
Zerbrechlichkeit
Über Fragmente in der Literatur- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Von Fragmenten, Ruinen und Torsi geht eine besondere Faszination aus, weil sie uns an die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens erinnern.Warum lesen wir literarische Fragmente? Was fasziniert uns an den Gedichten Sapphos, einer griechischen Lyrikerin, die um 600 v. Chr. lebte und deren Texte nur in Bruchstücken auf Papyri oder Tonscherben überliefert sind? Welche zwiespältigen Gefühle löst die Betrachtung von Ruinen und zerbrochenen Statuen in uns aus? Das Buch erläutert, dass unvollständige Kunstwerke auf ihre Rezipientinnen und Rezipienten einen anderen, oft intensiveren Reiz ausüben als vollständige Werke. Die Anziehungskraft des Fragmentarischen besteht darin, dass jedes Fragment uns die Zerbrechlichkeit der von Menschen geschaffenen Dinge vor Augen führt.Zerbrechlichkeit ist daher auch ein wichtiges Thema der Literatur. Die Lektüren dieses Buches sind Texten etwa von Johann Wolfgang Goethe, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Ruth Klüger und Susan Sontag gewidmet, in denen es um zerstörte Tempel und Brücken, brennende Bibliotheken und Kathedralen sowie die Vernichtung ganzer Lebensräume durch Kriege und Naturkatastrophen geht. Gefragt wird auch danach, welche Rolle die körperliche Fragilität der Künstler für unser Bild von Autorinnen und Autoren wie Ingeborg Bachmann, Thomas Kling oder Friederike Mayröcker spielt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8353-3655-1
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4474-7
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 136
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- 1. Die Faszination des Fragmentarischen Kein Zugriff Seiten 11 - 21
- 2. Zerbrechlichkeit und Unversehrtheit Kein Zugriff Seiten 22 - 32
- 3. ›Diese Griechen, wo sind sie?‹ Das zerbrochene Ganze und seine Relikte Kein Zugriff Seiten 33 - 49
- 4. Von den Zerstörungen Kein Zugriff Seiten 50 - 70
- 5. ›Die gegenwärtige Form eines vergangenen Lebens‹. Über Ruinen Kein Zugriff Seiten 71 - 88
- 6. ›Der Verlust der schönen Glieder‹. Zum Torso als Form Kein Zugriff Seiten 89 - 104
- 7. ›Das Fragment der Fragmente‹ Kein Zugriff Seiten 105 - 130
- 8. Ausblick: Brüchige Stimmen Kein Zugriff Seiten 131 - 134
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 135 - 135
- Impressum Kein Zugriff Seiten 136 - 136




