Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Der Ukraine-Krieg hat das Ideal einer wirksamen Völkerrechtsordnung beschädigt. Stattdessen kann sich der außenpolitische Realismus, der auf Machtgebrauch als Garant für Frieden setzt, bestätigt fühlen. In dem Artikel werden die Auswirkungen...
Nachhaltigkeit ist zu einem zentralen gesellschaftlichen Leitbild geworden, das verspricht, intakte natürliche Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen zu erhalten. Im Angesicht sich zuspitzender ökologischer Krisen wird es allerdings immer...
In dem Beitrag werden zum einen die kritischen Einwände von Ulrich Brand und Anna Henkel et al. an meiner Diagnose einer hohen Beliebigkeit sozialwissenschaftlicher Nachhaltigkeitstheorien und einer starken ideologischen Fragmentierung...
Der Aufsatz behandelt die Chancen und Risiken des Neuexperimentierens von Gesellschaft jenseits industrieller Gewissheiten. Auf der Grundlage von Daten des „Neulandgewinner“-Förderprogramms, das gezielt Akteure in Ostdeutschland unterstützt,...
Der grassierenden Wissenschaftsfeindlichkeit steht derzeit ein neuer, nicht minder schädlicher Positivismus gegenüber. Beide zeichnen ein unrealistisches Bild »der Wissenschaft« auf Basis einer idealistischen Erkenntnistheorie. Dagegen setzt der...
In dem Beitrag diskutiere ich Frieder Vogelmanns Vorschlag einer materialistischen Erkenntnistheorie. Sie soll uns erlauben, die Wissenschaften ohne falsche Idealisierung gegen ihre Verächter zu verteidigen. Doch Vogelmann nimmt die Normativität...
Seit dem Ende der Finanzkrise im Jahr 2008 haben die führenden Notenbanken der westlichen Länder eine Politik extrem niedriger Zinsen und anhaltender Anleihekäufe betrieben, die auch während der 2010er Jahre nur vorübergehend zurückgenommen...
Seit der Finanzkrise 2007-2009 sind in den entwickelten Volkswirtschaften einige ökonomische Anomalien zu beobachten. Dazu gehört, dass sich die Realzinsen in zahlreichen Ländern im Bereich von null Prozent bewegen. Wir vertreten die Auffassung,...