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Sammelband Kein Zugriff

Mein Kamerad - Die Diva

Theater an der Front und in Gefangenenlagern des Ersten Weltkriegs
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Theater bot für die Kriegsgefangenen und Soldaten des Ersten Weltkriegs nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, das Grauen der Fronterlebnisse für eine gewisse Zeit zu vergessen. Das Spiel mit den Rollen brachte auch "die Frau" in das Leben nahezu isolierter Männergesellschaften – ausgewählte Gefangene und Soldaten wurden im Damenfach häufig als Stars gefeiert.

Der interdisziplinäre Band "Mein Kamerad – Die Diva" fokussiert das Theaterspiel an der Front und in Gefangenenlagern als kollektives Phänomen in traditionell männlich konnotierten Räumen. Internationale WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen, Jason Crouthamel, Eva Krivanec, Christoph Jahr, Peter Marx, Iris Rachamimov, gehen einer Bandbreite von Fragen nach: Wie spielen die gegensätzlichen Begriffe Krieg und Theaterspiel, Kameraden und Diven, Bomben und Bühnen zusammen? Wie begegneten sich das Bild eines "heldenhaften Frontkämpfers" und das eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Fragestellungen der Genderforschung kommen ebenso zum Tragen wie Perspektiven der Theater- und Zeitgeschichte sowie der Psychologie. Das Phänomen des Front- und Gefangenenlagertheaters wird hier im internationalen Kontext und erstmalig disziplinüberschreitend und quellenkritisch beleuchtet. Ab dem 5. September 2014 findet im Schwulen Museum* Berlin, in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek und der theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln, finanziert vom Hauptstadtkulturfonds, eine Ausstellung statt, die am 8. November 2014 mit einem Symposium am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin ergänzt wird.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2014
Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-86916-366-6
ISBN-Online
978-3-86916-948-4
Verlag
edition t+k, München
Sprache
Deutsch
Seiten
133
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 4
  2. Grußwort — Hans Helmut Prinzler Kein Zugriff Seiten 5 - 6
  3. Grußwort — Wolfgang Theis Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  4. MEIN KAMERAD — DIE DIVA. Eine Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 22
    Autor:innen:
  5. Mit Geschlechterrollen spielen. Die Illusionsmaschine Damenimitation in Front- und Gefangenentheatern des Ersten Weltkriegs Kein Zugriff Seiten 23 - 62
    Autor:innen:
  6. „Wir brauchen ganze Männer.“ Cross-Dressing, Kameradschaft und Homosexualität im deutschen Heer während des Ersten Weltkriegs Kein Zugriff Seiten 63 - 74
    Autor:innen:
  7. „Das [sic!] Kampfbereich war der Schauplatz der Damendarsteller.“ Spannungsverhältnisse des Kölner Kriegstheaterarchivs Kein Zugriff Seiten 75 - 88
    Autor:innen:
  8. „Mr. Goodhind, the prima donna of Ruhleben“. Theater- und Geschlechterrollen im „Engländerlager Ruhleben“ 1914–1918 Kein Zugriff Seiten 89 - 98
    Autor:innen:
  9. Travestie an der Front. Das Fronttheater und die Transgression von Geschlechterordnungen im Ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 99 - 112
    Autor:innen:
  10. „Er war für die Gefangenen, was er darstellte.“ Geschlechtertransgressionen in Kriegsgefangenenlagern des Ersten Weltkriegs Kein Zugriff Seiten 113 - 126
    Autor:innen:
  11. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 127 - 128
  12. Dank Kein Zugriff Seiten 129 - 133

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