Dinge in Bewegung – zum Rollenwandel materieller Objekte
Eine ethnographische Studie über den Umzug ins Altenheim- Autor:innen:
- Reihe:
- Kultur und soziale Praxis
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Warum bauen Menschen zu Dingen eine Beziehung auf? Einen Beitrag zur Klärung dieser Frage bietet Anamaria Depners ethnologische Betrachtung des Umzugsprozesses ins Altenheim. Hierbei überrascht der Umgang mit den eigenen Sachen – nicht zuletzt, weil er mitunter destruktiv ist. Die Analyse der Beobachtungen zum situativen Bedeutungswechsel der Dinge und der Emotionen, die Menschen ihnen entgegenbringen, bilden die Grundlage für eine allgemeine Objekttheorie, die zeigt: Der Mensch-Ding-Beziehung liegt weniger die sogenannte Agency der Dinge zu Grunde als vielmehr ihre physisch-materielle Präsenz.Die Untersuchung liefert ein empirisch fundiertes, theoretisches Modell für die Material Culture Studies sowie unterschiedliche Anknüpfungspunkte für gerontologische Forschung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8376-2765-7
- ISBN-Online
- 978-3-8394-2765-1
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Kultur und soziale Praxis
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 274
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- VORWORT UND DANK Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- 1. Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- 2. Die Dinge des Alltags: Literaturüberblick, Forschungsstand und Theorien Kein Zugriff Seiten 17 - 64
- 3. Methodik und Methodologie: Dinge in Bewegung Kein Zugriff Seiten 65 - 98
- 4. »… das alles kommt weg!« - Empirische Fallstudien Kein Zugriff Seiten 99 - 212
- 5. Dinge und Relevanzen: Ein interpretierender Zugang Kein Zugriff Seiten 213 - 252
- Literatur Kein Zugriff Seiten 253 - 274





