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Monographie Teilzugriff
Körperlicher Umbruch
Über das Erleben chronischer Krankheit und spät erworbener Behinderung- Autor:innen:
- Reihe:
- Medical Humanities, Band 11
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Was bedeutet es in den westlichen Gesellschaften der Jahrtausendwende, chronisch krank zu werden oder dauerhaft mit einer Behinderung zu leben? Ausgehend von subjektiven Erfahrungen Betroffener wirft Bernhard Richarz den Blick auf das somatische Geschehen, dessen prozesshafte individuelle psychische Verarbeitung und die soziokulturellen Rahmenbedingungen. Er leitet chronische Krankheit und Behinderung aus einer Phänomenologie des Körpers ab und ordnet die subjektive Darstellung des Erlebens in den Prozess der Identitätsarbeit ein. Damit eröffnet er den Blick auf das Zusammenwirken von Körper, Selbst und Alterität im Kontext der Persönlichkeitsentwicklung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8376-6473-7
- ISBN-Online
- 978-3-8394-6473-1
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Medical Humanities
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 686
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 22
- 1. »Das Martyrium hielt an.« – Das körperliche Geschehen Kein Zugriff Seiten 27 - 60
- 2. »Mein Kopf konnte mir auch keine Erklärung geben.« – Die unterbrochene Kohärenz Kein Zugriff Seiten 61 - 88
- 3. »Ein Mann nähte mit Nadel und Faden mein rechtes Augenlid zu.« – Die veränderte Alterität Kein Zugriff Seiten 89 - 132
- 4. »Das Restbein darf unter keinen Umständen naß werden.« – Die aufgehobene Narration Kein Zugriff Seiten 133 - 166
- 5. »Ich bin in einer Krise.« – Moratorium für das überwältigte Selbst Kein Zugriff Seiten 167 - 198
- 1. »Das wöchentliche Bad taucht mich zugleich in Jammer und Glückseligkeit.« – Struktur der Identität und Ereignis Kein Zugriff Seiten 203 - 242
- 2. »Ich begann mein zweites Leben, voll Festigkeit und Schwanken.« – Bewältigung, Abwehr und der Prozess der Identität Kein Zugriff Seiten 243 - 288
- 3. »Urvertrauen zu einer Beatmungsmaschine?« – Vorhandene und bei der Identitätsarbeit genutzte Ressourcen Kein Zugriff Seiten 289 - 334
- 4. »Meine intellektuelle Arbeit enthält höchst kreative Teile.« – Angepasste Teilidentitäten und allgemeines Identitätsempfinden Kein Zugriff Seiten 335 - 386
- 5. »›Einmal mehr aufstehen als hinfallen.‹ Das ist mein Motto.« – Die Entäußerung der angepassten Identität im Erzählen und Handeln Kein Zugriff Seiten 387 - 436
- 1. »So bin ich im Tunnel um eine Kurve gebogen.« – Das Pathische im sozialen System Kein Zugriff Seiten 441 - 476
- 2. »Auch Querschnittsgelähmte erzählen sich Witze.« – Zur Hermeneutik chronischer Krankheit und Behinderung Kein Zugriff Seiten 477 - 532
- 3. »Das Gefühl, begehrt zu werden, war wunderschön.« – Formen sozialer Anerkennung chronisch kranker und behinderter Menschen Kein Zugriff Seiten 533 - 562
- 4. »Die Bedeutung entsteht nach dem Ereignis.« – Merkmale des Kohärenzempfindens nach dem körperlichen Umbruch Kein Zugriff Seiten 563 - 610
- 5. »Ich bin ich.« – Eigenschaften von Authentizität im umbrochenen Körper Kein Zugriff Seiten 611 - 662
- Zusammenfassung und Schluss Kein Zugriff Seiten 663 - 672
- Literatur Kein Zugriff Seiten 673 - 686





