Ins Archiv, fürs Archiv, aus dem Archiv
TEXT + KRITIK Sonderband- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Text + Kritik Neufassung
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Das Archiv hat Konjunktur. War es früher lediglich ein Magazin, ein Aufbewahrungsort für Dokumente, eine Sammlung literarischer Hinterlassenschaften, so hat sich seine Funktion in den letzten Jahrzehnten radikal gewandelt.
Wurden früher Schätze aus der Vergangenheit konserviert, öffnet sich das Archiv der Gegenwart: Beschränkte man sich auf den Erwerb von Nachlässen, werden heutzutage bereits Konvolute von jüngeren AutorInnen aufgenommen, womit dem Archiv eine Definitionsmacht bei der Kanonbildung zufällt. Nachlassbewusstsein ist bei SchriftstellerInnen ausgeprägter als in früheren Zeiten. Das Archiv bestimmt die literarische Produktion, sofern sich der Text selbst nicht gleich als Archiv versteht.
Das Archiv entwickelt selbst kulturelle Praktiken, wird dank der Digitalisierung von Beständen zum virtuellen Ort der Wissensproduktion, durch die Ausstellung des Originals und seiner Aura andererseits zum Museum. Neben der Erweiterung traditioneller Archivarbeit um transnationale Forschungsfelder, Autorenbibliotheken und Verlagsarchive steht im Mittelpunkt des Bandes die Frage nach den Aufgaben eines Archivs im digitalen 21. Jahrhundert.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-96707-429-1
- ISBN-Online
- 978-3-96707-430-7
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Text + Kritik Neufassung
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 199
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Ein Gang durchs Archiv Kein Zugriff Seiten 5 - 17Autor:innen:
- »Niemals Germanisten ranlassen«. Problematiken der Arbeit mit literarischen Nachlässen Kein Zugriff Seiten 18 - 27Autor:innen:
- Adorno und die Archivierung des Ephemeren. Bemerkungen zu seinem Nachlass Kein Zugriff Seiten 28 - 36Autor:innen:
- Reste und Ränder. »Nichtiges Zeug« im Nachlass-Archiv Arno Schmidts Kein Zugriff Seiten 37 - 45Autor:innen:
- Vom Suchen und vom Finden. Erfahrungen in Nachlassarchiven Kein Zugriff Seiten 46 - 50Autor:innen:
- Kann ich das sehen? Über Aufmerksamkeit und Ordnung im Umgang mit dem Uwe Johnson-Archiv Kein Zugriff Seiten 51 - 63Autor:innen: | |
- »Das Archiv ist nutzlos, wenn wir es nicht auswerten«. Walter Kempowski öffnet sein Archiv Kein Zugriff Seiten 64 - 84Autor:innen:
- Aus dem Archiv. Die Transformation von Dokumenten in der literarischen Fiktion Kein Zugriff Seiten 85 - 97Autor:innen:
- »Wie man es erzählen kann, so ist es nicht gewesen«. Archiv und Schreiben: Christa Wolf Kein Zugriff Seiten 98 - 104Autor:innen:
- Autor*innenbibliothek als Archiv? Die Privatbibliothek von Christa und Gerhard Wolf an der Humboldt-Universität Berlin Kein Zugriff Seiten 105 - 119Autor:innen:
- DDR-Verlagsarchive – alles nur Zensur? Einblicke in das Archiv des Henschelverlags Kunst und Gesellschaft im Literaturarchiv der Akademie der Künste Kein Zugriff Seiten 120 - 128Autor:innen:
- Verlagsarchive erschließen die Welt. Neue Forschungsansätze in einer sich ändernden Bestandspolitik am Deutschen Literaturarchiv Marbach Kein Zugriff Seiten 129 - 137Autor:innen:
- Die Erfindung der Nachkriegsliteratur. Verlagsinterna: Das Voten-Archiv des Rowohlt Verlags Kein Zugriff Seiten 138 - 156Autor:innen:
- Zeitschriften als ›kleine Archive‹. Geschichte, Stellenwert und Funktion des ›Kleinen‹ im ›großen‹ Archiv Kein Zugriff Seiten 157 - 173Autor:innen: |
- Mäandern in Archiven. Künstlerische Transformationen gespeicherten Wissens Kein Zugriff Seiten 174 - 184Autor:innen:
- Auswahlbibliografie Kein Zugriff Seiten 185 - 189Autor:innen:
- Notizen Kein Zugriff Seiten 190 - 199





