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Monographie Kein Zugriff

Das Paradox der Ordnung

Überlegungen zu einem politischen Kampfbegriff
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Ordnungen sind nicht einfach «gut», weil sie Ordnungen sind, und sie gelten auch nicht per se, wie man naiv annehmen könnte. Wie also «funktionieren» Ordnungen?

Klarheit bringt die Unterscheidung zwischen formalen und materiellen Ordnungen: Nur formale Ordnungen gelten ewig – materielle, auf die vorgefundene Welt bezogene Ordnungen dagegen sind Ordnungen in Bezug auf einen Massstab, der jeweils geeignet erscheint, um Ordnung zu schaffen. Sie stellen also nicht Ordnungen an sich dar, sondern müssen gesetzt werden. Paradoxerweise ist es dann gerade deren Perfektionierung, die in eine verfehlte Zweiwertigkeit führt, innerhalb welcher sich materielle Ordnungen zu Unrecht verabsolutieren, sich einen Ewigkeitsanspruch anmaßen und so am Ende untauglich oder gar verbrecherisch werden. Dann braucht es die Möglichkeit, sie durch neue Ordnungen und neue Massstäbe zu ersetzen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-7965-4299-2
ISBN-Online
978-3-7965-4300-5
Verlag
Schwabe, Basel / Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
279
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1 «Ordnung» als Problem – Bestandsaufnahme Kein Zugriff Seiten 9 - 26
  3. 2 Ordnung «an sich» – zwei Formen von Ordnung Kein Zugriff Seiten 27 - 46
  4. 3 Ordnungen gegeneinander … Kein Zugriff Seiten 47 - 60
  5. 4 Ordnung und Individuum Kein Zugriff Seiten 61 - 68
  6. 5 Sehnsucht nach Ordnung als Angst vor Freiheit, Macht Kein Zugriff Seiten 69 - 74
  7. 6 Zuschreibungen Kein Zugriff Seiten 75 - 86
  8. 7 Grenzen von materiellen Ordnungen Kein Zugriff Seiten 87 - 96
  9. 8 Materielle Ordnungen und Zeit Kein Zugriff Seiten 97 - 108
  10. 9 Ordnungen schaffen nicht nur Ordnung, sondern auch Nicht-Ordnung Kein Zugriff Seiten 109 - 120
  11. 10 Perfektionierte Ordnungen Kein Zugriff Seiten 121 - 148
  12. 11 Ordnung und «Künstliche Intelligenz» (Exkurs) Kein Zugriff Seiten 149 - 162
  13. 12 Verschiedene Typen von materiellen Ordnungen Kein Zugriff Seiten 163 - 174
  14. 13 Ordnungen können nicht einfach gefunden werden, sondern müssen gestaltet und verantwortet werden Kein Zugriff Seiten 175 - 190
  15. 14 Materielle Ordnungen müssen neue materielle Ordnungen zulassen Kein Zugriff Seiten 191 - 210
  16. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 211 - 274
  17. Literatur Kein Zugriff Seiten 275 - 279

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