Die Begründung der Wissenschaft aus reiner Vernunft
Descartes, Spinoza und Kant- Autor:innen:
- Reihe:
- Alber-Reihe Philosophie
- Verlag:
- 1999
Zusammenfassung
Dass die Prinzipien wissenschaftlichen Erkennens a priori sein, sie also aus reiner Vernunft entspringen müssen, diese Überzeugung ist für Kant ebenso selbstverständlich wie für die Rationalisten. Wie aber diese Prinzipien selbst begründet werden können, darüber bestehen höchst unterschiedliche Auffassungen. Descartes und Spinoza beabsichtigen, das mathematische Erkenntnisideal der Evidenz zu universalisieren und in einer Substanzlehre metaphysisch zu fundieren. Kant dagegen liefert nicht nur eine scharfe Kritik der dogmatischen Substanzmetaphysik, sondern setzt sich auch eingehend mit dem rationalistischen Programm einer Mathesis universalis auseinander: Ihm zufolge muss der intuitive (mathematisch-anschauend verfahrende) Vernunftgebrauch aus der Philosophie gänzlich ausgeschlossen werden, so dass in der philosophischen Prinzipienlehre allein diskursiv verfahren werden kann. Dann aber verbleibt einzig das transzendentalphilosophische Verfahren, um dennoch zu einer apriorischen Grundlegung der (Natur-)Wissenschaften zu gelangen. Die Arbeit bietet eine detaillierte Analyse der beiden Begründungsversuche. Besonderes Gewicht liegt dabei auf dem Zusammenhang der methodischen Grundlegung mit der jeweiligen Metaphysik: Ohne Rekurs auf die letztere muss das Verständnis der ersteren mangelhaft bleiben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 1999
- ISBN-Print
- 978-3-495-47918-6
- ISBN-Online
- 978-3-495-99730-7
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Alber-Reihe Philosophie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 285
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 22
- Die Fundierung der Wissenschaften in der menschlichen Erkenntnis Kein Zugriff
- Das Primat des Praktischen Kein Zugriff
- Francis Bacons instauratio magna: Das Neue Organon der Wissenschaften Kein Zugriff
- Die >Sapientia Universalis< als >Mathesis< Kein Zugriff
- Von den >Regulae ad directionem ingenii< zum >Discours de la methode< Kein Zugriff
- Methode als Ordnung einfachster Bestandteile Kein Zugriff
- Erkenntnis durch Intuition und Deduktion Kein Zugriff
- Die vier Hauptregeln der Methode im Discours und das Problem der Evidenz Kein Zugriff
- Der Zweifelsgang als Konsequenz der Methode Kein Zugriff
- Die Infragestellung der Methode durch Radikalisierung des Zweifels Kein Zugriff
- Vom >cogito< zur >res cogitans< Kein Zugriff
- Konsequenzen für das Methodenproblem Kein Zugriff
- Die kausalen Beweise Kein Zugriff
- Der ontologische Beweis und seine Stellung zu den übrigen Beweisen Kein Zugriff
- Die Neufassung des Substanzbegriffs in der Gottesidee Kein Zugriff
- Die Vervollständigung der Substanzkonzeption durch die >res extensa< Kein Zugriff
- Descartes' Lösung des Vermittlungsproblems Kein Zugriff
- Der Beweis von der Existenz materieller Dinge Kein Zugriff
- Konsequenzen für die Methode der Physik Kein Zugriff
- Die Bedeutung der Vorurteilslehre und das Verhältnis von Zweifel und Mathesis Kein Zugriff
- Die Festlegung des Substanzbegriffs auf die >causa sui< und das Problem der Besonderung der Substanz Kein Zugriff
- Die Aufhebung des cartesischen Dualismus in die Allsubstanz Kein Zugriff
- Anknüpfungspunkte für Spinoza bei Descartes Kein Zugriff
- Die Notwendigkeit eines Anfangs mit Gott Kein Zugriff
- Das Scheitern von Spinozas Begründungsversuch Kein Zugriff
- Die Aufgabe einer Grenzbestimmung von Mathematik und Philosophie als Konsequenz der Frage nach der Möglichkeit synthetischer Urteile a priori Kein Zugriff
- Das Apriori der Anschauung als oberste Bedingung der Möglichkeit mathematischer Synthesis Kein Zugriff
- Die mathematische Synthesis als Erkenntnis aus der Konstruktion der Begriffe Kein Zugriff
- Von der Unmöglichkeit einer more geometrico verfahrenden Metaphysik: Grenzen des mathematischen Erkennens Kein Zugriff
- Der Begriff des >Dinges überhaupt als Grundlage einer transzendentalen Synthesis Kein Zugriff
- Die transzendentale Deduktion der reinen Verstandesbegriffe Kein Zugriff
- Resultat: Die Restriktion des Verstandesgebrauchs auf mögliche Erfahrung Kein Zugriff
- Zur Bedeutung der transzendentalphilosophischen Untersuchung für die Mathematik Kein Zugriff
- Cogito, res cogitans und Ich denke: Kants Entsubstantia lisierung des Subjekts Kein Zugriff
- Die Kritik der Gottesbeweise Kein Zugriff
- Zur systematischen Funktion der Vernunftideen als regulativer Prinzipien Kein Zugriff
- Die Unterscheidung von transzendentalen und >heson deren Metaphysik der Natur Kein Zugriff
- Zum Prohlem des Apriori einer hesonderen Metaphysik der körperlichen Natur Kein Zugriff
- Von der Notwendigkeit mathematischer Naturerkenntnis: Die reine Physik als Größenlehre Kein Zugriff
- Die hesondere Metaphysik der körperlichen Natur als Lehre von den Prinzipien der Konstruktion physikalischer Begriffe Kein Zugriff
- Zum Begründungsprimat der Metaphysik Kein Zugriff
- Die exakte Wissenschaft als Wissen von Erscheinungen Kein Zugriff
- Zur Begründungsfunktion der Philosophie Kein Zugriff
- Ahschluß und Aushlick: Zum Verhältnis von Suhstanz und Suhjekt Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 281 - 285





