Die Soziale Welt ist eine der großen, auch im Ausland gelesenen Fachzeitschriften innerhalb der deutschen Soziologie. Sie bringt empirische und theoretische Arbeiten aus allen Bereichen des Faches und versucht auf diese Weise, die Entwicklung der Soziologie einerseits zu spiegeln und ihr andererseits auch neue Impulse zu geben. Dies geschieht neben den viermal pro Jahr erscheinenden regulären Heften auch durch die Arbeit an Sonderbänden mit einheitlicher Thematik. Die Zeitschrift "Soziale Welt" wendet sich an Soziologen, Sozialwissenschaftler, Interessierte allgemein. Homepage: www.soziale-welt.de
Es wird die These entwickelt, dass die neue soziologische Handlungstheorie, die neuen Theorien der begrenzten Rationalität und der Dual-Process-Ansatz in der Kognitions- und Sozialpsychologie auf ein einheitliches Modell in der interdisziplinären...
Gottfredson und Hirschis „General Theory of Crime“ postuliert, dass niedrige Selbstkontrolle die Hauptursache kriminellen Handelns darstellt. Selbstkontrolle bezeichnet dabei die einigermaßen stabile Fähigkeit eines Individuums, zeitlich...
Westliche Einwanderungsgesellschaften stratifizieren Geflüchtete ungleich entlang ihrer jeweiligen aufenthaltsrechtlichen Statusposition. Diese bestimmt den Zugang zu sozialen und politischen Rechten sowie zum Grad der Aufenthaltssicherheit. Um in...
Ein erheblicher Teil der an- und ungelernten Beschäftigten in Deutschland übt Fachkrafttätigkeiten aus, für die eigentlich ein formaler Berufsabschluss erforderlich ist. Der vorliegende Artikel untersucht vor diesem Hintergrund die Rolle von...
Die vorliegende Studie interessiert sich dafür, wie die soziale Praxis des Schweigens auf gesellschaftlicher und politischer Ebene über sog. fürsorgerische Zwangsmaßnahmen (FSZM) in der Schweiz in Familien hineinwirkt, und wie soziale Strukturen...