Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte.Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Das Standardnarrativ der Politisierungsliteratur sieht die Politisierung internationaler Organisationen (IOs) einerseits als Folge der wachsenden Autorität von IOs (Autoritäts-Politisierungs-Nexus) und besagt andererseits, dass sie die...
Die Legitimationsbedürftigkeit internationaler Autorität gehört zum zentralen Credo des von Michael Zürn und anderen propagierten Forschungsprogramms zur Politisierung internationaler Organisationen (IOs). Problematisch bleibt diesbezüglich die...
Die Forschung zu internationalen Organisationen (IOs), die sich bisher überwiegend mit der Entstehung und dem Design von IOs beschäftigte, steht aufgrund des Brexits und der Ankündigung verschiedener Staaten aus dem Internationalen...
Der Beitrag setzt sich würdigend und kritisch mit Michael Zürns Arbeiten zur internationalen Autorität auseinander. Dessen potenziell autoritatives Autoritätskonzept weist mehrere Vorzüge auf: Erstens bietet es eine Erklärung für ein Paradox....
Der Beitrag diskutiert Vorstellungen von Globalität in Theorie und Praxis der global governance. Er stellt der Idee einer globalen Gemeinschaft, wie sie in Theorien der global governance und der Internationalen Beziehungen (IB) vorherrscht, eine...
Laut Michael Zürns „A Theory of Global Governance” beugen sich Staaten einer übergeordneten Instanz, weil sie ihre epistemischen und politischen Handlungsgrenzen erkennen. Dies setzt eine Fähigkeit zu kritischer und aufgeklärter Reflexion...
Ausgehend von jüngeren Entwicklungen im Bereich europäischer Sicherheit diskutiert der Beitrag das Verhältnis von Versicherheitlichung und Politisierung, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Erklärungsansätze herauszuarbeiten....
In seiner „Theory of Global Governance“ argumentiert Michael Zürn, Staaten seien gegenwärtig in ein globales politisches System eingebettet, das eine Vielzahl internationaler Institutionen umfasst. Dieser Forumsbeitrag unternimmt den Versuch...