Juristische Methodenlehre
- Autor:innen:
- Reihe:
- NomosLehrbuch
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Juristische Methodenlehre galt lange als sprödes, akademisches, wenig praxisrelevantes Geschäft. Im Zuge der Neuentdeckung der juristischen Grundlagendisziplinen und in der Folge von Diskussionen, die bis in die Feuilletons reichten – Ist der Rechtsanwender ein „Pianist“, der Normen wie ein Künstler zu interpretieren hat? –, tritt ihre überragende Bedeutung jedoch wieder hervor. Das Lehrbuch wendet sich mit zahlreichen Beispielen an fortgeschrittene Studierende, mit der Darstellung der Querbezüge auch an fertige Juristen, Praktiker wie Theoretiker. Es hat den Anspruch, die Methodenlehre nicht nur als Disziplinierungsinstrument zur Sicherung der Gesetzesbindung, sondern auch als Hilfe und Handwerkszeug zur Analyse der Parteiinteressen, zur leichteren Erschließung unbekannter Rechtstexte sowie zur Auswertung von Gerichtsentscheidungen fruchtbar zu machen. Methodenlehre ist danach im Kern Verständnislehre. Die das Buch durchziehenden Falllösungshinweise machen die Relevanz der Aussagen für Studium und Prüfung deutlich.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3869-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8192-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- NomosLehrbuch
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 354
- Produkttyp
- Lehrbuch
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 22
- 1. Herausforderungen durch die derzeitige Rechtsordnung Kein Zugriff
- 2. Herausforderungen für die Rechtsanwender Kein Zugriff
- II. In welchem Sinne „Methodenlehre“? Kein Zugriff
- 1. Aufgabenabhängigkeit der Methoden Kein Zugriff
- Inkurs: Begriff der Rechtsnorm Kein Zugriff
- Inkurs: Verfassungsauslegung Kein Zugriff
- Inkurs: Syllogismus oder Enthymem? Kein Zugriff
- IV. Zum Rechtsstatus der Methodenregeln Kein Zugriff
- V. Jenseits der Methodenregeln Kein Zugriff
- VI. Methodenlehre – ein Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 1. Bedeutung der Interessenanalyse Kein Zugriff
- 2. Arten von Interessen Kein Zugriff
- 3. Deutung der Interessen Kein Zugriff
- 4. Interessenanalyse und Sachverhaltsanalyse Kein Zugriff
- 5. Interessenanalyse in der universitären Falllösung Kein Zugriff
- 6. Insbesondere: Das Hilfsgutachten Kein Zugriff
- 1. Bedeutung und Rollenabhängigkeit der Sachverhaltsaufarbeitung Kein Zugriff
- 2. Schichten der Sachverhaltsaufarbeitung Kein Zugriff
- 3. Bildung eines Rohsachverhalts Kein Zugriff
- 4. Tatsächliche Bewertungen und Einordnungen Kein Zugriff
- 5. Rechtliche Bewertungen und Einordnungen Kein Zugriff
- 6. Notwendige Vergewisserungen Kein Zugriff
- 7. Hinzuziehung externen Sachverstands Kein Zugriff
- 8. Sachverhaltsformulierung Kein Zugriff
- 9. Sachverhaltsarbeit in der universitären Falllösung Kein Zugriff
- Inkurs: Law and Culture, Law as Culture Kein Zugriff
- a) Nicht empfangsbedürftige Willenserklärungen Kein Zugriff
- b) Empfangsbedürftige Willenserklärungen Kein Zugriff
- Inkurs: Auslegung von Rechtsgeschäften und von Rechtsvorschriften Kein Zugriff
- c) Zivilprozessuale Willenserklärungen (Prozesshandlungen) Kein Zugriff
- d) Willenserklärungen im Öffentlichen Recht Kein Zugriff
- IV. Übungsfall Kein Zugriff
- I. Recht lesen Kein Zugriff
- a) Formen der Anwendbarkeit von Normen Kein Zugriff
- aa) Internationale Dimension: Auslandsbezug Kein Zugriff
- bb) Supranationale und föderale Dimension: Mehrebenenbezug Kein Zugriff
- Inkurs: Bedeutung von Verwaltungsvorschriften Kein Zugriff
- (1) Koordinierung zusammentreffender Einzelregelungen Kein Zugriff
- (2) Koordinierung zusammentreffender Rechtsregime Kein Zugriff
- ee) Territoriale Dimension: Räumlicher Anwendungsbereich Kein Zugriff
- (1) Änderungen von Normen Kein Zugriff
- (2) Befristung von Normen Kein Zugriff
- (3) Lex posterior derogat legi priori Kein Zugriff
- (4) Suspension Kein Zugriff
- c) Rechtsvorschriften verifizieren Kein Zugriff
- aa) Auslegung erster Stufe: unbewusste Auslegung Kein Zugriff
- bb) Auslegung zweiter Stufe: bewusste Auslegung Kein Zugriff
- cc) Auslegung dritter Stufe: Konformauslegung (modifizierende und korrigierende Auslegung) Kein Zugriff
- b) Auslegungszuständigkeit und Auslegungsbefugnis Kein Zugriff
- aa) Objektive oder subjektive, aktuelle oder entstehungszeitliche Perspektive? Kein Zugriff
- bb) Hauptpositionen in der Kontroverse Kein Zugriff
- Inkurs: Die amerikanische Debatte zur Verfassungsauslegung – living constitution oder original intent? Kein Zugriff
