Aufmerksamkeit Kein Zugriff
- Selbstverständigung durch Selbstbegrenzung Kein Zugriff
- Die Frage nach der idealen Akzeptabilität Kein Zugriff
- Der Ort in der Subjektivität Kein Zugriff
- Zur Kritik der Vorstellung von der Aktivität als Intentionalität Kein Zugriff
- Das Thema der Gottesgeburt Kein Zugriff
- Die Hochschule der Gelassenheit Kein Zugriff
- Das philosophische Konzept Kein Zugriff
- Ertrag Kein Zugriff
- Der Begriff des Ereignisses bei Heidegger Kein Zugriff
- Der Begriff des Ereignisses bei Levinas Kein Zugriff
- Der Eckstein der Abhängigkeit Kein Zugriff
- Der Aufriss der idealen Akzeptabilität Kein Zugriff
- Der Impuls der Resignativität Kein Zugriff
- Die Logik der reziproken Akzeptanz Kein Zugriff
- Notwendigkeit der Übereinstimmung eines Zusammenpassens Kein Zugriff
- Anknüpfung als passive Synthesis Kein Zugriff
- Ereignis als Verkreuzung Kein Zugriff
- Übereinstimmung als Verschränkung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Die Fragestellung Kein Zugriff
- Die Basis der Kommunikativität Kein Zugriff
- Der Anspruch der Normativität Kein Zugriff
- Rationalität als situierte Vernunft Kein Zugriff
- Welt der Ordnungen Kein Zugriff
- DasWesen der Grenze Kein Zugriff
- Das Konzept einer Grenznorm im Anschluss an Kant Kein Zugriff
- Subjektivität und Exteriorität Kein Zugriff
- Annäherung und Vorbehalt Kein Zugriff
- Konsens als Motiv Kein Zugriff
- Eine Grundentscheidung Kein Zugriff
- Der Ansatz der Hermeneutik Kein Zugriff
- Aspekte einer hermeneutischen Theorie Kein Zugriff
- Der hermeneutische Grundsatz Kein Zugriff
- Der doppelte Boden des Verstehens Kein Zugriff
- Verstehen und Fremdverstehen Kein Zugriff
- Die Leistung der Hermeneutik Kein Zugriff
- Spuren negativer Theologie Kein Zugriff
- Universalismus ohne Universalität Kein Zugriff
- Das Positive der Unbestimmtheit Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 287 - 292
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 293 - 300
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 301 - 304





