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Monographie Kein Zugriff

Die Praxis des Unterscheidens

Historische und systematische Perspektiven
Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Im 20. Jahrhundert sind Zweifel an normativ hoch aufgeladenen Unterscheidungen aufgekommen, wie zwischen Mensch und Tier oder zwischen Frau und Mann, und dies hat die Dringlichkeit gesteigert, nicht nur über bestimmte Unterscheidungen zu streiten, sondern sich auf die Arten und Weisen unseres Unterscheidens selbst zu richten. Unsere Praxis des Unterscheidens lässt sich nicht als ganze überblicken, sondern nur exemplarisch an bestimmten Unterscheidungsvollzügen reflektieren. Dies geschieht in der vorliegenden Studie am Beispiel der Unterscheidung zwischen Wunsch und Wille. Diese Unterscheidung betrifft unser Selbstverständnis als Handelnde und sie verweist auf die Erfahrung der Diskrepanz zwischen dem, was wir uns vornehmen und gerne tun würden, und dem, was wir tatsächlich tun.

Das Ziel der exemplarischen Unterscheidungsstudie im ersten Teil wie der methodischen Grundlegung im zweiten Teil liegt darin, einen Grundriss spezifischer, inhaltsgesättigter und systematischer Unterscheidungsforschung zu entwerfen. Votiert wird in Auseinandersetzung mit Platon und Hegel für eine dynamische Weise dialektischen Unterscheidens.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-495-48988-8
ISBN-Online
978-3-495-81736-0
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
568
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Inhalt Kein Zugriff Seiten 9 - 14
  3. Danksagung Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    1. i. Rückwirkungen zwischen Unterscheidungen und Unterscheidungsweisen: Drei Skizzen Kein Zugriff
    2. ii. Besonderheiten der doppelten Aufmerksamkeit auf Unterscheidungen als Unterscheidungen: Operativität und Anlassbezogenheit Kein Zugriff
    3. iii. Die Unterscheidung zwischen Wunsch und Wille Kein Zugriff
    4. iv. Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
    5. v. Zur Forschungslage Kein Zugriff
    6. vi. Zum begrifflichen Feld Kein Zugriff
    7. vii. Zur Darstellungsform Kein Zugriff
        1. a) Die Aufgabe von Beschreibungen Kein Zugriff
        2. b) Exemplarische Situationen Kein Zugriff
        3. c) Zur Auswahl der exemplarischen Situationen Kein Zugriff
      1. 1.1 Wünschen und Wollen im reflexiven Selbstverhältnis Kein Zugriff
      2. 1.2 Wollen und Wunsch im Dialog Kein Zugriff
      3. 1.3 Wünschen oder Wollen in der Beschreibung gesellschaftlicher Herausforderungen Kein Zugriff
        1. a) Grenzen von Modellbildungen Kein Zugriff
        2. b) Die Aufgabe von Analysen Kein Zugriff
        3. c) Zur Auswahl der Autoren: Sigwart, Kant, Wittgenstein Kein Zugriff
        1. 2.1.1 Das Phasenmodell des Wollens Kein Zugriff
        2. 2.1.2 Die beiden Funktionen von Wünschen Kein Zugriff
        3. 2.1.3 Kritische Perspektiven Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Willensbegriff Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Kausalität Kein Zugriff
        3. 2.2.3 Die Struktur des Wünschens Kein Zugriff
        4. 2.2.4 Ordnung praktischer Begriffe Kein Zugriff
        5. 2.2.5 Moralische Kritik und Selbstkritik Kein Zugriff
          1. 2.3.1.1 Wie über Wollen und Wünschen zu sprechen ist: Sinnvolle, sinnlose und unsinnige Sätze Kein Zugriff
          2. 2.3.1.2 Wille und Leib Kein Zugriff
        1. 2.3.2 Wittgensteins Warnung vor einer gefährlichen Verwechslung Kein Zugriff
        2. 2.3.3 Der umgreifende Charakter des Handelns Kein Zugriff
        1. a) Die Aufgabe von Kritik Kein Zugriff
        2. b) Zur Auswahl der kritisierten Ansätze Kein Zugriff
        1. 3.1.1 Alternative Beschreibungen: Welche Unterscheidungen bewirken was? Kein Zugriff
        2. 3.1.2 Wie unterschieden wird: Praktisches Urteil, Handlung, Bewertung und Motivation Kein Zugriff
        3. 3.1.3 Unterscheidungskritische Figuren in der Debatte Kein Zugriff
      1. 3.2 Kritik an der Reduktion von Wünschen auf Präferenzen Kein Zugriff
