Ulrich Becher
- Autor:innen/Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Text + Kritik Neufassung, Band 247
- Verlag:
- 01.06.2025
Zusammenfassung
Als "ein Buch wie ein Raumschiff, in dem man aufbrechen kann in wahnwitzige, urkomische und höchst bedrohliche Welten" bezeichnete Eva Menasse Ulrich Bechers Roman "Murmeljagd". Ulrich Becher (1910–1990) zählt zu den sprachmächtigsten und humorbegabtesten Autoren der deutschsprachigen Exilliteratur. Davon zeugt insbesondere sein autobiografisch grundiertes Opus Magnum "Murmeljagd" von 1969. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Rolle des Künstlers stehen auch im Zentrum weiterer Werke wie den "New Yorker Novellen", den Romanen "Kurz nach 4", "William’s Ex-Casino" und "Das Profil". Neben Prosa schrieb Becher zudem Lyrik und Dramen, darunter "Samba" und "Der Bockerer", den Becher "eine schwejkartige Satire auf sieben Jahre Hitlerei in Österreich" nannte. Becher floh 1933 nach Wien, wo er Dana Roda heiratete. Beide emigrierten 1938 in die Schweiz. Weitere Exilstationen waren Brasilien (1941–1944) und New York (1944–1948). Von 1954 an lebte Becher in Basel. Ab 2009 erlebte sein Werk mit der Neuauflage von "Murmeljagd" und den "New Yorker Novellen"(2020) eine Renaissance. Sein Nachlass liegt verteilt im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 in Frankfurt am Main und im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern. Beide Institutionen kooperieren, um Becher als bedeutenden Schriftsteller der Exilzeit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Das Heft, das sich unterschiedlichen Aspekten des Werks und seiner Geschichte und Rezeption widmet, ist ein wichtiger Teil dieses Vorhabens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- Erscheinungsdatum
- 01.06.2025
- ISBN-Print
- 978-3-689-30075-3
- ISBN-Online
- 978-3-68930-076-0
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Text + Kritik Neufassung
- Band
- 247
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 119
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Sylvia Asmus, Moritz Wagner
- Exilnachlässe: Zerstreuung und Sammlung1 Kein Zugriff
- Ulrich Becher: Der geteilte Nachlass Kein Zugriff
- »Flaschenpost«: Die verstreute Exilkorrespondenz Kein Zugriff
- »Ulrich Becher digital«: Der virtuell zusammengeführte Nachlass Kein Zugriff
- Heimkehr in die alte Welt Kein Zugriff Seiten 11 - 15 Ulrich Becher
- Josephina Bierl
- Die verlegerische Rahmung der »Eroberer« als Marketingstrategie? Kein Zugriff
- Ernst Glaeser: »Die Kunst der Novelle« Kein Zugriff
- »Die Eroberer« zwischen Zeitkritik und Zeitenthobenheit Kein Zugriff
- »Die Eroberer. Geschichte vom Schwarzen Meer« Kein Zugriff
- »Nur ein toller Hund. Deutsche Kleinstadtgeschichte« Kein Zugriff
- »Ein Klärchen wird begraben. Geschichte aus einem Grenzdorf der Alpen« Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Ulrich Becher – Die literarischen Werke aus dem brasilianischen Exil Kein Zugriff Seiten 26 - 33 Marlen Eckl
- Weitab vom Schuss – Anmerkungen zu »Spiele der Zeit« und »Samba« im Besonderen Kein Zugriff Seiten 34 - 40 Martin Roda Becher
- Martin Vejvar
- Eine jäh beendete Freundschaft: Biografische Konturen Kein Zugriff
- »Stammgast im Liliputanercafé« – ein Schlüsseltext der Horváth-Rezeption Kein Zugriff
- Poetologische Schlaglichter Kein Zugriff
- Oliver Binder
- Divergente Rekonstruktionen Kein Zugriff
- Die »Neidinger«-Anekdoten Kein Zugriff
- Der »Herr Neidinger« in der »Österreichischen Post« Kein Zugriff
- Der »Herr Neidinger« betritt die Bühne Kein Zugriff
- Intermezzo: Die Korrespondenz Becher / Torberg 1941 bis 1943 Kein Zugriff
- Der »Herr Neidinger« in der Korrespondenz Preses / Torberg 1941 bis 1944 Kein Zugriff
- Der Bruch: Torberg / Preses / Becher in New York ab 1944/45 Kein Zugriff
- Die Verdrängung: Becher steigt in das »Neidinger«-Projekt ein Kein Zugriff
- Der Rechtsstreit um den »Herrn Neidinger«68 Kein Zugriff
- »Der Bockerer«: Torberg verlässt die Geschichte Kein Zugriff
- der Wahn/der Wään – Dada-Parodie und Exil-Schizophrenie in Ulrich Bechers New Yorker Novelle »Nachtigall will zum Vater fliegen« Kein Zugriff Seiten 62 - 70 Magnus Wieland
- Michael Töteberg
- »Interessant als literarischer Sonderling« Kein Zugriff
- Ein gewaltiges Puzzlespiel: »Murmeljagd« Kein Zugriff
- Eine Verlagsbeziehung löst sich auf Kein Zugriff
- Ulrich Weber
- Aus dem Berlin des Expressionismus ins Exil Kein Zugriff
- Ein rückwärtsgewandtes Leben Kein Zugriff
- Eingedenken: verstorbene Freunde und imaginierter Widerstand Kein Zugriff
- Rettung der zerstörten deutschen Literatur Kein Zugriff
- »Murmeljagd« oder Die Geister des Expressionismus Kein Zugriff
- Becher redivivus Kein Zugriff
- Lebendige Spiegel – Tierdarstellungen bei Ulrich Becher Kein Zugriff Seiten 88 - 96 Eva Menasse
- Zwischen ›Geisterbahn‹ und ›Zauberwald‹ – Ulrich Becher im Exil. Ein Gespräch Kein Zugriff Seiten 97 - 103 Martin Roda Becher, Moritz Wagner
- Chronik Kein Zugriff Seiten 104 - 107
- Auswahlbibliografie Kein Zugriff Seiten 108 - 119





