Was ist Wirtschaft?
Von der Politischen Ökonomie zur Ökologischen Ökonomie- Autor:innen:
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- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Ein grundsätzliches Fragen nach der Wirtschaft ist notwendig, wenn man die ökonomischen und ökologischen Probleme unserer Zeit verstehen will. Gemäß dieser These stellt das Buch nicht nur eine Einführung in das wirtschaftswissenschaftliche Denken dar, sondern führt zu Untersuchungen über die anthropologischen, ethischen, politischen und ökologischen Zusammenhänge, in die die Wirtschaft eingebettet ist.
Basierend auf einem individualistischen Menschenbild hat die Neue Politische Ökonomie des 20. Jahrhunderts (Public Choice) radikalliberale Staats- und Gesellschaftskonzepte entwickelt. Auf dem Weg einer Kritik an dieser Politischen Ökonomie geht es in Teil I darum, unter Rückgriff auf Aristoteles und Adam Smith die Fragen nach der Gerechtigkeit, der Gemeinschaft und dem guten Leben für das Verständnis der Wirtschaft zurückzugewinnen. Daß diese Fragen angesichts gravierender Rohstoff- und Umweltprobleme eine neue Bedeutung angenommen haben, ist Gegenstand von Teil II. Die Ökologische Ökonomie, deren Grundlagen dort systematisch untersucht werden, zeigt, dass zu einem guten Leben einerseits die Vorsorge für zukünftige Generationen gehört, andererseits aber „die Ehrfurcht vor dem Leben“ (Albert Schweitzer), auch in seinen pflanzlichen und tierischen Formen
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-48214-8
- ISBN-Online
- 978-3-495-81849-7
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 448
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 8
- Autoren und Koautoren Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Vorwort zur 2. Auflage Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Dank Kein Zugriff Seiten 17 - 20
- 1.1 Einleitung Kein Zugriff
- 1.2 Allokation und Distribution, Mengen und Werte Kein Zugriff
- 1.3 Das Wissen in der Wirtschaft und das Wissen über die Wirtschaft: Die Innenperspektive und die Außenperspektive Kein Zugriff
- 1.4.1 Die Herkunft der Idee einer Politischen Ökonomie als Wissenschaft Kein Zugriff
- 1.4.2 Zur Geschichte des Begriffs Politische Ökonomie Kein Zugriff
- 1.4.3 Welche Eigenschaften sollte ein Politischer Ökonom besitzen? Kein Zugriff
- 1.5 Von der Kunst der Politischen Ökonomie zur Idee einer reinen Lehre von der Wirtschaft Kein Zugriff
- 1.6 Das Menschenbild der Wissenschaft von der Wirtschaft: Der Homo oeconomicus Kein Zugriff
- 1.7 Von der unsichtbaren Hand zum Pareto-Optimum Kein Zugriff
- 1.8 Die zwei Hauptsätze der Wohlfahrtstheorie Kein Zugriff
- 1.9 Die Neue Politische Ökonomie oder Public Choice Theorie Kein Zugriff
- 1.10 Schlussbemerkung Kein Zugriff
- 2.1 Krisensymptome in der gegenwärtigen Ökonomik und die Frage nach ihrem Ursprung Kein Zugriff
- 2.2.1 Die Ablösung der Naturwissenschaften von antiken und mittelalterlichen Traditionen Kein Zugriff
- 2.2.2 Theorie, Natur und Technik Kein Zugriff
- 2.2.3 Das Verhältnis zwischen Individuen, Gesellschaft und Staat als Spannungsfeld der entstehenden Ökonomik Kein Zugriff
- 2.3 Festlegung der ökonomischen Sichtweise und ihres Gegenstandes bei Adam Smith Kein Zugriff
