Das Prinzip Macht
Die Rationalität politischer Macht bei Thukydides, Machiavelli und Michel Foucault- Autor:innen:
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Welche Überlegungen stehen hinter Machthandlungen, welche realen Machtkonstellationen beeinflussen ihrerseits die instrumentelle Vernunftlogik als auch die daraus resultierende Handlungsstrategie der Regierenden? Wie ist die Struktur herrschaftlicher Machtrationalität zu beschreiben? Auf einer Spurensuche nach dem »soziologisch amorphen« (Max Weber) Phänomen Macht in den Denkkategorien des Thukydides, Machiavellis und bei Michel Foucault werden diese fundamentalen Fragestellungen behandelt. Dabei kommt die kontextuelle Methodologie der Cambridge School zur Anwendung.
Neben der heterogenen Struktur politischer Macht werden interdependente Machtkonstellationen und die komplexe Funktionsdynamik von Machtprozessen komparativ analysiert. Die jeweiligen Implikationen herrschaftlicher Macht werden zudem unter zeitgenössische machttheoretische Ansätze subsumiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2801-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1782-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 262
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Prolog: Was ist politische Macht? Die Korrelationslogik des machtdefinitorischen Essentialismus zur hermeneutischen Auslegung handlungstheoretischer Vernunft Kein Zugriff
- Der Weg in den Krieg – Die Pathogenese des Dualismus Athen – Sparta Kein Zugriff
- Der aufkeimende Dualismus Athen – Sparta Kein Zugriff
- Der Helotenaufstand und die fortlaufende Entzweiung Athens und Spartas Kein Zugriff
- Die Auseinandersetzungen um Kerkyra Kein Zugriff
- Das Megarische Psephisma Kein Zugriff
- Der Streit um Poteideia Kein Zugriff
- Die Ursachen des Krieges Kein Zugriff
- Der Archidamische Krieg Kein Zugriff
- Der Nikias – Friede Kein Zugriff
- Die Sizilien – Expedition Kein Zugriff
- Der Ionisch – Dekelëische Krieg Kein Zugriff
- Die Kapitulation Athens Kein Zugriff
- Das reduktionistische Menschenbild des Thukydides Kein Zugriff Seiten 53 - 57
- Politischer Realismus als Methode Kein Zugriff Seiten 57 - 62
- Terminologische Fundierung von Macht bei Thukydides. Die Begrifflichkeit von dynamis im Kontext des Thukydideischen Werkes Kein Zugriff Seiten 62 - 66
- Die Pathologie der Macht – Die Genesis staatlicher Macht im Griechenland des 4. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 66 - 69
- Auswirkungen militärischer Macht(-ausübung) Kein Zugriff
- Auswirkungen ökonomisch – finanzieller Macht(-ausübung) Kein Zugriff
- Auswirkungen kulturell – geistiger Macht(-ausübung) Kein Zugriff
- Auswirkungen genuin – politischer Macht(-ausübung) Kein Zugriff
- Pleonexie als Antrieb Kein Zugriff
- Hybris Kein Zugriff
- Macht als Recht des Stärkeren- das Durchsetzungskalkül Kein Zugriff
- Das Nutzenkalkül der Macht Kein Zugriff
- Das Motiv des Prestige Kein Zugriff
- Das Thukydideische Ethos der Macht Kein Zugriff
- Nemesis Kein Zugriff
- Die Gegenstrategie: Selbstbeschränkung der Macht als sophrosynetische Tugend Kein Zugriff Seiten 104 - 108
- Die Diätetik der Macht als Inbegriff einer Machträson im Sinne der Ratio Gubernandi Kein Zugriff Seiten 108 - 113
- Thukydides und Machiavelli - zwei Theoretiker des richtigen Machtgebrauchs? Kein Zugriff Seiten 113 - 116
- Die wirtschaftliche Krise Kein Zugriff
- Interne, innenpolitische Faktoren Kein Zugriff
- Externe, außenpolitische Faktoren Kein Zugriff
- Die historische Bedingtheit der Staatsräson Kein Zugriff Seiten 125 - 128
- Die These von der Schlechtigkeit des Menschen Kein Zugriff Seiten 128 - 131
- Parallelen zu Thukydides Kein Zugriff Seiten 131 - 133
- Das Wesen der Macht im Kontext seines Werkes Kein Zugriff Seiten 133 - 145
- Machtinstinkt und antizipative Rationalität Kein Zugriff
- Die Macht- Vernunft- Relation bei Machiavelli Kein Zugriff Seiten 150 - 153
- Begriff und Bedeutung Kein Zugriff
- Das Kräftespiel zwischen virtù und fortuna Kein Zugriff
- Virtù als charismatische Herrschaftsform im Sinne der Typologie Max Webers Kein Zugriff
- Die Anthropologie der virtù Kein Zugriff
- Virtù als Instrument für die Selbsterhaltung des Staates Kein Zugriff
- Der Begriff der Staatsräson Kein Zugriff Seiten 173 - 181
- Das Wesen der Staatsräson Kein Zugriff Seiten 181 - 187
- Der Zweck der Staatsräson oder weshalb Staatsräson? Kein Zugriff Seiten 187 - 188
- Staatsräson als Ideologie Kein Zugriff Seiten 188 - 192
- Der unscharfe Staatsbegriff bei Machiavelli Kein Zugriff Seiten 192 - 199
- Die Ethik der Selbsterhaltung des Staates Kein Zugriff Seiten 199 - 202
- Staat und Staatsräson als necessità ordinata dalle leggi im Sinne Kluxens Kein Zugriff Seiten 202 - 203
- Fine als Staatszweck beziehungsweise Staatsräson bei Machiavelli Kein Zugriff Seiten 203 - 205
- Mantenere lo stato Kein Zugriff Seiten 205 - 209
- Das Postulat der Staatsräson als Verkörperung der Ratio Gubernandi in der politischen Theorie Niccolò Machiavellis Kein Zugriff Seiten 209 - 213
- Vita – Historischer Hintergrund – Einflüsse – Bedeutung Kein Zugriff Seiten 214 - 220
- Die Machttypen Kein Zugriff Seiten 220 - 222
- Die Analyseebenen der Macht Kein Zugriff Seiten 222 - 224
- Macht als Kräfteverhältnis Kein Zugriff Seiten 224 - 230
- Pastoralmacht und Bio-Macht Kein Zugriff Seiten 230 - 232
- Foucaults gouvernementale Machtanalytik Kein Zugriff Seiten 232 - 234
- Gouvernementalität als Inbegriff politischer Vernunft bei Foucault Kein Zugriff Seiten 234 - 242
- Die „gouvernementalité“ als Facette der Ratio Gubernandi Kein Zugriff Seiten 242 - 244
- Epilog Kein Zugriff Seiten 245 - 249
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 250 - 262