- cc) Kriterien für die Kontroverse Kein Zugriff
- dd) Stellungnahme: Unentbehrlichkeit der subjektiv-historischen Perspektive Kein Zugriff
- Inkurs: Wille des Gesetzgebers? Kein Zugriff
- Inkurs: Normstrukturen Kein Zugriff
- aa) Wortlautauslegung Kein Zugriff
- (a) Grundformen und Grundfragen systematischer Auslegung Kein Zugriff
- (aa) Umkehrschluss Kein Zugriff
- (bb) Erst-Recht-Schluss Kein Zugriff
- (cc) Wirkungserhaltende Auslegung Kein Zugriff
- (dd) „Einheit der Verfassung“ und „Einheit der Rechtsordnung“ Kein Zugriff
- (ee) Verhältnis von Regel und Ausnahme Kein Zugriff
- (ff) Insbesondere: Sind Ausnahmen eng auszulegen? Kein Zugriff
- cc) Historische und genetische Auslegung Kein Zugriff
- Inkurs: Häufige normative Fehlschlüsse Kein Zugriff
- ee) Rechtsvergleichende Auslegung? Kein Zugriff
- ff) Topische Auslegung? Kein Zugriff
- gg) Verfassungsorientierte Auslegung? Kein Zugriff
- hh) Praxisorientierte Auslegung? Kein Zugriff
- ii) Präjudizienorientierte Auslegung? Kein Zugriff
- jj) Sonstige Kanones? Kein Zugriff
- f) Zwischenergebnis Kein Zugriff
- g) Übungsfall Kein Zugriff
- a) Rückgriff auf erläuternde Rechtssätze Kein Zugriff
- b) Rückgriff auf modifizierende Rechtssätze Kein Zugriff
- c) Rückgriff auf vollständige Rechtssätze (Verweisungen) Kein Zugriff
- d) Rückgriff auf verstärkende Rechtssätze? Kein Zugriff
- 1. Begriff und Eigenarten gesprochenen Rechts Kein Zugriff
- 2. Erscheinungsbild und Bestandteile von Gerichtsentscheidungen Kein Zugriff
- 3. Lektüre und Verständnis von Gerichtsentscheidungen Kein Zugriff
- 4. Auslegung von Gerichtsentscheidungen Kein Zugriff
- 5. Insbesondere: Präjudizien Kein Zugriff
- Inkurs: Ökonomische Analyse des Rechts als Abwägungshilfe Kein Zugriff
- II. Das Beispiel wertausfüllungsbedürftiger Begriffe Kein Zugriff
- 1. Begriff und exemplarische Bedeutung Kein Zugriff
- 2. Anwendungsfelder und Erscheinungsformen Kein Zugriff
- 3. Normative Wirkungen und Risiken Kein Zugriff
- 4. Hilfestellungen zur Anwendung Kein Zugriff
- 1. Begriff, Abgrenzungen, Formen Kein Zugriff
- 2. Dimensionen des Ermessens Kein Zugriff
- 3. Rechtliche Bindungen Kein Zugriff
- 4. Methodologische Hilfestellungen Kein Zugriff
- Inkurs: Gerechtigkeit als methodologisches Argument Kein Zugriff
- V. Das Beispiel normübergreifender Abwägungen Kein Zugriff
- I. Auslegung und Rechtsfortbildung Kein Zugriff
- 1. Begriff, Abgrenzung und Formen Kein Zugriff
- 2. Grund, Grenzen und Gefahren Kein Zugriff
- a) Fehlen von Analogieverboten Kein Zugriff
- b) Vorliegen einer Regelungslücke Kein Zugriff
- c) Wertungsgleichheit der Sachverhalte Kein Zugriff
- 4. Besonderheiten der Gesamtanalogie Kein Zugriff
- 5. Wirkungen Kein Zugriff
- 6. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 1. Begriff und Abgrenzungen Kein Zugriff
- 2. Bildung des Rechtsgrundsatzes durch Induktion Kein Zugriff
- 3. Anwendung des Grundsatzes durch Deduktion Kein Zugriff
- I. Umgang mit Redaktionsversehen und Übersetzungsfehlern Kein Zugriff
- 1. Teleologische Reduktion Kein Zugriff
- 2. Teleologische Extension Kein Zugriff
- 3. Sonstige teleologische Korrekturen Kein Zugriff
- a) Verfassungskonforme Auslegung Kein Zugriff
- aa) Primärrechtskonforme Auslegung mitgliedstaatlichen Rechts Kein Zugriff
- bb) Primärrechtskonforme Auslegung von Sekundär- und Tertiärrecht Kein Zugriff
- cc) Richtlinienkonforme Auslegung Kein Zugriff
- (1) Auslegung nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts Kein Zugriff
- (2) Auslegung nach Völkervertragsrecht Kein Zugriff
- (3) Auslegung nach sonstigem Völkerrecht Kein Zugriff
- bb) Nach Unionsrecht Kein Zugriff
- d) Blick zurück: Strukturprobleme der Konformauslegungen Kein Zugriff
- 2. Kollisionen mit gleichrangigem Recht: Konkordanz? Kein Zugriff
- I. Methodenlehre als Wahrnehmungslehre und Erkenntniskritik Kein Zugriff
- II. Methodenlehre als Übersetzungslehre Kein Zugriff
- III. Methodenlehre als Rhetorik Kein Zugriff
- IV. Methodenlehre als Vertrauenssicherung Kein Zugriff
- V. Methodenlehre als Kooperationsangebot an die Normsetzer Kein Zugriff
- I. Sinn und Anwendungsbereich des Gutachtenstils Kein Zugriff
- II. Vorgehensweise Kein Zugriff
- III. Beispiel anhand der klausurmäßigen Prüfung der Erfolgsaussichten einer Verfassungsbeschwerde (Ausschnitt) Kein Zugriff
- IV. Zusammenfassung zum Gutachtenstil Kein Zugriff
- Anhang II: Glossar Kein Zugriff Seiten 325 - 330
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 331 - 354
Literaturverzeichnis (188 Einträge)
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