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Monographie Teilzugriff
Stille Wasser – tiefe Texte?
Zur Ästhetik der Oberfläche in der Literatur des 19. Jahrhunderts- Autor:innen:
- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Die Oberfläche hatte gegenüber der Tiefe lange Zeit nur einen nachgeordneten Rang – das änderte sich im 19. Jahrhundert. In der Literatur gerät die Tiefe zunehmend in den Bann der Oberfläche, die die Tiefe des Sinns verbürgt. Während Schiller seine Ästhetik des Erhabenen in eine Metaphorik der Tiefe fasst, stellen die weiteren in diesem Buch untersuchten Texte von Hoffmann, Heine, Storm, Stifter, Meyer, Keller und Fontane zwar die Frage »Wie tief sind stille Wasser?«, doch sie suchen die Antwort an der Oberfläche. Im Motiv des Wassers setzen sie die Unterscheidung von Oberfläche und Tiefe als poetologische Metapher um und reflektieren so die eigene hermeneutische Verfasstheit. Die Tiefe des Textes erweist sich als Oberflächenphänomen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1929-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1929-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 22
- Oberfläche und Tiefe Zur Genese einer Unterscheidung Kein Zugriff Seiten 25 - 54
- Von der Tiefe an die Oberfläche Kein Zugriff Seiten 55 - 84
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 87 - 88
- Schwimmen oder Tauchen? Zweimal Nicola Pesce Kein Zugriff Seiten 89 - 142
- Raum der Projektionen Romantische Durchblicke auf den Meeresgrund Kein Zugriff Seiten 143 - 192
- Die Tiefe der Vergangenheit Kein Zugriff Seiten 193 - 244
- Vereisung der Oberfläche Fontanes Roman "Der Stechlin" Kein Zugriff Seiten 245 - 278
- Schluss Kein Zugriff Seiten 279 - 284
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 285 - 306
- Kein Zugriff Seiten 307 - 312