- 2.4 Ökonomik als »Naturwissenschaft« vom menschlichen Glück? Der Utilitarismus Kein Zugriff
- 2.5 Zusammenfassung, Kritik und Ausblick Kein Zugriff
- 3.1 Einleitung: Thema und Inhalt Kein Zugriff
- 3.2 Der Homo oeconomicus der modernen Wirtschaftstheorie – seine Bedeutung und seine Grenzen Kein Zugriff
- 3.3 Adam Smiths Werk und Weltbild Kein Zugriff
- 3.4 Ebenen des Menschseins bei Smith Kein Zugriff
- 3.5 Der Mensch als Lebewesen Kein Zugriff
- 3.6.1 Vorbemerkungen Kein Zugriff
- 3.6.2 Die Wirtschaftssphäre als untergeordneter Bereich bei Aristoteles Kein Zugriff
- 3.6.3 Wirtschaftliches Handeln als menschliches Tun Kein Zugriff
- 3.6.4 Der Homo oeconomicus als soziales Wesen Kein Zugriff
- 3.6.5 Wirtschaftliches Handeln und menschliche Glückseligkeit Kein Zugriff
- 3.7.1 Die Naturanlage zur Gesellschaftlichkeit: Smiths Konzept der Sympathie Kein Zugriff
- 3.7.2 Der Repräsentant der Gemeinschaft im Innern des Menschen: der unparteiische Zuschauer Kein Zugriff
- 3.7.3 Der Mensch als bewusstes Glied der Gemeinschaft: Homo politicus Kein Zugriff
- 3.8.1 Die gesellschaftliche Funktion von Religion Kein Zugriff
- 3.8.2 Der Gehalt der wahren Religion Kein Zugriff
- 3.9 Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff
- 4.1 Einleitung Kein Zugriff
- 4.2 Das politische Handeln und seine Akteure Kein Zugriff
- 4.3 Staat und Individuum in der Public Choice Kein Zugriff
- 4.4.1 Das konstitutionelle Interesse Kein Zugriff
- 4.4.2 Das ökologische Interesse Kein Zugriff
- 4.5.1 Der Begriff des Homo politicus Kein Zugriff
- 4.5.2 Homo politicus und Öffentlichkeit Kein Zugriff
- 4.5.3 Das Gemeinwohl und der Begriff der Gerechtigkeit Kein Zugriff
- 4.6.1 Die Gerechtigkeit des Homo politicus Kein Zugriff
- 4.6.2 Die Gerechtigkeit des Homo oeconomicus Kein Zugriff
- 4.7.1 Homo politicus und konstitutionelles Interesse Kein Zugriff
- 4.7.2 Homo politicus und ökologisches Interesse Kein Zugriff
- 4.8 Die empirische Relevanz des Homo politicus Kein Zugriff
- 4.9 Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff
- 5.1 Einleitung Kein Zugriff
- 5.2.1 Wirtschaft und Praktische Philosophie bei Adam Smith Kein Zugriff
- 5.2.2 Smiths Bild eines guten Lebens Kein Zugriff
- 5.2.3 Wirtschaft und gutes Leben bei Smith Kein Zugriff
- 5.2.4 Die allgemeine Idee des guten Lebens und die individuelle Freiheit – ungelöste Spannungen im Denken von Smith Kein Zugriff
- 5.3.1 Das gute Leben als Verwirklichung individueller Freiheit in der Marktwirtschaft bei den Neoklassikern Kein Zugriff
- 5.3.2 Die kapitalistische Wirtschaft als Sphäre der Unfreiheit und die Idee eines guten Lebens bei Marx Kein Zugriff
- 5.4.1 Die Ökonomisierung der Frage nach dem guten Leben Kein Zugriff
- 5.4.2 Ist eine Wiedergewinnung der Frage nach dem guten Leben außerhalb der Wirtschaft möglich? Kein Zugriff
- 5.4.3 Ausblick: Die Freiheit von der Wirtschaft und vom Wirtschaftlichen Kein Zugriff
- 6.1.1 Der Ausschluss wirtschaftlicher Kategorien aus Kants Bestimmung der Würde des Menschen Kein Zugriff
- 6.1.2 Grundformen wirtschaftlicher Beziehungen in der Theorie von Ronald Coase Kein Zugriff
- 6.2.1 Die politische Gemeinschaft und ihre Interaktionen als Feld der Würde des Menschen Kein Zugriff
