
Neue Normalität
Über eine Leitkategorie in Zeiten der Pandemie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Im Frühjahr 2020 leitete Deutschland drastische Schritte zur Bekämpfung des COVID-19-Virus ein. Seitdem sind viele der tief in die Alltagswirklichkeit eingreifenden Ausnahmemaßnahmen selbst zur gesellschaftlichen Routine geworden. Schnell wurde dafür das Schlagwort einer »neuen Normalität« gefunden. Doch was bezeichnet diese Chiffre? Eine Art Zwischenzeit? Oder doch den Korridor zu einem neuen sozialen Zustand, über den noch kaum belastbares Wissen vorliegt?
Im vorliegenden kulturtheoretisch und diskursanalytisch angelegten Essay geht Jörn Ahrens dem Konzept Neue Normalität nach. Er rekonstruiert dessen begriffsgeschichtlichen Hintergrund, untersucht es als Ausdruck einer Störung, mithin einer Krise des Sozialen und fragt nach seinen sozialen Eigenschaften. Durch Reflexion auf die Bedingungen von Normalität überhaupt kann er so Neue Normalität als ein biosoziales Gouvernementalitätsregime kenntlich machen. Indem dieses das Unberechenbare als gewöhnlich ausgibt, wird das Unheimliche zum Modus der Vergesellschaftung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-7489-3265-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3265-9
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 76
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 9
- Etymologie der Neuen Normalität Kein Zugriff Seiten 10 - 19
- Normalität, Gegenwart, Zukunft Kein Zugriff Seiten 20 - 27
- Normalität als Aggregatzustand Kein Zugriff Seiten 28 - 34
- (Neue) Normalität und die Krise des Sozialen Kein Zugriff Seiten 35 - 46
- Die Implementierung einer Neuen Normalität Kein Zugriff Seiten 47 - 52
- Neue Normalität Kein Zugriff Seiten 53 - 64
- Fazit Kein Zugriff Seiten 65 - 65
- Literatur Kein Zugriff Seiten 66 - 76



