
Hans Jonas und die Marburger Hermeneutik
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- Verlag:
- 21.09.2023
Zusammenfassung
In seiner Studienzeit in Marburg erhielt Hans Jonas (1903-1993) entscheidende Anstöße von seinem philosophischen Lehrer Martin Heidegger, nicht minder jedoch von dem evangelischen Theologen Rudolf Bultmann. Mit letzterem sollte ihn eine lebenslange Gelehrtenfreundschaft verbinden. Hans Jonas, so der vorgeschlagene Deutungsansatz, ist Teil der von Heidegger und Bultmann sowie ihren jeweiligen Schülern geprägten „Marburger Hermeneutik“. Sie wird im Anschluss an Dieter Henrich als eine „Konstellation“ begriffen, die von Zugehörigkeit und Distanz gleichermaßen gekennzeichnet ist. Aus einer internationalen und interdisziplinären Marburger Konferenz hervorgegangen, gehen die Beiträge dieses Bandes verschiedenen Spuren der Marburger Konstellationen im Denken Jonas᾽ nach. So erschließen sie ein bedeutendes Kapitel der intellectual history im Spannungsfeld von Philosophie und Theologie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 21.09.2023
- ISBN-Print
- 9783465003083
- ISBN-Online
- 978-3-465-10308-0
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 252
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Hans Jonas und die Marburger Hermeneutik. Konstellationen, Probleme, Themen Kein Zugriff Seiten 9 - 22 A. Großmann, M. Dominik Krüger
- Hans Jonas in Marburg. Ein "hermeneutischer" Stadtrundgang Kein Zugriff Seiten 23 - 46 K. Geßner
- Philosophisch-theologische Konstellationen und Kontroversen Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Mythos und heutige Existenz. Hans Jonas und Rudolf Bultmann im Ringen um die Interpretation mythischer Texte Kein Zugriff Seiten 49 - 68 M. Bongardt
- Heidegger, Jonas und die Theologie Kein Zugriff Seiten 69 - 82 T. Kleffmann
- Hans Jonas's "Heidegger and Theology" as Text and Event Kein Zugriff Seiten 83 - 110 Daniel M. Herskowitz
- Jonas' Paulus-Lektüre Kein Zugriff Seiten 111 - 130 Ch. Landmesser
- Jonas' Augustine-Book: an early application of hermeneutic-phenomenological Destruktion Kein Zugriff Seiten 131 - 154 I. A. Moore
- (Religions-)philosophische Prägungen und Perspektiven Kein Zugriff Seiten 155 - 156
- Wider die nihilistische Entwertung der Welt: Gnosis, Weltverantwortung und Verantwortung für das Göttliche in Jonas’ intellektueller Biographie Kein Zugriff Seiten 157 - 176 Ch. Wiese
- Von der Lahn and den Ilisos: Heidegger, der platonische Phaidros und die Frage, warum man philosophiert Kein Zugriff Seiten 177 - 196 A. Becker
- Metaphysische Bescheidenheit, welthafte Urteilsfreudigkeit. Jonas und Arendt im Kontext der „Marburger Konstellationen“ Kein Zugriff Seiten 197 - 214 S. Loidolt
- Hermeneutische Perspektiven nach der Marburger Hermeneutik Kein Zugriff Seiten 215 - 216
- Der Sinn der Hermeneutik Kein Zugriff Seiten 217 - 230 G. Figal
- Insuläre Rationalitäten. Das aktuelle Geschick des Allgemeinen – ein hermeneutisches Experiment Kein Zugriff Seiten 231 - 246 D. Korsch
- Über die Autorin und die Autoren Kein Zugriff Seiten 247 - 247
- Namensregister Kein Zugriff Seiten 248 - 250
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 251 - 252




