Die Repräsentation des Volkes
Menschenbild und demokratisches Regierungssystem- Autor:innen:
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Demokratie bedeutet „Herrschaft des Volkes“. Während dem ersten Teil des Begriffs in der wissenschaftlichen Diskussion alle Aufmerksamkeit gilt, gerät „das Volk“ selber kaum in den Blick. Gründe hierfür sind ein in der deutschen Tradition verhafteter positivistischer Volksbegriff, wonach das Volk rechtlich definiert ist, oder aber das Volk in einem mystischen Sinne verstanden wird, der auf Homogenität und Identität von Staat und Volk beruht. „Das Volk“ gerät so zur Chimäre, bei dem die Realität aus dem Blick gerät.
Die reale Natur des Menschen – das ist die zentrale These der Arbeit – ist ausschlaggebend für die politische Gestalt des Gemeinwesens. Das Menschenbild, wie es sich insbesondere aufgrund neuerer Erkenntnisse in den Sozial-, Wirtschafts- und Neurowissenschaften unter Einbeziehung der Erfahrungen mit den neuen Medien ergibt, kann allein die Grundlage der Organisation eines demokratischen Regierungssystems darstellen. So entsteht das Bild eines pluralistischen Gemeinwesens, das im Kern auf Repräsentation angewiesen ist. Es werden deshalb deren Voraussetzungen untersucht und Möglichkeiten der Stärkung und Vertiefung des Repräsentativsystems beschrieben. Formen direkter Demokratie sind nur als punktuelle Ergänzungen abhängig von Gegenstand und Verfahren sinnvoll.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2013
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0317-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4686-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 338
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6 Rudolf Steinberg
- Die Fragestellung Kein Zugriff Seiten 7 - 9 Rudolf Steinberg
- Homogenität und Identität des Staatvolks Kein Zugriff Seiten 9 - 17 Rudolf Steinberg
- Menschenbild und Verfassung Kein Zugriff Seiten 17 - 23 Rudolf Steinberg
- Das „Menschenbild des Grundgesetzes“ in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Kein Zugriff Seiten 23 - 26 Rudolf Steinberg
- Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 26 - 30 Rudolf Steinberg
- Fortschritte der Menschheit Kein Zugriff Seiten 31 - 50 Rudolf Steinberg
- Die Entstehung der Massengesellschaft Kein Zugriff Seiten 50 - 55 Rudolf Steinberg
- Die Zunahme des außengerichteten Menschen Kein Zugriff Seiten 55 - 62 Rudolf Steinberg
- Der Konformitätsdruck der öffentlichen Meinung Kein Zugriff Seiten 62 - 64 Rudolf Steinberg
- Der Einzelne in der Gruppe Kein Zugriff Seiten 64 - 70 Rudolf Steinberg
- Schwächung und Spaltung des bürgerschaftlichen Engagements Kein Zugriff Seiten 70 - 85 Rudolf Steinberg
- Die Standardisierung des Menschen Kein Zugriff Seiten 85 - 89 Rudolf Steinberg
- Der Mensch im Informationszeitalter Kein Zugriff Seiten 89 - 100 Rudolf Steinberg
- Die Rationalität des Einzelnen in der Entscheidung – Das Menschenbild des „homo oeconomicus“ Kein Zugriff Seiten 100 - 121 Rudolf Steinberg
- Der unvollkommene Mensch Kein Zugriff Seiten 121 - 129 Rudolf Steinberg
- Die Suche nach dem Neuen Menschen anstatt einer guten Ordnung des Gemeinwesens? Kein Zugriff Seiten 129 - 137 Rudolf Steinberg
- „Volk“ und Institutionen Kein Zugriff Seiten 138 - 151 Rudolf Steinberg
- Die Bedeutung von Institutionen für eine freiheitliche politische und gesellschaftliche Ordnung Kein Zugriff Seiten 151 - 156 Rudolf Steinberg
- Insbesondere: die Repräsentation „des Volkes“ Kein Zugriff Seiten 156 - 163 Rudolf Steinberg
- Voraussetzungen und Probleme gelingender Repräsentation Kein Zugriff Seiten 163 - 174 Rudolf Steinberg
- Volk und Populismus Kein Zugriff Seiten 174 - 185 Rudolf Steinberg
- Rudolf Steinberg
- Ursachen Kein Zugriff Rudolf Steinberg
- Vita activa in der griechischen Polis und in der Gegenwart Kein Zugriff Rudolf Steinberg
- „Das Volk“ in der plebiszitären Demokratie Kein Zugriff Seiten 202 - 212 Rudolf Steinberg
- Sachentscheidungen Kein Zugriff Seiten 212 - 220 Rudolf Steinberg
- Insbesondere: Verwaltungsentscheidungen Kein Zugriff Seiten 220 - 224 Rudolf Steinberg
- Personalentscheidungen Kein Zugriff Seiten 224 - 230 Rudolf Steinberg
- Verfassungsplebiszite Kein Zugriff Seiten 230 - 242 Rudolf Steinberg
- Formen und Verfahren der Volksgesetzgebung Kein Zugriff Seiten 242 - 247 Rudolf Steinberg
- Grundgesetz und direkte Demokratie Kein Zugriff Seiten 247 - 250 Rudolf Steinberg
- Ausländische Erfahrungen Kein Zugriff Seiten 250 - 258 Rudolf Steinberg
- Formen und Gegenstände direkter Demokratie Kein Zugriff Seiten 258 - 260 Rudolf Steinberg
- Der Beitrag von Volksentscheiden zur Stärkung der freiheitlichen Demokratie Kein Zugriff Seiten 260 - 266 Rudolf Steinberg
- Die Aufgabe der Repräsentation Kein Zugriff Seiten 267 - 275 Rudolf Steinberg
- Öffentliche Meinung Kein Zugriff Seiten 275 - 283 Rudolf Steinberg
- Der Beitrag der neuen Medien Kein Zugriff Seiten 283 - 302 Rudolf Steinberg
- Neue Formen der politischen Kommunikation Kein Zugriff Seiten 302 - 311 Rudolf Steinberg
- Politische Führung Kein Zugriff Seiten 311 - 320 Rudolf Steinberg
- PersonenverzeichnisSeitenzahlen für Namen im Text in Normalschrift , in Fußnoten kursiv. Kein Zugriff Seiten 321 - 330 Rudolf Steinberg
- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 331 - 338 Rudolf Steinberg