- 6.2.2 Wirtschaft als Sphäre der Abwesenheit von Würde Kein Zugriff
- 6.2.3 Der Sklave als Prototyp des wirtschaftenden Menschen Kein Zugriff
- 6.2.4 Sklavische Gesinnungen bei freien Bürgern Kein Zugriff
- 6.2.5 Die unvermeidliche Unmenschlichkeit einer menschlichen Sphäre Kein Zugriff
- 6.3 Der andere Blick auf die Wirtschaft: Hebräische Bibel und Neues Testament Kein Zugriff
- 6.4.1 Individuelle Freiheit und private Glückssuche als Voraus—setzungen der Wirtschaft Kein Zugriff
- 6.4.2 Der Markt als eine Sphäre von Menschlichkeit bei Adam Smith Kein Zugriff
- 6.4.3 Das Streben nach privatem Vorteil und seine Folgen Kein Zugriff
- 6.4.4 Der Riss zwischen Markt und Produktionssphäre Kein Zugriff
- 6.4.5 Moderne Sichtweisen: Homo oeconomicus und Humankapital Kein Zugriff
- 6.5 Die Anerkennung der Abhängigkeit Kein Zugriff
- 7.1 Von der ökonomischen Krise zur Frage nach der Gerechtigkeit Kein Zugriff
- 7.2 Die Gerechtigkeit und das gute Leben – Sens Konzepte der Verwirklichungschancen Kein Zugriff
- 7.3 Die Bedeutung der Gemeinschaft für das gute Leben Kein Zugriff
- 7.4 Gemeinschaft, Abhängigkeit und Wirtschaft Kein Zugriff
- 7.5 Homo oeconomicus und Homo politicus Kein Zugriff
- 7.6 Religion und Gerechtigkeit Kein Zugriff
- 8.1 Einleitung Kein Zugriff
- 8.2 Was bedeutet und woher stammt der Begriff ›nachhaltige Entwicklung‹ ? Kein Zugriff
- 8.3 Nachhaltigkeit als wissenschaftlich-technisch-ökonomisches Konzept – Substitution oder Erhaltung? Kein Zugriff
- 8.4 Der wirtschaftswissenschaftliche Zugang zur nachhaltigen Entwicklung Kein Zugriff
- 8.5 Grenzen der wissenschaftlich-technischen-ökonomischen Konzepte einer nachhaltigen Entwicklung Kein Zugriff
- 8.6 Regeln für nachhaltiges Wirtschaften – Naturgesetze oder Pflichten? Kein Zugriff
- 8.7 Der Wille zur Nachhaltigkeit: Fairness zwischen den Generationen Kein Zugriff
- 8.8 Nachhaltigkeit und Nichtsättigung Kein Zugriff
- 8.9 Wie wollen wir leben? Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 9.1 Einleitung Kein Zugriff
- 9.2 Die aristotelische Konzeption von Wirtschaft Kein Zugriff
- 9.3 Aristoteles’ Hauswirtschaft versus Smiths Marktwirtschaft Kein Zugriff
- 9.4 Die Rätselhaftigkeit der modernen Wirtschaft Kein Zugriff
- 10.1 Einleitung Kein Zugriff
- 10.2 Von der Textilindustrie zur Soda-Chlorchemie Kein Zugriff
- 10.3 Vom reinen Chlor zu den FCKWs (Fluorchlorkohlenwasserstoffen) Kein Zugriff
- 10.4 Kuppelproduktion und Verantwortung Kein Zugriff
- 10.5 Abschließende Überlegungen Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 11.1 Nachhaltigkeit, Wissen und Unwissen Kein Zugriff
- 11.2 Nachhaltigkeit als operationales Konzept und Nachhaltigkeit als Ideal Kein Zugriff
- 11.3 Das Ideal der Nachhaltigkeit und die Bedeutung des Konsenses Kein Zugriff
- 11.4 Die Bedeutung des Glaubens Kein Zugriff
- 11.5 Zukunftsfähigkeit oder Zukunftswürdigkeit Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 12.1Einleitung Kein Zugriff
- 12.2 Ökonomie, Natur und Maß bei Aristoteles Kein Zugriff
- 12.3.1 Wahl und Knappheit Kein Zugriff
- 12.3.2 Relative und absolute Knappheit Kein Zugriff
- 12.3.3 Knappheit und Maß Kein Zugriff
- 12.4.1 Der Ansatz der Ökologie Kein Zugriff
