
Frühneuzeitliche Sammlungspraxis und Literatur
- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Das anhaltende Interesse an den in ganz Europa verbreiteten Kunst- und Wunderkammern der Frühen Neuzeit speist sich aus einer heute fremd erscheinenden Konstellation von Ordnung des Wissens und Formen ästhetischer Inszenierung. Je nach Ambitionen und Vermögen der Sammler umfaßte das Spektrum der Exponate in den musealen Räumen die drei Reiche der Natur und die Felder menschlicher Künste. In den Sammlungen mit ihrem universalen Anspruch manifestierten sich soziales Ansehen und reale Macht; hier wurden Diskurse initiiert und voneinander abgegrenzt. Vielfalt als sinnstiftendes Moment, aber auch die Herausbildung von Spezialsammlungen fanden ihr Echo in verschiedensten Überlieferungsformen. Dokumentarischer Wert, ikonographisch-symbolische Aufladungen und Spielarten literarischer Fiktion markieren Eckpunkte, zwischen denen das Sammeln und der museale Raum in verschiedenen Künsten ihre Reflexion und Fortsetzung fanden.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2007
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-936872-77-4
- ISBN-Online
- 978-3-86732-730-5
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 275
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 7Autor:innen: |
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 8 - 28Autor:innen:
- Virtuelle Wunderkammern: Zur Genese eines frühneuzeitlichen Sammelkonzepts Kein Zugriff Seiten 29 - 74Autor:innen:
- Selbstvergewisserung, Erziehung und Repräsentation: Die Bibliothek der Louise von Savoyen Kein Zugriff Seiten 75 - 108Autor:innen:
- Verhüllen und Inszenieren: Zur performativen Praxis in frühneuzeitlichen Sammlungen Kein Zugriff Seiten 109 - 129Autor:innen:
- Sammeln, Ordnen und Erkennen: Frühneuzeitliche Druckgraphiksammlungen und ihre Funktion als Studien- und Erkenntnisorte: Das Beispiel der Sammlung Michel de Marolles’ (1600–1681) Kein Zugriff Seiten 130 - 162Autor:innen:
- »Sacrarium musarum ac virtutum« Das Haus des Paulus Coronaeus als Kunstkammer Kein Zugriff Seiten 163 - 176Autor:innen:
- Virtuoses Sammlertum und Gedächtniskunst in Thomas Brownes: The Garden of Cyrus und Musaeum Clausum Kein Zugriff Seiten 177 - 193Autor:innen:
- Maummenark, Meyney, Billingbing, Banana: Textualität, exotische Klangmagie und Imagination im Kuriositätenkabinett der Tradescants Kein Zugriff Seiten 194 - 215Autor:innen:
- »L’on ne fait que glaner« Sammeln und Schreiben bei La Bruyère Kein Zugriff Seiten 216 - 232Autor:innen:
- Logik der Sammlung und Ästhetik der Curiositas in Diderots Encyclopédie Kein Zugriff Seiten 233 - 248Autor:innen:
- Abgelegt und aufgeführt: Von Gemmen, Statuen und Medaillen oder der Transformation der Antike bei Goethe Kein Zugriff Seiten 249 - 271Autor:innen:
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 272 - 274





