Grundlagen der Sportphilosophie
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Diese Grundlagen der Sportphilosophie sind, auch wörtlich, durch Antonio Gramsci und Paolo Freire gerahmt, denn letztlich kommt es der Philosophie, und gerade auch der Sportphilosophie, bekanntlich darauf an, die Welt mit emanzipatorischem Anliegen zu verändern. Innerhalb dieses Rahmens ist davon freilich nur indirekt die Rede. Direktes Thema ist die Frage, was das Sportphilosophische an sportphilosophischen Ansätzen ausmacht und was diese etwa von sportsoziologischen oder sportmotorischen Analysen unterscheidet. Der Vorschlag lautet, dass jede bestimmte wissenschaftliche Erfahrung auf kategorialen Gehalten (»Grundannahmen«) beruht, die diese Erfahrung ermöglicht haben. Diese können ihrerseits, wenn auch in anderer Weise, in Erfahrung gebracht und von einer Sportphilosophie als reflexiver Sportwissenschaft artikuliert werden. Dieser Vorschlag wird an den Standardthemen der Sportphilosophie: Körper, Bewegung, Normativität konkretisiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-86541-966-8
- ISBN-Online
- 978-3-96543-206-2
- Verlag
- Lehmanns, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 274
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Editorial der Buchreihe Kein Zugriff
- Öffnender Rahmen Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- 1.1 Ein Auftakt: Sport als Leibesübungen Kein Zugriff
- 1.2 Zur Einstimmung: Kernzitate Kein Zugriff
- 1.3 Das Programm Kein Zugriff
- 1.4 Ein Beispiel Kein Zugriff
- 1.5 Sportphilosophie – Eine Ortsbestimmung Kein Zugriff
- 2.1 Was ist generisches Wissen? Kein Zugriff
- 2.2 Was sind kategoriale Grenzen? Kein Zugriff
- 2.3 Was sind Evokationen? Kein Zugriff
- 2.4 Was ist Anschauung? Kein Zugriff
- 2.5 Grundannahmen – ein Vorbegriff Kein Zugriff
- 2.6 Reflexion: Wozu die Reflexion von Grundannahmen gut ist Kein Zugriff
- 3.1 Die Anfänge: Anwendung der Philosophie auf Themen des Sports Kein Zugriff
- 3.2 Sportphilosophen als Spezialisten für das Allgemeine Kein Zugriff
- 3.3 Kulturanthropologie des Sports Kein Zugriff
- 3.4 Der Sport und das Normative Kein Zugriff
- 3.5 Sportphilosophie als Wissenschaftstheorie Kein Zugriff
- 3.6 Sport und die Entwicklung der sozialistischen Persönlichkeit Kein Zugriff
- 3.7 Sportphilosophie als reflexive Sportwissenschaft Kein Zugriff
- 3.8 Phänomenologie des Leibes und der Bewegung Kein Zugriff
- 3.9 Sportwissenschaft als Semiotik Kein Zugriff
- 3.10 Sport als soziale Inszenierung Kein Zugriff
- 3.11 Sportphilosophie als Kritik des Sports Kein Zugriff
- 3.12 Was am Sport gefällt – eine Ästhetik des Sports Kein Zugriff
- 4 Zwischenbilanz: Sportphilosophie als rhetorische Semiotik Kein Zugriff Seiten 91 - 92
- 5.1 Konzepte als Korrelat einer Hermeneutik Kein Zugriff
- 5.2 Was ist ein Konzept? Kein Zugriff
- 5.3 Beispiele für zugrunde liegende Konzepte Kein Zugriff
- 5.4 Kulturelle Tatsachen und Zeichen – Kulturwissenschaft und Semiotik Kein Zugriff
- 5.5 Der Anschluss an Clifford Geertz Kein Zugriff
- 5.6 Reflexion: Die praktische Relevanz von Konzepten Kein Zugriff
- 6.1 Sporttreiben als reflexiv-körperliche Bewegungsform Kein Zugriff
- 6.2 Differenzen im Körper-Konzept: Natur vs. Technik Kein Zugriff
- 6.3 Person vs. Mensch Kein Zugriff
- 6.4 Körper und Selbst Kein Zugriff
- 6.5 Körper und Leib Kein Zugriff
- 6.6 Soma und Person Kein Zugriff
- 6.7 Körper-haben und Körper-sein Kein Zugriff
- 6.8 Am Beispiel von Lachen und Weinen Kein Zugriff
- 6.9 Am Beispiel von Training und Wettkampf Kein Zugriff
- 6.10 Körpertechnologisierung Kein Zugriff
- 6.11 Reflexion: Die normative Dimension von Körper-Konzepten Kein Zugriff
- 7.1 Menschliche Bewegungen als Bewegungsverläufe Kein Zugriff
- 7.2 Menschliche Bewegungen als kulturelle Tatsachen Kein Zugriff
- 7.3 Reflexion: Wir – Ich – Er Kein Zugriff
- 7.4 Ein Minimum an Saussure – Sinn ist Sinnunterscheidung Kein Zugriff
- 7.5.1 Unterscheidungen, systemtheoretisch – der Gewinn Kein Zugriff
- 7.5.2 Umstellung auf Dreigliedrigkeit: Form und Medium Kein Zugriff
- 7.5.3 Zeitlichkeit und Gleichzeitigkeit Kein Zugriff
- 7.6 Reflexion: Bewegungskulturen, diakritisch konzipiert Kein Zugriff
- 8.1 Philosophie der Erfahrung – in der Moderne Kein Zugriff
- 8.2 Gesellschaftstheoretische Formatiertheit Kein Zugriff
- 8.3 Moderne Erfahrung Kein Zugriff
- 8.4 Moderne Erfahrung und kategoriale Grenzen Kein Zugriff
- 8.5 Erfahrung der Moderne: Metaphysik als Erfahrungswissenschaft Kein Zugriff
- 8.6 Kategoriale Dimensionen und Typen des Erfahrens Kein Zugriff
- 8.7 Erfahrung als streitbare Sinnlichkeit Kein Zugriff
- 8.8 Erfahrung als geweckte Reflexion Kein Zugriff
- 9.1 Was das (nicht) meint Kein Zugriff
- 9.2 Grundsatzfragen mit praktischen Konsequenzen Kein Zugriff
- 9.3 Bewegungskonzepte in der Sportwissenschaft Kein Zugriff
- 9.4 Konsequenz: Bewegungskulturen Kein Zugriff
- 9.5 Bewegung und Bildung Kein Zugriff
- 9.6 Reflexion: Personales Tun Kein Zugriff
- 10.1 Umkämpfte Bedeutungsräume: Politische Philosophie statt Ethik Kein Zugriff
- 10.2 Naturalistischer Fehlschluss und Situiertheit Kein Zugriff
- 10.3 Der politische Gehalt des Olympischen Sports Kein Zugriff
- 10.4 Republikanisches Wir-über-Uns Kein Zugriff
- 11.1 Vorschlag zur Methodologie: Das Prototypen-Modell Kein Zugriff
- 11.2 Sport und Fairness Kein Zugriff
- 11.3 Sportliche Fairness als Prototyp republikanischer Normativität Kein Zugriff
- 12 Resümee: Sport als Präsenzkultur Kein Zugriff Seiten 241 - 244
- Literatur Kein Zugriff Seiten 245 - 266
- Anhang Kein Zugriff Seiten 267 - 270
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 271 - 274