- 12.4.2 Allgemeine und spezielle Grundlagen der naturwissenschaftlichen Ökologie Kein Zugriff
- 12.4.3 Ökologie und Ökonomie Kein Zugriff
- 12.4.4 Exkurs: Ökologie und menschliche Freiheit Kein Zugriff
- 12.5Ausblick Kein Zugriff
- 13.1 Einleitung Kein Zugriff
- 13.2.1 Natürliche Produktion und natürlicher Konsum in absoluter Betrachtung Kein Zugriff
- 13.2.2 Natürliche Produktion und natürlicher Konsum in relationaler Betrachtung Kein Zugriff
- 13.2.3 Die Dienlichkeit des Natürlichen Kein Zugriff
- 13.3.1 Allgemeine Bemerkungen zur Teleologie Kein Zugriff
- 13.3.2.1 Erläuterungen zum ersten Telos Kein Zugriff
- 13.3.2.2 Erläuterungen zum zweiten Telos Kein Zugriff
- 13.2.1.3 Erläuterungen zum dritten Telos Kein Zugriff
- 13.4.1 Lebensgemeinschaft, Art und Individuum Kein Zugriff
- 13.4.2 Der Begriff ›Fonds‹ – Definition und Erläuterung Kein Zugriff
- 13.4.3 Lebendige Fonds Kein Zugriff
- 13.4.4 Das Zusammenspiel der Fonds und ihre Beziehung zu den drei Tele Kein Zugriff
- 13.5.1 Sammler- und Jägerkulturen sowie agrarische Kulturen Kein Zugriff
- 13.5.2 Die Verwendung von Fonds als Vorräte Kein Zugriff
- 13.5.3 Die Freiheit und die drei Interessen der Menschen Kein Zugriff
- 14.1 Einleitung Kein Zugriff
- 14.2.1 Öffentliche Güter und externe Effekte Kein Zugriff
- 14.2.2 Ökonomische Instrumente zur Lösung von Rohstoff- und Umweltproblemen Kein Zugriff
- 14.2.3 Umweltökonomie, Wohlfahrtstheorie und Public Choice Kein Zugriff
- 14.3.1 Das Konzept der Nachhaltigkeit Kein Zugriff
- 14.3.2 Die optimale Ressourcennutzung im Sinne der Nachhaltigkeitsökonomie Kein Zugriff
- 14.3.3 Nachhaltigkeit, Ethik und das Interesse an der Menschheitsgattung Kein Zugriff
- 14.3.4 Probleme der Ethik in einer Nachhaltigkeitsökonomie Kein Zugriff
- 14.3.5 Das moralische Subjekt der Nachhaltigkeitsökonomie Kein Zugriff
- 14.4.1 Die Fragestellung der Ökologischen Ökonomie im Gegensatz zur Fragestellung der Nachhaltigkeitsökonomie Kein Zugriff
- 14.4.2 Terminologische und methodische Probleme einer Ökologischen Ökonomie Kein Zugriff
- 14.4.3 Die Problematik des Menschenbildes der Ökologischen Ökonomie Kein Zugriff
- 14.5 Ausblick: Aufmerksamkeit und Dankbarkeit gegenüber der Natur als vorbereitende Haltungen für eine Ökologische Ökonomie Kein Zugriff
- 15.1 Einleitung Kein Zugriff
- 15.2 Malthus: Der Gegensatz von Mensch und Natur als Wille Gottes Kein Zugriff
- 15.3 William Wordsworth: Die ursprüngliche Einheit von Natur und Mensch in einem gemeinsamen göttlichen Ursprung Kein Zugriff
- 15.4 Malthus und die Naturgesetzmäßigkeit der liberalen Ökonomie Kein Zugriff
- 15.5 Wordsworths Entdeckung eines inhärenten Widerspruchs zwischen der modernen Ökonomie und der Natur Kein Zugriff
- 15.6.1 Das Malthusianische in der Ökologischen Ökonomie und seine konzeptionelle Tragweite Kein Zugriff
- 15.6.2 Wordsworths Denken als ideengeschichtliche Quelle für die Ökologische Ökonomie Kein Zugriff
- 15.6.3 Die Bedeutung einer Grundlagenreflexion für die Ökologische Ökonomie Kein Zugriff
- 15.6.4 Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 407 - 424
- Detaillierte Gliederung Kein Zugriff Seiten 425 - 433
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 434 - 438
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 439 - 448





