
Deutsche Zentralbankiers und der Nationalsozialismus
Tradition, Täterschaft, Tabus- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Von der Reichsbank zur Bundesbank 1924 – 1970, Band 1
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Von der Reichsbank zur Bundesbank. Die Reichsbank unterstützte das NS-Regime bei der Finanzierung der Aufrüstung und der Verwertung geraubten Vermögens. Sie wollten nicht hören, nicht sehen und nicht lernen. Konfrontiert mit Bildern, Zahlen und Wahrheiten zum »Dritten Reich«, reagierten Deutschlands Zentralbankiers nach 1945 empört, ausweichend oder nichtssagend. Dabei hatte sich die Reichsbank von einer Hüterin des Goldstandards zu einer Wechselstube für die Aufrüstungsfinanzierung gewandelt, zu einer Verwertungsstelle für geraubtes Vermögen aus ganz Europa und zu einem Zwischenlager für das Zahngold der Ermordeten. In diesem Buch untersuchen die Autorinnen und Autoren erstmals ausführlich die Zusammenarbeit der Zentralbankiers mit dem NS-Regime. Zudem fragen sie, wie es möglich war, dass die Notenbanken der Nachkriegszeit, besetzt mit vertrauten Gesichtern aus dem Nationalsozialismus, so mühelos zurückfanden zu einer konservativen Geldpolitik, wie sie die Reichsbank vor 1930 betrieben hatte. Dieser Band eröffnet eine neue Reihe über den Weg von der Reichsbank zur Bundesbank zwischen 1924 und 1970. In Länderstudien werden die Aktivitäten der Reichsbank im besetzten Europa des Zweiten Weltkriegs untersucht. Längsschnittstudien betrachten die Kontinuitäten in Personal und Konzepten der deutschen Geldpolitik.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8353-6047-1
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8996-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Von der Reichsbank zur Bundesbank 1924 – 1970
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort der Herausgeber Kein Zugriff
- Einführung: Von der Reichsbank zur Bundesbank. Deutsche Geldpolitik zwischen Demokratie und Diktatur Kein Zugriff Seiten 9 - 26Autor:innen: |
- Zentralbanken und Geldpolitik in Deutschland 1924–1969 Kein Zugriff Seiten 27 - 78Autor:innen:
- »Alles und das Letzte einsetzen«. Die Reichsbank und die nationalsozialistische Gold- und Devisenpolitik 1933–1945 Kein Zugriff Seiten 79 - 108Autor:innen:
- Die Deutsche Reichsbank im deutsch besetzten Polen während des Zweiten Weltkrieges 1939–1945 Kein Zugriff Seiten 109 - 144Autor:innen:
- Expansive Finanz- und Geldpolitik unter der Ägide der Reichsbank. Die Besatzung in Frankreich und Belgien (1940–1944) Kein Zugriff Seiten 145 - 170Autor:innen:
- Die währungspolitischen Folgen der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland Kein Zugriff Seiten 171 - 198Autor:innen:
- Stabilisierung der Wirtschaft im besetzten Griechenland. Ein Triumph der Planung oder glückliche Umstände? Kein Zugriff Seiten 199 - 210Autor:innen:
- Die Politik der Bank deutscher Länder und der Erfahrungsraum der 1920er- und 1930er-Jahre Kein Zugriff Seiten 211 - 238Autor:innen: |
- Sozialprofil und Karrieremuster westdeutscher Zentralbanker. Eine Kollektivbiografie über die Führungriege der Bank deutscher Länder und der Deutschen Bundesbank (1945–1969) Kein Zugriff Seiten 239 - 274Autor:innen:
- Währungskrisen, Weltkrieg, »Wirtschaftswunder«. Karl Blessing und die Geschichte der deutschen Notenbanken Kein Zugriff Seiten 275 - 302Autor:innen:
- Autor/innen Kein Zugriff Seiten 303 - 306
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 307 - 308
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 309 - 311

