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Monographie Kein Zugriff

Vetospieler in der deutschen Gesundheitspolitik

Ertrag und Erweiterung der Vetospielertheorie für qualitative Fallstudien
Autor:innen:
Reihe:
Policy Analyse, Band 2
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Die Entstehung von Reformblockaden durch eine hohe Vetospielerzahl wird selten hinterfragt und in Deutschland vielfach zur Erklärung des inkrementellen Wandels herangezogen. Entgegen der langläufigen Meinung, lässt sich aber auch hier vielfach ein weitreichenderer Politikwandel in einzelnen Politikfeldern beobachten.

Die Studie evaluiert anhand der Analyse dreier deutscher Gesundheitsreformen die Erklärungskraft der Vetospielertheorie für die Politikstabilität in einzelnen Politikfeldern und Einzelreformen und damit deren Anwendbarkeit in der Politikfeldanalyse.

Die Vetospielertheorie nach Tsebelis kann demnach nur begrenzt für die Politikfeldanalyse genutzt werden, stellt jedoch eine gute Grundlage für ein modifiziertes Modell dar, welches einerseits mit einem erweiterten, hierarchisierten Vetospielerbegriff arbeitet und andererseits die Erweiterung des Analysefokus von den kongruenten Positionen (Policy-Winset) um die inkongruenten Positionen (strategisches Winset) als notwendig empfiehlt. Gelingt beides, erklärt die modifizierte Vetospielertheorie die unterschiedlichen Reformergebnisse in der Gesundheitspolitik trotz aber auch wegen ihrer Vetospielerkonstellationen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7119-9
ISBN-Online
978-3-8452-3808-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Policy Analyse
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
326
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 7
  3. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 7 - 10
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
  5. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 26
      1. Das Gesundheitsstrukturgesetz (GSG) Kein Zugriff Seiten 27 - 28
      2. Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) Kein Zugriff Seiten 28 - 29
      3. Das Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) Kein Zugriff Seiten 29 - 31
      1. Operationalisierung Kein Zugriff Seiten 31 - 32
        1. Das Gesundheitsstrukturgesetz Kein Zugriff
        2. Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz Kein Zugriff
        3. Das Wettbewerbsstärkungsgesetz Kein Zugriff
      2. Fazit Kein Zugriff Seiten 42 - 43
    1. Definition des Vetospielerbegriffs Kein Zugriff Seiten 43 - 52
      1. Detaillierte Fallstudien Kein Zugriff Seiten 52 - 56
      2. Fallauswahl Kein Zugriff Seiten 56 - 58
      3. Dokumentanalyse als Datenerhebungsmethode Kein Zugriff Seiten 58 - 60
      1. Auswirkungen der Anzahl der Vetospieler auf die Politikstabilität (nach Tsebelis) Kein Zugriff Seiten 61 - 64
      2. Die Analyse der Anzahl der Vetospieler Kein Zugriff Seiten 64 - 68
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 68 - 69
      1. Auswirkungen der Kongruenz der Vetospieler auf die Politikstabilität Kein Zugriff Seiten 69 - 70
      2. Operationalisierung der Kongruenzmessung Kein Zugriff Seiten 70 - 74
        1. Die Kongruenz beim Gesundheitsstrukturgesetz Kein Zugriff
        2. Die Kongruenz beim Gesundheitsmodernisierungsgesetz Kein Zugriff
        3. Die Kongruenz beim Wettbewerbsstärkungsgesetz Kein Zugriff
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 82 - 83
        1. Distanz zwischen den internen Vetospielern Kein Zugriff
        2. Die Anzahl der internen Vetospieler Kein Zugriff
        1. Abstimmungsregeln Kein Zugriff
