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Naturaneignung im Umbruch

Über die Entstehung, Funktionsweise und Neukonstitution reproduktiver Ökonomien
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Natur wird durch die kalkulierte wirtschaftliche Ausbeutung und den beliebigen Raub von Ressourcen zu einem Objekt doppelter ökonomischer Aneignung. Diese ökonomische Praxis des Raubs geht historisch auf die Ausbeutung durch Tribut in den orientalischen Despotien zurück. Sie konstituiert die Natur als frei verfügbare Objektwelt. Die Formen der Naturaneignung befinden sich jedoch im Umbruch: Im Rahmen des Industriekapitalismus wird der Raub an Natur zwar bedrohlich fortgeführt, aber Ökosysteme und das weibliche Geschlecht, die vormals durch den ökonomischen Mechanismus von Kapitalverwertung als »Natur« konstituiert wurden, erhalten zunehmend Subjektstatus und gesellschaftliche Rechte. In diesem Rahmen zeigt Ulrich Eisel, wie die Struktur tributärer Ausbeutung durch physikalische Theorien gespiegelt wird.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-8376-8096-6
ISBN-Online
978-3-8394-6859-3
Verlag
transcript, Bielefeld
Sprache
Deutsch
Seiten
283
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. FrontmatterSeiten 1 - 7 Download Kapitel (PDF)
  2. Überblick und TextaufbauSeiten 9 - 19 Download Kapitel (PDF)
  3. Ökologische Ökonomie und Thermodynamik – Kritische Anmerkungen zu Theorien eines materiellen ökonomischen MaßesSeiten 21 - 22 Download Kapitel (PDF)
  4. Einleitung: Weltrettung als neue Stufe der KapitalverwertungSeiten 23 - 31 Download Kapitel (PDF)
  5. 1. Entropie als Maß und physikalisches NaturprinzipSeiten 33 - 41 Download Kapitel (PDF)
  6. 2. Allgemeine Geltung durch Individualität: Der gesellschaftliche Ort der lebendigen ZeitSeiten 43 - 66 Download Kapitel (PDF)
  7. 3. Die Stellung der Zeit im ökonomischen ProzessSeiten 67 - 80 Download Kapitel (PDF)
  8. 4. Physik als exakte Wissenschaft von der Gesellschaft – Politische Ökonomie als Wissenschaft von der NaturSeiten 81 - 117 Download Kapitel (PDF)
  9. 5. Über die Einheit von Theorie und Methode in Ihrer Bestimmung durch die WertformSeiten 119 - 146 Download Kapitel (PDF)
  10. 6. Räuberischer DespotismusSeiten 149 - 168 Download Kapitel (PDF)
  11. 7. Die große Trennung: Vergesellschaftete Arbeit und die Modalitäten des permanenten Naturraubs in der Geschichte der ProduktionsweisenSeiten 169 - 197 Download Kapitel (PDF)
  12. 8. Die Transformation der ökonomischen »Wärmereservoire« in Produktionsmittel und ProduktivkräfteSeiten 199 - 230 Download Kapitel (PDF)
  13. 9. Modernes räuberisches Subjekt und die Auflösung abendländischer IdentitätSeiten 231 - 260 Download Kapitel (PDF)
  14. LiteraturSeiten 263 - 278 Download Kapitel (PDF)