Die Zeitschrift für Ideengeschichte fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in Originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Idee neu zu entdecken.Die internationale Politik der letzten Jahre, die sich erneuernden Wertedebatten und die intensiv erlebte Wiederkehr der Religionen lassen keinen anderen Schluß zu: Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu treiben.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wendet sich an die gebildete Öffentlichkeit. Darüber hinaus strebt sie als Forum der Forschung und Reflexion eine fachübergreifende Kommunikation zwischen allen historisch denkenden und argumentierenden Geisteswissenschaften an.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.
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Bibliographische Angaben
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1863-8937
ISSN-Online
1863-8937
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
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Seite 1 - 3
Abstract
Verlag C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München 2016
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Seite 4 - 4
In dem filmischen Monolog "Thomas Bernhard: Drei Tage" des österreichischen Regisseurs Ferry Radax entwickelte der Schriftsteller, auf einer Parkbank im Garten eines Hamburger Bankiers sitzend, eine kleine Phänomenologie seines Schaffens, die zwei...
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Seite 5 - 14
Eine ganze Zeit lang war das kleine Hellerau vor den Toren Dresdens Oase gewesen. Man nannte es Gartenstadt und war an alte Dorfgemeinschaften erinnert: ein Ensemble aus Kleinhäusern, die alle aussahen wie Geschwister einer großen, kinderreichen...
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Seite 15 - 27
«Es handelt sich in der Geschichte um das Leben und nur um das Leben, die Rasse, den Triumph des Willens zur Macht, und nicht um den Sieg von Wahrheiten, Erfindungen oder Geld. "Die Weltgeschichte ist das Weltgericht": sie hat immer dem stärkeren,...
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Seite 28 - 44
Zum Teil «in derselben Bibliothek gesessen» haben 1968 zwei Doktoranden, die über das Thema Melancholie arbeiteten – literaturwissenschaftlich Gert Mattenklott, soziologisch Wolf Lepenies: «wir kannten uns nicht», merkte Mattenklott 1994 in...
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Seite 45 - 48
Wir erwischen Ingeborg Bachmann im Frühjahr 1971 in einer glücklichen Situation. Sie lebt, zum dritten Mal, in Rom. Anfang des Jahres, im März, war "Malina" erschienen, der einzige Roman aus ihrer Werkstatt, der jemals fertig geworden ist. Sie...
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Seite 49 - 56
Herr Rihm, ob es Ihnen gefällt oder nicht: Sie sind ein Inbegriff krisenfesten Komponierens. Das hat man Ihnen schon vor Jahren auf den Kopf zu gesagt. Der viel zu früh verstorbene Musikwissenschaftler Reinhold Brinkmann berichtet zum Beispiel...
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Seite 57 - 64
Das Jahr 1912 war ein Wunderjahr für die deutschsprachige Literatur. Große Würfe, wohin man sieht: die Lyrik: Heym, Trakl und Benn; das Drama: Barlach, Hasenclever, Sorge; die Erzählkunst: Döblin, Thomas Mann, Heinrich Mann, Schnitzler. Es war...
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Seite 65 - 80
Berlin im Sommer 2010: Wer die Sonderausstellung "Burg und Herrschaft" im modernen Anbau des "Deutschen Historischen Museums" besuchte, konnte auf dem Weg dorthin dem "Bamberger Reiter" begegnen. Freilich nicht dem Original (Abb. 1), das sich...
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Seite 81 - 92
Ob Gelehrte in der Frühen Neuzeit kränker waren als andere Personengruppen, ist schwer messbar. Mangels zeitgenössischer statistischer Erhebungen sind Quellen besonders wertvoll, die auf den Tag genau angeben, wann eine Person ihren Dienst nicht...
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Seite 93 - 102
August 1992 – im Herbstprogramm des Münchner Verlages C.H.Beck erscheint der dritte Band der "Deutschen Geschichte" von Thomas Nipperdey. Ein schon von äußerer Gestalt beeindruckendes Werk liegt nun abgeschlossen vor, jeder Band mindestens 800...
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Seite 103 - 106
1994 wurde dem 32jährigen Durs Grünbein der Georg Büchner-Preis verliehen. Im Jahr darauf wies er im "Kurzen Bericht an eine Akademie" mit leichtem Hohn auf die «fröhlich durchlebte Provinzkindheit» und sein «leicht rachsüchtiges Fazit» hin...
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Seite 107 - 113
Eine bekannte Interpretation von Ludwig Wittgensteins "Philosophischen Untersuchungen" hat Kommentatoren vor die Frage gestellt, ob noch Wittgenstein oder allein sein Interpret zu Wort kommt. Aufgrund der scheinbar unlösbaren Frage, wem die...
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Seite 114 - 118
«Wir wollen gründliche und lebensnotwendige Alternativen in allen politischen Bereichen bieten. Die herrschende Politik ist bestimmt von der Vorstellung, daß nur ein ständiges Wachstum den Lebensstandard und die Lebensqualität garantieren...
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Seite 119 - 126
Harry Potter und der Gefangene von Askaban Wenn die Depression sich nähert, wird es plötzlich kalt. «Harry spürte seinen Atem in der Brust stocken. Die Kälte drang ihm unter die Haut. Sie drang in seine Brust, ins Innere seines Herzens …...
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Seite 127 - 127
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Seite 128 - 128
Archive galten lange als bloße Aufbewahrungsstätten mit national oder regional begrenztem Auftrag. Im 21. Jahrhundert erschließen Archive internationale Zusammenhänge und reflektieren ihren Status als Orte historischen Verstehens.
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