        2. Reformfreundlichkeit Kein Zugriff
        1. Das Abstimmungsverhalten im Bundestag Kein Zugriff
        2. Die relevanten internen Vetospieler: Flügel & Exekutivgremien Kein Zugriff
        3. Bestimmung der gesundheitspolitischen Positionen der internen Vetospieler Kein Zugriff
        4. Zwischenfazit: Die Höhe der Kohäsion Kein Zugriff
      1. Fazit Kein Zugriff Seiten 111 - 112
    1. Zwischenfazit: Die Bedeutung der Vetospieleranzahl, Kongruenz und Kohäsion der Vetospieler für die Politikstabilität Kein Zugriff Seiten 112 - 118
      1. Auswirkungen der Macht der Vetospieler auf die Politikstabilität Kein Zugriff Seiten 119 - 121
        1. Definitionen von Macht Kein Zugriff
        2. Operationalisierung von Macht Kein Zugriff
        1. Entscheidungsbeteiligung Kein Zugriff
        2. Ressourcen Kein Zugriff
        3. Stellung im Informationsfluss Kein Zugriff
        4. Weisungsbefugnisse Kein Zugriff
        5. Sanktionsmöglichkeiten Kein Zugriff
        6. Agenda Setter Kein Zugriff
        7. Abstimmungsstärke/Machtindex Kein Zugriff
        8. Konfliktfähigkeit Kein Zugriff
        9. Stakeholderabhängigkeit Kein Zugriff
        10. Existenz von Gegenverbänden/Gegenspieler Kein Zugriff
        11. Zwischenfazit: Die Bestimmung der tatsächlichen Macht der Vetospieler Kein Zugriff
      2. Bestimmung der Reformfreundlichkeit der ‚mächtigen’ Vetospieler Kein Zugriff Seiten 187 - 193
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 193 - 195
      1. Formen von Interaktionsorientierung Kein Zugriff Seiten 195 - 196
      2. Die Auswirkungen der Interaktionsorientierung auf die Politikstabilität Kein Zugriff Seiten 196 - 197
        1. Mehrheitsverhältnisse – Bundestag & Bundesrat Kein Zugriff
        2. (ideologische) Präferenzkongruenz Kein Zugriff
        3. Koalitionsformate/Koalitionsbündnisse & Allianzen Kein Zugriff
        4. Bereichsoppositionen Kein Zugriff
        5. Beteiligungsmöglichkeiten und –zwänge Kein Zugriff
        6. Kohäsion Kein Zugriff
        7. Macht Kein Zugriff
        8. Handlungsdruck Kein Zugriff
        9. Zeitpunkt Kein Zugriff
        10. Persönlichkeit Kein Zugriff
        11. Vertrauen Kein Zugriff
        12. Öffentliche Wahrnehmung – Verantwortungszuschreibung Kein Zugriff
        13. Zwischenfazit: Grad der Kompetitivität Kein Zugriff
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 228 - 230
      1. Die Auswirkungen der Strategie der Vetospieler auf die Politikstabilität Kein Zugriff Seiten 230 - 236
        1. Veränderung des Akteurssets Kein Zugriff
        2. Verminderung der Zahl der Entscheidungsalternativen Kein Zugriff
        3. Senkung des Konfliktniveaus Kein Zugriff
      2. Fazit Kein Zugriff Seiten 254 - 256
      1. Auswirkungen des Handlungsdrucks auf die Politikstabilität Kein Zugriff Seiten 256 - 257
      2. Operationalisierung und Analyse des Handlungsdrucks Kein Zugriff Seiten 257 - 261
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 261 - 262
    1. Zwischenfazit: Die Bedeutung der Macht und der Konsensvariablen für die Politikstabilität Kein Zugriff Seiten 262 - 266
    1. Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 267 - 271
    2. Interdependenzen zwischen den Variablen Kein Zugriff Seiten 271 - 273
    3. Sequenzielles Untersuchungsdesign Kein Zugriff Seiten 273 - 277
    4. Abschlussbewertung Kein Zugriff Seiten 277 - 279
    5. Ausblick Kein Zugriff Seiten 279 - 285
  6. Anhang Kein Zugriff Seiten 286 - 308
  7. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 309 - 326

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