Hamburg zwischen Globalisierung und Nation
Welthandel, Freihafen und Migration 1871–1914- Autor:innen:
- Reihe:
- Geschichtswissenschaften, Band 46
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Wie passen Globalisierung und Nationalstaat zusammen? Das Buch beantwortet diese Frage anhand einer Fallstudie für die Hafenstadt Hamburg in der Zeit des Deutschen Kaiserreiches. Exemplarisch untersucht die Studie den Kaffeehandel mit Südamerika, die Ost-West-Migration nach Nordamerika sowie den Aufbau des Hamburger Freihafens.
Hamburg war die mit Abstand internationalste Stadt im Deutschen Kaiserreich, dessen „Tor zur Welt“. Der Hafen verband die Hansestadt mit weit entfernten Orten und war eine Knotenstelle globaler Bewegungen von Gütern und Menschen. Grundlegend änderten sich für Hamburg und seine Kaufleute die Parameter, als die ehemals freie Stadt 1871 in den entstehenden deutschen Nationalstaat eingegliedert wurde. Damit rückte Hamburg in ein Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Nation, in dem sich die Hamburger Kaufleute neu positionieren mussten.
Reihe
Geschichtswissenschaften - Band 46
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4734-7
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7419-0
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Geschichtswissenschaften
- Band
- 46
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 240
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- EINLEITUNG Kein Zugriff Seiten 13 - 26
- Eine Kaufmannsoligarchie Kein Zugriff
- Eine Welt der Familien Kein Zugriff
- Eine globale Prägung Kein Zugriff
- Zwischen Freihandel und Protektionismus: Versuch der Nationalisierung des Hamburger Freihafens Kein Zugriff
- 1. Hamburgs wirtschaftliche Sonderstellung Kein Zugriff
- 2. Bismarcks Vorstöße für eine engere nationale Kooperation Kein Zugriff
- 3. Das Freihafenkonzept der Hamburger Kaufmannschaft Kein Zugriff
- Tor zur Welt: Die Umwandlung des Hamburger Hafens Kein Zugriff
- 4. Die Re-Lokalisierung des Hamburger Freihafens Kein Zugriff
- 5. Der Freihafen als Knotenpunkt des Welthandels Kein Zugriff
- 6. Die privat-staatliche Finanzierung und Verwaltung des neuen Freihafens Kein Zugriff
- Zwischen Deutschem Reich und der Welt: Der Hamburger Freihafen als Ausnahmezone Kein Zugriff
- 7. Die Bedeutung des Freihafens für den Hamburger Handel und die Industrie Kein Zugriff
- 8. Der Freihafen als Laboratorium eines friktionslosen Marktes Kein Zugriff
- 9. Das Modell des Hamburger Freihafens im internationalen Kontext Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Lokale Strategien des globalen Handels: Die Infrastruktur des Weltkaffeehandels in Hamburg Kein Zugriff
- 1. Hamburger Kaufleute im Kaffeehandel Kein Zugriff
- 2. Hamburg als Finanzplatz für Kaffee Kein Zugriff
- 3. Neue Transportmittel im globalen Kaffeehandel Kein Zugriff
- Von der Plantage bis zur Tasse: Die globale Kaffee-Warenkette der Hamburger Kaufleute Kein Zugriff
- 4. Von der Sklaverei zur freien Arbeit: Kaffeeanbau auf brasilianischen Plantagen Kein Zugriff
- 5. Wandel im Transport und in der Finanzierung des Kaffeehandels Kein Zugriff
- 6. Die Re-Organisation der hamburgischen Infrastruktur für den Kaffeehandel Kein Zugriff
- Die Grenzen des freien Marktes: Hamburg und das brasilianische Kaffeekartell von 1906 Kein Zugriff
- 7. Die Konzentrationsentwicklung im Weltkaffeemarkt Kein Zugriff
- 8. Zwischen Selbstorganisation und Staatsintervention: Der Weltkaffeemarkt in der Krise Kein Zugriff
- 9. Die Umsetzung der Kaffeevalorisation in Hamburg Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Menschenfracht: Migration als Geschäftsmodell der Hamburger Kaufleute Kein Zugriff
- 1. Die Bremer Konkurrenz als Modell Kein Zugriff
- 2. Die Auswanderung über Hamburg im Aufschwung Kein Zugriff
- 3. Die Neuorganisation des Reederei-Geschäfts: Transatlantischer Personenexport und Warenimport Kein Zugriff
- Zwischen Ost und West: Hamburg als Transitort für Migration Kein Zugriff
- 4. Hamburg und die Transmigration Kein Zugriff
- 5. Der jüdische Exodus über Hamburg Kein Zugriff
- 6. Unser Feld ist die Welt! Die Hapag im Wettbewerb um die Nordatlantikroute Kein Zugriff
- Konsolidierung der deutschen Ostgrenze: Die Hamburger Reedereien als Kontrollinstanzen globaler Migration Kein Zugriff
- 7. Die Cholera-Epidemie und ihre Folgen Kein Zugriff
- 8. Hamburg und die Etablierung von Grenzkontrollen an der ostpreußischen Grenze Kein Zugriff
- 9. Auswandererhallen: Die Entstehung transitorischer Räume in Hamburg Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 1. Das Jahrzehnt der 1880er Jahre erscheint als eigentliche Gründerzeit Hamburgs. Kein Zugriff
- 2. Von Selbstbehauptung und Freihandel zur Akzeptanz von Staatskooperation und -interventionismus. Kein Zugriff
- 3. Globalisierung schafft neue Grenzen. Kein Zugriff
- 4. Das Nebeneinander von Globalisierung und Nationalisierung führte zu wirtschaftlichen Sonderzonen. Kein Zugriff
- 5. Mobilität von Waren und Menschen mittels transitorischer Räume. Kein Zugriff
- 6. Die Hamburger Kaufleute stärkten ihre Marktmacht durch eine organisatorische Neuaufstellung, transnationale Netzwerke und wirtschaftliche Integration. Kein Zugriff
- ANHANG Kein Zugriff Seiten 180 - 190
- LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS Kein Zugriff Seiten 191 - 240





