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Carl Meinhof

Das Leben des ersten Ordinarius für Afrikanistik
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Als Autodidakt zu Weltruhm - die erste umfassende Biographie des Begründers der Afrikanistik.

Er war weltweit der erste Afrikanistik-Ordinarius und gilt als Begründer dieser Disziplin. Dreieinhalb Jahrzehnte wirkte Carl Meinhof in Hamburg, der deutschen Kolonialmetropole. Dort gelang es ihm, die Afrikanistik einer interessierten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Meinhofs Tätigkeit prägte das Bild des Faches für Jahrzehnte. Mit der »Zeitschrift für Kolonialsprachen« begründete er das älteste noch heute, wenn auch unter anderem Namen bestehende Publikationsorgan der Afrikanistik.

Insgesamt publizierte Meinhof über 600 Arbeiten. Nach den enorm einflussreichen und die Afrikanistik revolutionierenden Büchern zur vergleichenden Bantuistik verfasste er in späteren Jahren Studien wie die »Die Sprachen der Hamiten« (1911), die seinem Ruf nachhaltig schadeten, weil er darin einer rassistischen Ideologie das Wort redete.

Als engagierter Befürworter des deutschen Kolonialismus trat Meinhof 1933 in die NSDAP ein. Nach seiner Emeritierung 1936 wirkte er weiter an der Hamburgischen - während des »Dritten Reiches« umbenannt in »Hansischen« - Universität. 1943 bei den großen Angriffen auf Hamburg ausgebombt, starb er ein Jahr später in Greifswald.

Carl Meinhof (1857-1944) stammte aus einem pietistisch geprägten Umfeld, studierte Theologie, Germanistik und vergleichende Sprachwissenschaft. Seine Berufung fand er jedoch beim Studium afrikanischer Sprachen, das er als Autodidakt betrieb. Nach sechsjähriger Tätigkeit am Seminar für Orientalische Sprachen in Berlin wurde er 1909 als Professor an das gerade gegründete Kolonialinstitut in Hamburg berufen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8353-5041-0
ISBN-Online
978-3-8353-4755-7
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
285
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort des Herausgebers Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Carl Meinhof – Autodidakt und afrikanistisches Alphatier. Ein Geleitwort von Roland Kießling Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    1. Das Umfeld Kein Zugriff
    2. Die Jugendjahre Kein Zugriff
    1. Erster Schritt: Von Barzwitz nach Halle Kein Zugriff
    2. Zweiter Schritt: Von der Latina an die Universität Kein Zugriff
    3. Dritter Schritt: Vom Studium ins Amt Kein Zugriff
    4. Vierter Schritt: Von Stettin nach Zizow Kein Zugriff
    1. Das Mekka der afrikanischen Sprachforschung Kein Zugriff
    2. Der Durchbruch: »Grundriss einer Lautlehre der Bantusprachen« Kein Zugriff
    3. Von Zizow nach Afrika und zurück nach Berlin Kein Zugriff
    1. Die Berufung an das Seminar für Orientalische Sprachen Kein Zugriff
    2. Tätigkeit am Seminar für Orientalische Sprachen Kein Zugriff
    3. Die Etablierung: »Grundzüge einer vergleichenden Grammatik der Bantusprachen« Kein Zugriff
    4. Mtoro bin Mwinyi Bakari – ein Swahili-Lektor in den Mühlen der deutschen Justiz Kein Zugriff
    5. Professor Carl Meinhof Kein Zugriff
    6. Der Kampf um die Kolonialakademie Kein Zugriff
    1. Herr im eigenen Institut Kein Zugriff
    2. »Die Sprachen der Hamiten« – Carl Meinhof als Rassist Kein Zugriff
    3. Menschen im Seminar 1 – die »eingeborenen Sprachgehilfen« bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Kein Zugriff
    4. Menschen im Seminar 2 – die Wissenschaftlichen Hilfsarbeiter bis zum Ende des Ersten Weltkrieges Kein Zugriff
    5. Das Seminar für Kolonialsprachen im Ersten Weltkrieg Kein Zugriff
    6. Seminar für Kolonialsprachen ohne Kolonien Kein Zugriff
    7. Krach im Institut Kein Zugriff
    8. Krise Kein Zugriff
    9. Universität ohne Theologie Kein Zugriff
    10. Der Fall Theodor Lessing Kein Zugriff
    11. International African Institute – Carl Meinhofs erste internationale Niederlage Kein Zugriff
    12. Menschen im Seminar 3 – Emmi Kähler-Meyer Kein Zugriff
    13. Der 70. Geburtstag Kein Zugriff
    14. Die Südafrikareise 1927/28 Kein Zugriff
    15. Menschen im Seminar 4 – Ernst Dammann, Ernst Zyhlarz und Johannes Lukas Kein Zugriff
    16. Das Seminar unterm Hakenkreuz und der lange Weg zur Meinhof-Nachfolge Kein Zugriff
    17. Alterswerke und Ehrungen Kein Zugriff
    18. Der Zweite Weltkrieg und die Folgen Kein Zugriff
  4. 6. Was bleibt Kein Zugriff Seiten 235 - 240
  5. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 241 - 262
    1. Stammtafel (Auszug) Kein Zugriff
    2. Carl Meinhofs Lebensdaten im Überblick Kein Zugriff
    3. Literatur Kein Zugriff
    4. Bildnachweis Kein Zugriff
    5. Dank Kein Zugriff
    6. Personenregister Kein Zugriff

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