
»Für die Zukunft des deutschen Volkes«
Das bundesdeutsche Atom- und Forschungsministerium zwischen Vergangenheit und Neubeginn 1955–1972- Autor:innen:
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- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Ein neuartiges Ministerium und die Frage nach Kontinuität und Diskontinuität.
Knapp sechseinhalb Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde Mitte Oktober 1955 das Bundesministerium für Atomfragen gegründet, das sich – unter wechselnden Namen – nach und nach zu einem Forschungs- und später auch Bildungsministerium entwickelte. Thomas Raithel und Niels Weise untersuchen erstmals das Ausmaß historischer Kontinuitäten in diesem betont zukunftsorientierten Ressort aus institutionen-, diskurs- und personengeschichtlicher Perspektive. Die Autoren unterstreichen die Vielfalt individueller NS-Belastungen innerhalb eines stark natur- und technikwissenschaftlich geprägten Bundesministeriums und belegen die hohe Anpassungs- und Funktionsfähigkeit deutscher Eliten von der Weimarer Republik über das NS-Regime bis in die frühe Bundesrepublik.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5075-5
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4807-3
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 495
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- 1. Das Atom- und Forschungsministerium Kein Zugriff
- 2. Forschungskontexte und Forschungsfragen Kein Zugriff
- 3. Der Begriff der »NS-Belastung« Kein Zugriff
- 4. Ansatz und Aufbau der Studie Kein Zugriff
- 5. Quellen Kein Zugriff
- 1. Vorgängerinstitutionen in der NS-Zeit Kein Zugriff
- 2. Die umstrittene Gründung des Bundesministeriums für Atomfragen Kein Zugriff
- 3. Vom Atom- zum Forschungs- und zum Bildungsministerium Kein Zugriff
- 4. Karrierewege des Führungspersonals Kein Zugriff
- 1. Perspektive »Zukunft« Kein Zugriff
- 2. Der Wandel der Gegenwart Kein Zugriff
- 3. Bezüge zur Vergangenheit Kein Zugriff
- 4. Resümee Kein Zugriff
- 1. NS-Mitgliedschaften: statistische Analyse des ministeriellen Führungspersonals Kein Zugriff
- 2. Kurzbiographien der ministeriellen Spitze Kein Zugriff
- 3. Kategorien personeller NS-Belastung: die Situation im Ministerium Kein Zugriff
- 4. Ehemalige NSDAP-Mitglieder und personelle NS-Belastungen in der frühen Deutschen Atomkommission Kein Zugriff
- 1. Josef Brandl (1901–1991), Referats- und stellvertretender Gruppenleiter Kein Zugriff
- 2. Wolfgang Cartellieri (1901–1969), Abteilungsleiter und Staatssekretär Kein Zugriff
- 3. Max Mayer (1913–2005), Abteilungsleiter Kein Zugriff
- 4. Walther Schnurr (1904 – mindestens 1982), Gruppen- und Abteilungsleiter Kein Zugriff
- 5. Karl-Heinz Spilker (1921–2011), persönlicher Referent des Ministers und Referatsleiter Kein Zugriff
- 6. Synthese Kein Zugriff
- VI. Resümee: Das bundesdeutsche Atom- und Forschungsministerium zwischen Vergangenheit und Neubeginn Kein Zugriff Seiten 425 - 433
- 1. Organigramme des Atom- und Forschungsministeriums Kein Zugriff
- 2. Das untersuchte ministerielle Führungspersonal: biographische Basisdaten und Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 444 - 447
- Verzeichnis der Abbildungen, Diagramme und Tabellen Kein Zugriff Seiten 448 - 449
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 450 - 458
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 459 - 488
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 489 - 495




