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Monographie Kein Zugriff

Die wiedererlangte Autonomie

Subjekt und Politik in der französischen Kritik an Foucault
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Diese Studie präsentiert drei Stimmen der neueren französischen Foucaultkritik: Cornelius Castoriadis, Marcel Gauchet und Alain Renaut. Der Subjektbegriff und das Verständnis des Politischen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung: Unter welchen Voraussetzungen ist Autonomie möglich?

Die Ansätze von Castoriadis, Gauchet und Renaut umreißen zentrale Aspekte des zeitgenössischen Diskurses des Politischen in Frankreich. Die Foucaultkritik der drei Autoren wird anhand ihrer Interpretationen der Geschichte(n) des Subjekts und der Beziehung zwischen Subjektivität und Vernunft analysiert. Castoriadis und Gauchet vertreten einen phänomenologisch geprägten Ansatz, der eine stärkere Rezeption durch die politische Theorie in Deutschland verdient. Dahingegen zeigt die Foucaultkritik Renauts, an welche Grenzen eine normativ geprägte Position – die hierzulande analog von Habermas vertreten wurde – stößt.

Das Buch wird durch Interviews mit den drei Autoren ergänzt. Es entstand als Dissertation an der Freien Universität Berlin und am Institut d’Etudes Politiques de Paris.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7600-2
ISBN-Online
978-3-8452-3909-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Zeitgenössische Diskurse des Politischen
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
210
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    1. Die Autoren: Castoriadis, Gauchet, Renaut Kein Zugriff Seiten 9 - 14
    2. Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 14 - 23
    3. Leitfragen und Aufbau der Studie Kein Zugriff Seiten 23 - 24
      1. Kritik an Foucaults Subjektbegriff Kein Zugriff Seiten 25 - 32
      2. Kritik an Foucaults Vernunftbegriff Kein Zugriff Seiten 32 - 34
      3. Renauts universalistischer Subjektbegriff Kein Zugriff Seiten 34 - 35
      4. Auswertung Kein Zugriff Seiten 35 - 37
      1. Kritik an Foucaults Vernunftbegriff: das Imaginäre Kein Zugriff Seiten 37 - 41
      2. Kritik an Foucaults Subjektbegriff: das Gesellschaftlich-Geschichtliche Kein Zugriff Seiten 41 - 48
      3. Auswertung Kein Zugriff Seiten 48 - 50
      1. Die Moderne und der Wahnsinn: Ausschluss oder Koexistenz? Kritik an Foucaults Subjektbegriff Kein Zugriff Seiten 50 - 58
        1. Subjekt und Vernunft Kein Zugriff
        2. Die moderne Demokratie Kein Zugriff
      2. Auswertung Kein Zugriff Seiten 61 - 62
        1. Siegeszug des Subjekts: Kritik an Heidegger und Foucault Kein Zugriff
        2. Triumph des Individuums: Kritik an Tocqueville und Gauchet Kein Zugriff
        3. Die Doppeldynamik der Moderne: Autonomie versus Individualismus –die Interpretation Renauts Kein Zugriff
        1. Kritik am Freiheitsbegriff der Griechen Kein Zugriff
        2. Autonomie als Horizont der Transzendenz: der Kritizismus Kein Zugriff
      1. Auswertung Kein Zugriff Seiten 79 - 82
        1. Diskontinuität der Geschichte: Gauchets Kritik an Foucault Kein Zugriff
        2. Geschichte als unbestimmte Kreation: Gauchets Kritik an Castoriadis Kein Zugriff
        3. Gauchets Geschichtsverständnis und die strukturellen Bedingungen von Gesellschaft Kein Zugriff
        1. Die historische Entwicklung der gesellschaftlichen Teilungsstruktur und die Rolle der Moderne Kein Zugriff
        2. Geschichte des Subjekts, Geschichte der Psyche: Kritik an Foucaults Deutung des Wahnsinns, Teil 2 Kein Zugriff
        1. Das Unbewusste: das Andere im Subjekt Kein Zugriff
        2. Die Zukunft: das Andere der Demokratie Kein Zugriff
      1. Auswertung Kein Zugriff Seiten 97 - 99
        1. Kreation als Setzung neuer Bestimmungen: Antwort auf Gauchet Kein Zugriff
        2. Geschichte, Schöpfung und Autonomie Kein Zugriff
        1. Der griechische Keim Kein Zugriff
        2. Das moderne politische Imaginäre Kein Zugriff
        1. Individuelle Autonomie Kein Zugriff
        2. Gesellschaftliche Autonomie Kein Zugriff
      1. Auswertung Kein Zugriff Seiten 122 - 123
    1. Autonomie als Praxis (Castoriadis vs. Renaut) Kein Zugriff Seiten 124 - 128
      1. Die Unzulänglichkeit eines Verständnisses der Subjektkonstitution als ‚Überwindung der Individualität‘ (Renaut) Kein Zugriff Seiten 128 - 131
        1. Castoriadis: Subjektkonstitution als Sozialisation der psychischen Monade Kein Zugriff
        2. Gauchet: originäre Offenheit des Subjekts Kein Zugriff
    2. Politische Implikationen: Symbolische Repräsentation in der Demokratie (Gauchet, Lefort) Kein Zugriff Seiten 136 - 141
  2. Zusammenfassung und Kontextualisierung Kein Zugriff Seiten 142 - 157
  3. Gespräch mit Marcel Gauchet Kein Zugriff Seiten 158 - 169
  4. Gespräch mit Alain Renaut Kein Zugriff Seiten 170 - 179
  5. Cornelius Castoriadis im Gespräch mit Florian Rötzer Kein Zugriff Seiten 180 - 194
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 195 - 208
  7. Danksagung Kein Zugriff Seiten 209 - 210

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