Poetologie der Stimmung
Ein ästhetisches Phänomen der frühen Goethezeit- Autor:innen:
- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Mit dem Erscheinen von Goethes »Werther« (1774) hält ein neues Phänomen Einzug in die Literaturgeschichte: die Stimmung. Dieses schon der Antike bekannte Gefühl einer fundamentalen Verschränkung von Ich und Welt avanciert im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts zu einem poetologischen Gestaltungsprinzip, das die folgende Epoche der Romantik entscheidend prägen wird. Nach ihrem Aufkommen in der Literatur wird die ästhetische Stimmung auch in Musik und anderen Künsten europaweit zu einem zentralen Ausdrucksmittel. Stefan Hajduks Studie liefert die systematische Ausarbeitung von Stimmung zu einem methodisch belastbaren Konzept der historischen Literaturforschung und verbindet damit die aktuelle Theoriedebatte über Emotionen mit der Praxis der wissenschaftlichen Gefühlslektüre.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3433-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3433-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 518
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 10 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 58
- I. Systematische Orte der Stimmung in der philosophischen Existenzialanalytik und in der historischen Literaturanalyse Kein Zugriff Seiten 59 - 96
- II. Die phänomenologische Interpretation der Stimmung (Heidegger) und ihre poetologische Bedeutung Kein Zugriff Seiten 97 - 126
- III. Poetologische Theoretisierung der Stimmung und die methodische Ausrichtung des Begriffes Kein Zugriff Seiten 127 - 164
- IV. Historische Perspektivierung und Prämissen Kein Zugriff Seiten 165 - 196
- I. Formen Kultureller Selbstverständigung Und Emotionaler Mitteilung Kein Zugriff Seiten 197 - 220
- II. Raum und Konfiguration Kein Zugriff Seiten 221 - 288
- III. Ästhetische Verfugungen von Raum und Zeit Kein Zugriff Seiten 289 - 322
- IV. Fazit - Raumästhetik, Übertragungsdynamik und Weltbeziehungen Kein Zugriff Seiten 323 - 330
- I. Empfindsame Konstellationen Kein Zugriff Seiten 331 - 350
- II. Das Welt-Ideal der Sphärenharmonie und seine Übertragung in Stimmungen Kein Zugriff Seiten 351 - 398
- III. Ästhetische Transfiguration der Harmonie. Von der Stimmung der Seele zum Roman als Allegorie Kein Zugriff Seiten 399 - 412
- IV. Exkurs - Weitere Beispiele ästhetischer Stimmungen in Textpassagen aus deutscher Erzählprosa bis 1800 Kein Zugriff Seiten 413 - 430
- I. Konflikte und Stimmungen. Die Tragödie, Lessing und die Dramen des Sturm und Drang Kein Zugriff Seiten 431 - 436
- II. Tragische Verstimmungen. Analyse von Ludwig Tiecks Tragödie Der Abschied Kein Zugriff Seiten 437 - 460
- III. Die intermediale Anfangskonfiguration. Die weitere Entwicklung der Stimmung im Werk Tiecks. Seine Lyrik in der Frühromantik Kein Zugriff Seiten 461 - 468
- Schluss Kein Zugriff Seiten 469 - 478
- Literatur Kein Zugriff Seiten 479 - 512
- Zitierweise Kein Zugriff Seiten 512 - 513
- Siglen Kein Zugriff Seiten 513 - 513
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 514 - 518





