
Familientrennungen im nationalsozialistischen Krieg
Erfahrungen und Praktiken in Deutschland und im besetzten Europa 1939–1945- Herausgeber:innen:
- | | |
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
In der radikalen Kriegführung, Besatzungsherrschaft und Vernichtungspolitik NS-Deutschlands waren erzwungene Familientrennungen eine kollektive Erfahrung: Kriegsdienst, Gewalt, Flucht, Deportation und Vertreibung zerrissen und zerstörten Familien und Partnerschaften. Millionen Menschen wurden über lange Zeiträume hinweg voneinander getrennt, teilweise über das Kriegsende hinaus, oft für immer. So alltäglich Trennung und Verlust im nationalsozialistischen Krieg auch waren, so sehr unterschieden sich die damit verbundenen Erfahrungen und Praktiken – je nach nationaler Herkunft, rassistischer Klassifikation, Funktion und Ort. Wie erlebten und verarbeiteten sowohl privilegierte als auch ausgegrenzte und verfolgte Familien diese politisch oder militärisch legitimierten Trennungen?
Aus dem Inhalt
Isabel Heinemann: Trennungen und Gründungen von Familien im Rahmen der nationalsozialistischen In- und Exklusionspolitik
Olga Radchenko: Getrennte jüdische Familien dies- und jenseits der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie 1939–1941
Yulia von Saal: Kriegsbedingte Familientrennungen und Neukonfigurationen in der UdSSR
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5202-5
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4876-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 379
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Editorial Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Familientrennungen 1939 –1945. Krieg und Besatzung in neuer Perspektive Kein Zugriff Seiten 11 - 32Autor:innen: | | |
- Kriegstrennungen und Familienzerstörungen. Von abwesenden Männern, weiblichen Haushaltsvorständen, verlassenen Kindern und dem außeralltäglichen Alltag europäischer Besatzungsgesellschaften, 1939 –194... Kein Zugriff Seiten 35 - 56Autor:innen:
- Fundament der Volksgemeinschaft? Familientrennungen und -gründungen in der nationalsozialistischen In- und Exklusionspolitik Kein Zugriff Seiten 57 - 80Autor:innen:
- Der funktionale Wert stabiler Beziehungen. NS-Inszenierungen von Trennung und Wiedersehen im Krieg Kein Zugriff Seiten 83 - 118Autor:innen:
- Projekt »Monika«. Kriegstrennung und Familienplanung – das Beispiel eines deutschen Ehepaares 1939 –1941 Kein Zugriff Seiten 119 - 146Autor:innen:
- Familien vor Gericht. Zur nationalsozialistischen Scheidungspraxis im Krieg Kein Zugriff Seiten 147 - 173Autor:innen:
- »Trennung – die Brücke zwischen Liebenden«? Walther von Hollander als Ratgeber für Ehe und Familie im und nach dem Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 174 - 198Autor:innen:
- Familienleben im Zweiten Weltkrieg. Sozialstrukturelle Betrachtungen zu kindlichen Perspektiven Kein Zugriff Seiten 199 - 226Autor:innen: |
- Schwangerschaft und Geburt während der »Umsiedlungsaktionen«. Familientrennungen zum Schutz von Mutter und Kind? Kein Zugriff Seiten 227 - 254Autor:innen:
- Osteuropäische Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder zwischen Zwangstrennung und Familienzusammenführung, 1940 –1945 Kein Zugriff Seiten 257 - 279Autor:innen:
- Getrennte jüdische Familien diesseits und jenseits der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie 1939 –1941 Kein Zugriff Seiten 280 - 307Autor:innen:
- Vergangenheit erinnern, Zukunft erhoffen. Zeitbezug und Trennungserfahrungen jüdischer Familien in Krieg und Ghetto Kein Zugriff Seiten 308 - 334Autor:innen:
- Familiäre Gemeinschaften. Kriegsbedingte Familientrennungen und Neukonfigurationen in der UdSSR Kein Zugriff Seiten 335 - 366Autor:innen:
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 367 - 370
- Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes Kein Zugriff Seiten 371 - 374
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 375 - 376
- Ortsregister Kein Zugriff Seiten 377 - 379