        1. 3.3.1 Anschlussmöglichkeiten an die dialektische Handlungstheorie Hegels Kein Zugriff
        2. 3.3.2 Zur Darstellungsform: Dialektische Erfahrungen Kein Zugriff
        1. a) Die Aufgabe von Konstruktionen Kein Zugriff
        2. b) Was heißt »dialektisch«? Kein Zugriff
        3. c) Die Dialektik des Handelns Kein Zugriff
      1. 4.1 Handeln als Zusammenspiel von Entwerfen und Gestalten Kein Zugriff
      2. 4.2 Erfahrungen von Verschiedenheit, Differenz und Gegensatz Kein Zugriff
      3. 4.3 Rückwirkungen gestalten 1: Handeln heißt sich festlegen Kein Zugriff
      4. 4.4 Rückwirkungen gestalten 2: Handeln heißt verkörpern Kein Zugriff
      5. 4.5 Rückwirkungen gestalten 3: Handeln heißt anschließen Kein Zugriff
      6. 4.6 Rückwirkungen gestalten 4: Handeln heißt ein Interaktionsangebot machen Kein Zugriff
    1. Schluss des ersten Teils: Die Unterscheidung zwischen Wunsch und Wille im Rahmen einer dialektischen Handlungstheorie Kein Zugriff
      1. a) »Wünschen« und »Wollen« im alltäglichen Sprachgebrauch Kein Zugriff
      2. b) Wunsch und Wille in der praktischen Philosophie Kein Zugriff
      3. c) Sachliches und methodisches Anliegen Kein Zugriff
      1. Einleitung zum ersten Kapitel Kein Zugriff
      2. 1.1 Aufmerksamkeit auf Unterscheidungen Kein Zugriff
      3. 1.2 Pragmatik von Unterscheidungen Kein Zugriff
      4. 1.3 Unterscheidungsgewohnheiten Kein Zugriff
        1. a) Zur existentiellen Dringlichkeit von Unterscheidungen Kein Zugriff
        2. b) Unterscheidungen zurücknehmen Kein Zugriff
        3. c) In Unterscheidungen verstrickt Kein Zugriff
          1. 2.1.1.1 Begriffe teilen: dihaireisthai Kein Zugriff
          2. 2.1.1.2 Gegen-Sprechen: diapherein Kein Zugriff
          3. 2.1.1.3 Verwechslungen auflösen: diakrinein 1 Kein Zugriff
          4. 2.1.1.4 Begriffe bestimmen: diorisasthai Kein Zugriff
          5. 2.1.1.5 Selbstreflexives Unterscheiden: diakrinein 2 Kein Zugriff
          1. 2.1.2.1 Einteilen Kein Zugriff
          2. 2.1.2.2 Kontrastieren Kein Zugriff
          3. 2.1.2.3 Bestimmen Kein Zugriff
          4. 2.1.2.4 Differenzieren Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Zurücknehmen von Unterscheidungen: Quellen und Bezüge Kein Zugriff
          1. 2.2.2.1 Verwendungen der Unterscheidung zwischen Unterscheidungen und Unterschieden Kein Zugriff
          2. 2.2.2.2 Zurücknehmen statt Abstraktion Kein Zugriff
        2. 2.2.3 Strukturen von Unterscheidungen analysieren Kein Zugriff
        1. 2.3.1 Im Gewimmel der Differenzen Kein Zugriff
        2. 2.3.2 Sich Differenzieren Kein Zugriff
      1. Einleitung zum dritten Kapitel Kein Zugriff
      2. 3.1 Dialektisches Unterscheiden: Quellen und Bezüge Kein Zugriff
        1. 3.2.1 Gegenseitige Abhängigkeit von Trennen und Beziehen Kein Zugriff
        2. 3.2.2 Selbstreflexivität von Unterscheidungen Kein Zugriff
      3. 3.3 Verschiedenheitserfahrungen, Differenzerfahrungen, Gegensatzerfahrungen Kein Zugriff
        1. 3.4.1 Trennen und Beziehen als Duplizität der Erfahrung Kein Zugriff
        2. 3.4.2 Die Selbstreflexivität von Unterscheidungen als Zurückgehen ins noch nicht Bestimmte Kein Zugriff
        3. 3.4.3 Rückwirkungen als spekulative Zurücknahme Kein Zugriff
    1. Schluss des zweiten Teils: Zum Sprachgebrauch Kein Zugriff
      1. a) Zum Ausdruck »Unterscheidungsforschung« Kein Zugriff
      2. b) Rückblick aus methodischer Perspektive Kein Zugriff
      3. c) Zum Aufbau des zweiten Teils Kein Zugriff
  4. Ausblick: Ethik des Unterscheidens Kein Zugriff Seiten 538 - 543
      1. 1. Aristoteles Kein Zugriff
      2. 2. Dewey, John Kein Zugriff
      3. 3. Hegel, Georg Wilhelm Friedrich Kein Zugriff
      4. 4. Kant, Immanuel Kein Zugriff
      5. 5. Platon Kein Zugriff
      6. 6. Wittgenstein, Ludwig Kein Zugriff
    1. II Weitere Quellen und Forschungsliteratur Kein Zugriff
    2. III Lexika und sonstige Hilfsmittel Kein Zugriff
    3. IV Internetquellen Kein Zugriff

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