Die Zeitschrift für Ideengeschichte fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in Originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Idee neu zu entdecken.Die internationale Politik der letzten Jahre, die sich erneuernden Wertedebatten und die intensiv erlebte Wiederkehr der Religionen lassen keinen anderen Schluß zu: Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu treiben.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wendet sich an die gebildete Öffentlichkeit. Darüber hinaus strebt sie als Forum der Forschung und Reflexion eine fachübergreifende Kommunikation zwischen allen historisch denkenden und argumentierenden Geisteswissenschaften an.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.
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Bibliographische Angaben
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1863-8937
ISSN-Online
1863-8937
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
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Seite 1 - 3
Verlag C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München 2013
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Seite 4 - 4
Konservative Ästhetik dominierte die frühe Bundesrepublik. Dagegen beherrschten die Köpfe und Lehrpläne spätestens seit den Sechzigerjahren linke ästhetische Unternehmen, autorisiert in der Regel mit den Denkikonen der Kritischen Theorie Georg...
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Seite 5 - 14
1942, als großdeutscher Offizier in Russland, hat Hans Sedlmayr unter dem Titel Das Goldene Zeitalter ein zauberhaftes Buch über seine Kindheit im alten kaiserlichen Österreich-Ungarn geschrieben. Er wollte nicht das Erinnerte, sondern das...
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Seite 15 - 32
Der Terminus «konservative Ästhetik» bekommt Kontur, wenn man einschlägige Theoreme unterscheiden will von solchen mit ausgesprochen progressiv-geschichtspolitischer Perspektive, die sich inzwischen als die repräsentativen modernen...
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Seite 33 - 43
Lionel Trilling war Mitte des 20. Jahrhunderts eine der zentralen Gestalten der amerikanischen Literaturkritik. Seine Studien über Matthew Arnold (1939) und E. M. Forster (1943) begründeten seinen Ruf als Gelehrter. Er griff aber auch...
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Seite 44 - 47
Dear Herr Paeschke, I have to thank you for your cordial letter of January 20th and trust that this letter will reach you with no greater delay. I am most interested in all that you tell me about the projects for Merkur. I am gratified to find that...
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Seite 48 - 57
Hans-Joachim Kulenkampff liest in der Fernsehsendung «Nachtgedanken», die zum Programmschluss ausgestrahlt wird, «Philemon und Baucis» von Adorno, ein Feuilleton über den Patriarchen, der, um seine Stellung zu verteidigen, den Pantoffelhelden...
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Seite 58 - 58
Eines Tages kam er von einer Reise nach Paris zurück und hatte eine Anekdote im Gepäck. Der Zufall hatte ihn in eine Buchhandlung geführt, die nicht konventionell bestückt war, sondern sich auf den konservativen Flügel der europäischen...
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Seite 59 - 76
Im Februar 2011 erscheint ein Interview mit Marc Fumaroli. Er ist Mitglied der Académie française, Experte für Rhetorik im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts, Kommandeur der Ehrenlegion und hat soeben Graciáns Handorakel unter dem Titel...
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Seite 77 - 92
Anlässlich einer Stippvisite in London verbrachte ich einen Tag im British Museum; längere Zeit stand ich vor dem sogenannten Warren-Kelch (Abb.1–3). Neil MacGregor hat dem zierlichen Silberbecher in seiner wunderbaren Geschichte der Welt in 100...
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Seite 93 - 108
Im Zentrum des in das Deutsche Literaturarchiv Marbach gegebenen Nachlasses von Arnold Gehlen stehen die Briefe. In seinen Korrespondenzen finden sich seine Meinungen oft noch zugespitzter zur Wirkung gebracht als in den für ein Publikum...
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Seite 109 - 116
Was braucht ein Konzept in der Geschichtswissenschaft, damit es zu einem verheißungsvollen Versprechen auf Neues, zu einer Marke mit Wiedererkennungswert, zu einem zukünftigen Großforschungsterritorium werden kann? Erst einmal muss es eine...
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Seite 117 - 119
Vor dem Sturz in die Katastrophe stand ein Akt der fehlgeleiteten Höflichkeit. Dass die deutschen Truppen durch Belgien nach Frankreich marschieren würden, war der Regierung in London bewusst. Einen überraschenden, schnellen Durchzug durch die...
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Seite 120 - 122
Lesen wir das Fazit eines wissenschaftlichen Buches als Ausdruck dessen, was seinem Autor nach vielen Jahren des Forschens und Schreibens als Quintessenz erschien, dann ist Ulrike Jureits Bilanz eindeutig. Die nationalsozialistische...
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Seite 123 - 128
Im Jahr 1966 verkündet Hayden White in der Zeitschrift History and Theory, dass sein Fach Resultat eines wissenschaftsgeschichtlichen Unfalls sei. Das antiquarische Selbstverständnis der «conservative discipline par excellence», die sich dem...
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Seite 129 - 129
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