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Verwandlung durch Recht

Das Bundesverfassungsgericht und die Vergangenheit
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Über das bislang unbekannte Innenleben des Bundesverfassungsgerichts. Das Bundesverfassungsgericht wurde 1951 in Karlsruhe gegründet und galt bisher als weitgehend »unbelastet«, denn es hatte keinen Vorgänger. Dabei war es aufgrund seines Personals und seiner Rechtsprechung tief in der deutschen Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwurzelt. In seinen Entscheidungen setzte sich das Gericht kritisch damit auseinander und ließ zugleich eine Orientierung an Reformen erkennen, die einen klaren Bruch mit der Zeit des Nationalsozialismus markierten. Auf der Basis des Grundgesetzes brachte es neue Impulse etwa auf dem Gebiet der Geschlechterbeziehungen, des Beamtenrechts oder der Wiedergutmachung ein und wirkte so mit, Staat und Gesellschaft von Grund auf zu verändern. Frieder Günther und Eva Balz erzählen über den Zeitraum von 1951 bis 1970 anhand neuer Quellen, wovon »belastete« und »unbelastete« Richter in ihrer Arbeit geprägt waren und wie sie zusammenarbeiteten. Sie schildern, wie sich das Gericht als Institution entwickelte und welche maßgeblichen Entscheidungen die 40 Richter und zwei Richterinnen während der 1950er und 1960er Jahre trafen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-8353-6048-8
ISBN-Online
978-3-8353-8997-7
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
461
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
    1. 2.1 »Es war ziemlich trostlos.« Vorbilder, Vorarbeiten und der Anfang in Karlsruhe Kein Zugriff
    2. 2.2 Gewollte Vielfalt. Die Richter der Gründungsgeneration Kein Zugriff
    3. 2.3 Das Selbstverständnis als neues, unbelastetes Gericht Kein Zugriff
    4. 2.4 »Wir stellen jetzt Weichen«. Erste Entscheidungen Kein Zugriff
    1. 3.1 Scheinbar klare Fälle. Die formale Belastung Kein Zugriff
    2. 3.2 Biografien in Graustufen. Ambivalente Erfahrungen im nationalsozialistischen Deutschland Kein Zugriff
    3. 3.3 Stille Beobachter. Indirekte Unterstützung des Systems, Profitieren und Mitwisserschaft Kein Zugriff
    4. 3.4 Eindeutig und tiefgreifend: Verlusterfahrungen Kein Zugriff
    1. 4.1 Ein selbstbestimmtes oberstes Verfassungsorgan. Status und Gerichtspraxis Kein Zugriff
    2. 4.2 Wertordnung als Konsensbegriff und Verwandlungskonzept Kein Zugriff
    3. 4.3 Emanzipation und Ausgrenzung. Ambivalenzen der Rechtsprechung Kein Zugriff
    1. 5.1 Lästige Spuren der Verfangenheit. Die Fälle Roediger und Wintrich Kein Zugriff
    2. 5.2 Neue Kategorien lernen. Die Anpassung der Biografie-Erzählungen im Prozess der politischen Säuberung Kein Zugriff
    3. 5.3 Gemeinsamkeiten stärken. Das Streben der Überlebenden nach Integration Kein Zugriff
    4. 5.4 Zusammen auf der richtigen Seite. Wiedergutmachung als Bezugspunkt Kein Zugriff
    1. 6.1 Die Präsidentschaft von Gebhard Müller als institutionelle Zäsur Kein Zugriff
    2. 6.2. Ein anderes Gericht? Personalveränderungen Kein Zugriff
    3. 6.3 Fortbestehende Reformorientierung trotz konservativer Mehrheit Kein Zugriff
    1. 7.1 Biografien neu bewerten. Die Beispiele Willi Geiger und Gerhard Leibholz Kein Zugriff
    2. 7.2 Eine neue Rolle für Willi Geiger. Die Verfassungsbeschwerden von Otto Nathansohn und Herbert Rothschild Kein Zugriff
    3. 7.3 NS-Zeit als Orientierungspunkt zur Selbstverortung. Entscheidungen mit Vergangenheitsbezug Kein Zugriff
  2. 8. Fazit: Das Gericht und die Vergangenheit in der Hochphase der »disziplinierten Demokratie« Kein Zugriff Seiten 409 - 420
  3. Dank Kein Zugriff Seiten 421 - 422
  4. Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 423 - 426
  5. Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 427 - 450
  6. Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 451 - 452
  7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 453 - 456
  8. Sachregister Kein Zugriff Seiten 457 - 460

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